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		<title>ensys.de: Presse</title>
		<link>http://www.ensys.de/</link>
		<description>Nachrichten: Ensys AG</description>
		<language>de</language>
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			<title>ensys.de: Presse</title>
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			<description>Nachrichten: Ensys AG</description>
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		<lastBuildDate>Mon, 12 Jul 2010 12:44:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Energie-Effizienzvorteile durch innovative Messdienstleistungen</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_intern.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1&#38;cHash=f45c85d4bb</link>
			<description>Baustellen: Mehr Transparenz durch Online-Echtzeit-Visualisierung</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Frankfurter Ensys Solutions GmbH hat im Juni 2007 ihr Geschäftsfeld &quot;Messdienstleistungen&quot; um ein innovatives Angebot ergänzt. In Dreieich nahe Frankfurt am Main installierte das Unternehmen ein Tool zur Messung von Baustellenstrom in Echtzeit. Da es sich bei Baustellen immer um temporäre Abnahmestellen handelt, liegen zu Beginn der Baumaßnahmen keine &quot;historischen Verbräuche&quot;, das heißt Entwicklungen über eine Zeitspanne hinweg, vor. Somit ist es sowohl für den Baustellenbetreiber als auch für den Energielieferanten schwer möglich, den künftigen Stromverbrauch bis zum Ende der Bautätigkeit realistisch abzuschätzen. </p>
<p class="bodytext">Ensys Solutions-Geschäftsführer Axel Stoss erläutert: &quot;Die Daten, die wir dagegen in Echtzeit online zur Verfügung stellen, geben den Projektverantwortlichen ein Feedback über den möglichst effizienten Stromverbrauch auf der Baustelle – und schaffen zudem ein Bewusstsein für energieeffizientes Verhalten vor Ort. Auf diese Weise können Effizienzvorteile durch Echtzeit-Stromerfassung und -Visualisierung ausgeschöpft werden.&quot; </p>
<p class="bodytext"><strong>Messdaten per Webportal sofort sichtbar</strong> </p>
<p class="bodytext">Ihr spezielles Know-how stellt die Ensys Solutions GmbH in Dreieich unter Beweis. Das Besondere hierbei: Bei bisherigen Projekten wurden die Messdaten über ein GSM-Modem, eine analoge Telefonleitung oder via Unternehmensnetzwerk per DSL-Verbindung übertragen. Hier wird nun die Datenübertragung über eine neuartige intelligente UMTS-Verbindung geregelt. Damit sind bei Baustellen ohne festen Telefonanschluss am Baustromzählerkasten deutlich höhere Datenübertragungsraten möglich als bei einem herkömmlichen GSM-Modem. Die Online-Visualisierung versetzt den Kunden in die Lage, bequem am eigenen Rechner das Verbrauchsverhalten über ein Webportal &quot;realtime&quot; zu erkennen und zu steuern. Die Erfassung des Stromverbrauchs findet ergänzend und unabhängig von der Messung durch den Netzbetreiber statt. </p>
<p class="bodytext">Die Ensys Solutions GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Ensys AG, einer der unabhängigen Stromversorger in Deutschland im Segment Firmen- und Gewerbekunden. Zusammen mit der Ensys AG ist sie führender Dienstleister für die bundesweite Lieferung von Baustellenstrom. Das Unternehmen gehört zu den Anbietern von innovativen Lösungen in den Bereichen Objektnetzmanagement, Datencontrolling und -visualisierung sowie Messdienstleistungen. Darüber hinaus baut die Ensys Solutions GmbH sukzessive ihre Dienstleistungspalette mit maßgeschneiderten Produkten, insbesondere im Datenmanagement, aus. </p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen:</strong></p><ul><li>Simone Bittner-Posavec (Öffentlichkeitsarbeit), <br />Tel. + 49 (0) 69 / 15 30 08 - 4 92, E-Mail: <a href="mailto:pr@ensys.de" >pr@ensys.de</a></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Informationen für die Presse</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 16:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ensys AG</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_intern.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4&#38;cHash=74bc0a7e14</link>
			<description>Neuer Aufsichtsrat gewählt</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Mit Wirkung vom 19. Februar 2007 hat die Frankfurter Ensys AG, einer der großen unabhä­ngi­gen Stromversorger in Deutschland, einen neuen Aufsichtsrat. Den Vorsitz übernahm Christoph Karbenk, Geschäftsführer des Private-Equity-Investors capiton AG, Berlin. Sein Stell­ver­treter ist Helmut Wientapper, Kaufmann aus Rödermark. capiton hatte sich Ende 2006 im Zuge eines Gesellschafter-Replacements und eines Buyouts an der Ensys AG beteiligt.</p>
<p class="bodytext">Ebenfalls in den Aufsichtsrat gewählt wurde Dr. Helmut Neumann, Geschäftsführer der DK Consult, Frankfurt am Main. Dem neuen Gremium gehören außerdem der Frankfurter Rechtsanwalt Jörg Ploghaus, Dr. Achim Brühne, Principal bei Gemini Executive Search, Köln, sowie Dr. Andreas Kogler, zweiter Geschäftsführer von capiton, an. Ausgeschieden sind dagegen die früheren Mit­glie­der Peter Paulus, Dieter Schenkelberg und Frank Zehetner.</p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen:</strong></p><ul><li>Alfred Steiof (Vorstand), <br />Tel. + 49 (0) 69 / 15 30 08 - 0, E-Mail: <a href="mailto:asteiof@ensys.de" >asteiof@ensys.de</a></li><li>Simone Bittner-Posavec (Öffentlichkeitsarbeit), <br />Tel. + 49 (0) 69 / 15 30 08 -&nbsp;4 92, E-Mail: <a href="mailto:pr@ensys.de" >pr@ensys.de</a><br />&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Informationen für die Presse</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Feb 2007 12:04:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Facility Management 4/2007</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_extern.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=5&#38;cHash=13dfbf4822</link>
			<description>Ensys Solutions GmbH: Mit Objektnetzen die Energiekosten senken</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Oft gehören die Trafos und das Verteilnetz in einer Liegenschaft dem Inhaber des Objektes. Trotzdem nutzt der vorgelagerte Netzbetreiber diese Infrastruktur unentgeltlich als eigenes Netz, um damit den Nutzern im Objekt Niederspannungsentgelte in Rechnung zu stellen. Mit der Novellierung des Energiewirtschaftgesetzes (EnWG) im Juli 2005 wurde in § 110 das so genannte ?Objektnetz&quot; eingeführt: Das Verteilnetz der Liegenschaft wird aus dem Netz der Allgemeinen Versorgung herausgelöst und als eigenständiges Objektnetz betrieben. </p>
<p class="bodytext">Die Ensys Solutions GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Frankfurter Ensys AG und unabhängiger Stromversorger, bietet Liegenschaftsbetreibern an, Arealnetze aus räumlich zusammengehörigen Arealen mit Niederspannungsverteilnetz und mehreren Abnehmern, als Objektnetz zu betreiben. Das bedeutet, dass die Zählerverwaltung und das Zählerdatenmanagement, die Verrechnung und Abwicklung auf Niederspannungsebene, die Sicherstellung der Stromversorgung sowie die Kommunikation und Vertragsabwicklung mit vorgelagerten Netzbetreibern, Mietern und, sofern notwendig, mit externen Lieferanten durch den Betreiber erfolgt. </p>
<p class="bodytext">Auch bei kleinen Objekten lassen sich ökonomische Vorteile erzielen wie das Beispiel des Berger-Areals, einem Einkaufs- und Dienstleistungscenter in Warendorf/Münsterland zeigt. In diesem Gebäudekomplex sind neben mehreren Mode- und Textilgeschäften, einem Bildungsinstitut, einer Krankenversicherungs- und Bankfiliale, einer Eisdiele sowie einem Drogerie- und einem Kaffeefilialisten auch einige Wohnungen zu finden. </p>
<p class="bodytext">Der jährliche Stromverbrauch des Berger Areals liegt bei rund 500 000 kWh. &quot;Aufgrund geringer Margen im Handel wird mit sehr spitzem Bleistift gerechnet. Insbesondere die Händler sind äußerst sensibel, wenn es um Preiserhöhungen durch die Stromanbieter geht&quot; berichtet Rudolf Berger, Inhaber des Warendorfer Objektes. Und Berger war zunehmend unzufrieden mit seinem heimischen Versorger. Lieber wollte der Unternehmer die Möglichkeit nutzen, Kosten vorteile auf Mittelspannungsebene durch selbstständigen Netzbetrieb im Objektverteilnetz zu erzielen. Doch wäre Berger selbst Objektnetzbetreiber und somit nach dem Energierecht Netzbetreiber und Energieversorger, müsste er sich den energiewirtschaftlichen Gesetzen und Rahmenbedingungen unterwerfen. Daher bot es sich an, den Betrieb des Netzes an einen anderen Energiedienstleister zu vergeben. Seit Januar 2004 wird das Objektnetz nun durch die Ensys Solutions betrieben. Bergers Fazit: &quot;Jetzt bekomme ich einen finanziellen Ausgleich für die Nutzung meines Verteilnetzes, den mir der vorhergehende Lieferant nicht gezahlt hat. Und alle Mieter im Objekt erhalten zudem günstige Konditionen. Diese Lösung ist interessanter als die Versorgung über die Businesstarife des früheren Stromlieferanten.&quot; </p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/downloads/presseartikel/12-13_Aktuell.indd.pdf" target="_blank" ><strong>Artikel als PDF</strong></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Fachartikel der Presse</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 Aug 2007 12:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ensys AG erweitert ihr Dienstleistungsportfolio</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_intern.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=7&#38;cHash=4863e7e7d1</link>
			<description>Grünes Licht für Ensys Solutions GmbH</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Mit Wirkung vom 10. Mai 2007 firmiert die Gesellschaft für Energiewirtschaft mbH (GfE) unter Ensys Solutions GmbH. Das 100-prozentige Tochterunternehmen der Frankfurter Ensys AG, einer der unabhängigen Stromversorger in Deutschland, gehört zu den führenden Anbietern von Lösungen in den Bereichen &quot;Objektnetzmanagement&quot;, &quot;Datencontrolling und -visualisierung&quot; sowie &quot;Messdienstleistungen&quot;. Darüber hinaus unterstützt die Gesellschaft die Ensys AG beim Projektmanagement für Baustellenstrom in beratender Funktion. Zu den Firmen- und Gewerbekunden zählen Unternehmen aus den Branchen &quot;Luftfahrt&quot;, &quot;Baustoffe&quot; und &quot;Handel&quot;. </p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen:</strong></p><ul><li>Simone Bittner-Posavec (Öffentlichkeitsarbeit), <br />Tel. + 49 (0) 69 / 15 30 08 - 4 92, E-Mail: <a href="mailto:pr@ensys.de" >pr@ensys.de</a></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Informationen für die Presse</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2007 09:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ensys AG</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_intern.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=8&#38;cHash=4d6c3b20b9</link>
			<description>Unternehmensbeteiligung der capiton AG</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Berliner capiton AG hat sich im Zuge eines Gesellschafter-Replacements und einer Expansionsfinanzierung an der Ensys AG als einem der wenigen unabhängigen Stromanbieter in Deutschland beteiligt. Der Einstieg&nbsp;von capiton soll dazu dienen, dass die Ensys AG bei der im Strommarkt anstehenden weiteren Liberalisierung ihre Wachstumsmöglichkeiten unter anderem&nbsp;im Bereich des Mess- und Zählwesens wahrnehmen und&nbsp;ihren Anspruch als Dienstleister mit einem hohen Maß an Service- und Versorgungsqualität rund um die Energieversorgung weiter ausbauen kann.</p>
<p class="bodytext">Die capiton AG als Private-Equity-Investor ist mit einem Anlagevolumen von derzeit ca. 430 Millionen EUR&nbsp;und&nbsp;zehn Beteiligungen einer der führenden Finanzinvestoren im Mittelstandssegment. Sie&nbsp;investiert dabei langfristiges Anlagekapital von in- und ausländischen Institutionellen und Family Offices in Deutschland.</p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen:</strong></p><ul><li>Alfred Steiof (Vorstand), <br />Tel. + 49 (0) 69 / 15 30 08 - 0, E-Mail: <a href="mailto:asteiof@ensys.de" >asteiof@ensys.de</a></li><li>Simone Bittner-Posavec (Öffentlichkeitsarbeit), <br />Tel. + 49 (0) 69 / 15 30 08 -&nbsp;4 92, E-Mail: <a href="mailto:pr@ensys.de" >pr@ensys.de</a><br />&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Informationen für die Presse</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 22 Jan 2007 10:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>platts</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_extern.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=9&#38;cHash=8fc03c50e5</link>
			<description>European Power Daily</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Ensys CEO Alfred Steiof: The German government and the country's major utilities are causing economic damage through maximizing profits, lack of investment and their resistance to ownership unbundling, the CEO of independent energy company Ensys, Alfred Steiof, told Platts in an interview Friday.</strong> </p>
<p class="bodytext">The Frankfurt-based company was founded in 1998 and is one of Germany's only independent, non-generating energy companies. Its customers include industrial and multisite power users. </p>
<p class="bodytext">Steiof said the leading German utilities – E.ON, RWE, EnBW and Vattenfall Europe – were too focused on their own company's success and this was to the cost of consumers which, he said, raised moral questions over the interpretation of Germany's energy supply law which states that power must supplied safely and at affordable prices. </p>
<p class="bodytext">&quot;In this context, it can be held before the big suppliers that they have not invested enough in grid and capacity expansion over the past years while power prices and the companies' profits steadily rose,&quot; he said. &quot;Despite the lack of competition and transparency in France, this is something you cannot accuse the French and EDF of,&quot; he added. </p>
<p class="bodytext">According to Steiof, the French government and EDF see themselves morally obliged to supply the country with safe and affordable energy. </p>
<p class="bodytext">Steiof said “the exact opposite is the case in Germany: the big suppliers act to maximize their profits – which is fair and normal – but this comes at a cost to end users and Berlin is doing nothing against this development.&quot; He added that in the end this situation, combined with rising fossil fuel prices, &quot;will damage the German economy as a whole.&quot; </p>
<p class="bodytext">But Steiof also said that Germany's power market &quot;has improved significantly over the past 10 years&quot; although it still lacked competition due to the oligarchy formed by the country's leading producers. </p>
<p class="bodytext">&quot;While the improved market is overall positive, it also comes with challenges to companies like Ensys,&quot; Steiof said. </p>
<p class="bodytext">&quot;We have to act faster, be more flexible and innovative. This means that we need ever faster, slimmer and cheaper procedures in our IT services and we need more people with a high degree of know-how in the energy sector in order to be able to react fast and efficiently to changing market fundamentals.&quot; </p>
<p class="bodytext">According to Steiof, these fundamentals in the energy sector &quot;are of an economic and political nature and changes mean that Ensys has to be highly specialized in order to fulfill clients' demands.&quot; </p>
<p class="bodytext">In order to ramp up competition in Germany, Steiof said ownership unbundling was &quot;the most significant&quot; measure. </p>
<p class="bodytext">&quot;Ensys therefore welcomes that the European Commission [EC] has taken charge of the [unbundling] issue out of Berlin's hands. But I would wish for a bit more EC-like thinking in Berlin on this matter and that the German government had a clearer and more reliable strategy for the energy market,&quot; Steiof said. </p>
<p class="bodytext">&quot;In the end, however, unbundling will happen,&quot; he said and added that &quot;we are already seeing the dam of resistance break with E.ON's offer to sell its grid, and once German resistance is broken the French will follow suit as well,&quot; he added. </p>
<p class="bodytext">&quot;I am highly optimistic that an integrated European energy market will develop, and we can already see the first steps being implemented in areas such as interconnectors and market coupling. We see this as highly advantageous as it would diversify the market and bring more participants which means more potential customers.&quot; </p>
<p class="bodytext"><strong>Trading and transparency issues</strong> </p>
<p class="bodytext">Talking about power trading, Steiof said &quot;one has to see that the German oligarchy of the four big producers results in there being preferences in the market.&quot; </p>
<p class="bodytext">According to Steiof, the big four generators &quot;are putting their own municipal utilities at an advantage, trading according to their interests.&quot; </p>
<p class="bodytext">Steiof also said there was a lack of transparency concerning capacity. </p>
<p class="bodytext">These market shortfalls, he said, concerned OTC and exchange trading. &quot;On the EEX there is too much presence of the big producers so they dominate the exchange which means that especially the derivatives market on the EEX is seeing less and less liquidity,&quot; he said and added: &quot;There are subtle ways to influence the market and its prices levels.&quot; </p>
<p class="bodytext">Steiof said that &quot;in a nutshell this means that trading in the power market is not yet as transparent and fair as it is, for instance, in stock markets and there are still serious obstacles to be overcome.&quot; </p>
<p class="bodytext">However, Steiof said he remained optimistic that Europe's power markets over time would develop to be markets as mature and transparent as financial markets. </p>
<p class="bodytext">&quot;The fact that we as a small and independent energy company still exist and are growing steadily after 10 years of a liberalized market shows there is demand for such services in the market,&quot; he said.</p>
<p class="bodytext"><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Fachartikel der Presse</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 10:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>VIK Mitteilungen 2/08</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_extern.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=10&#38;cHash=8acc45a2a8</link>
			<description>Zehn Jahre liberalisierter Strommarkt</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Zehn Jahre Wettbewerb im deutschen Strommarkt. Was hat diese Dekade von 1998 bis heute den Marktteilnehmern gebracht? Und wo liegen die künftigen Chancen und Herausforderungen? Deutschland setzte die Binnenmarktrichtlinie Elektrizität mit der Energierechtsnovelle in nationales Recht um und öffnete, neben den skandinavischen Ländern, Großbritannien, Österreich und Spanien, im April 1998 den monopolistisch geprägten Strommarkt sofort zu 100 Prozent. An die eingeleitete Liberalisierung – zunächst nur für Industriekunden, ein Jahr später, 1999, auch für Privatkunden – waren große Erwartungen geknüpft. Nach Jahrzehnten geschlossener Versorgungsgebiete mit jeweils nur einem Stromanbieter sollte es endlich fairen Wettbewerb und damit einhergehend moderate Strompreise geben. </p>
<p class="bodytext">Bis 1998 war die deutsche Stromwirtschaft durch eine dreistufige Versorgungsstruktur geprägt, bestehend aus acht überregionalen Verbundunternehmen, etwa 80 regionalen Versorgern und rund 900 kommunalen Unternehmen. Ab 1998/99 setzte zunächst ein starker Preiskampf ein mit der Folge eines beginnenden Konzentrationsprozesses auf dem deutschen Energiemarkt. Große Anbieter fusionierten, kleinere Unternehmen vereinbarten Kooperationen und strategische Allianzen, um sich Marktanteile zu sichern. Zudem traten neue Akteure wie Händler und Ökostromanbieter sowie zahlreiche Anbieter aus dem Ausland in Erscheinung. Derzeit sind rund 1.000 Unternehmen aller Versorgungsstufen aktiv, was den deutschen Strommarkt zu einem der vielfältigsten in Europa macht. Rund 90 Prozent des Marktes liegen jedoch in der Hand der &quot;vier Großen&quot;, die aus den ehemals acht Verbundunternehmen hervorgegangen sind. Branchenweit herrscht aufgrund begrenzter Wachstumsmöglichkeiten starker Verdrängungswettbewerb. </p>
<p class="bodytext"><strong>Strompreise: Tendenz weiter steigend</strong> </p>
<p class="bodytext">Um ein massives Abwandern ihrer Kunden zu verhindern, waren die etablierten Stromversorger gezwungen, ihnen wettbewerbsfähigere Angebote zu unterbreiten. Neben Preisnachlässen setzen vor allem regionale Anbieter auf höhere Kundenbindung durch besseren Service und zusätzliche Leistungen. Nachdem die Preise anfangs nachweislich gesunken waren, steigen sie seit 2001 wieder kontinuierlich an und liegen teilweise weit über dem Niveau vor der Liberalisierung. Die Gründe hierfür sind mannigfaltig: Kosten für die Stromerzeugung, sukzessive erhöhte Abgaben für die Ökosteuer, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Der Staatsanteil am Strompreis liegt inzwischen bei etwa 40 Prozent. Weiterer Kostenfaktor ist das Netznutzungsentgelt der Netzbetreiber, das ein Drittel des Strompreises ausmacht. </p>
<p class="bodytext">Stromkunden hoffen auf langfristig sinkende Preise durch das regulative Wirken der Bundesnetzagentur (BNetzA) und der Regulierungsbehörden der Länder, die mit der grundlegenden Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) 2005 eingerichtet wurden. Allein durch deren Aktivitäten im Jahr 2007 legte der Wettbewerb im Strommarkt an Dynamik zu. Mit rund fünf Prozent war die Wechselquote lange Zeit sehr gering. Zwar blieben viele Verbraucher ihrem angestammten Versorger treu, sie wählten jedoch preiswertere Stromtarife. Die Quote legt aber aufgrund der vergangenen Preiserhöhungswellen zu und beträgt inzwischen gut sieben Prozent. Bei den Gewerbe- und Industriekunden fällt die Wechselbereitschaft deutlich höher aus, so dass dieses Segment auf Anbieterseite hart umkämpft ist. </p>
<p class="bodytext"><strong>Produktion von Ökostrom legt deutlich zu</strong> </p>
<p class="bodytext">Was viele nicht wissen: Der Kunde hat mehr Marktmacht, als er denkt: Mit dem Wechsel des Stromanbieters spart er nicht nur bares Geld, sondern treibt auch den Wettbewerb voran und bestimmt über den Energiemix seines Anbieters mit. Neben dem Preis und dem Service wird die umweltverträgliche Stromerzeugung zunehmend zum Wettbewerbsfaktor. So deckten im Jahr 2007 regenerative Energien bereits gut 14 Prozent des gesamten deutschen Stromverbrauchs. Der Anteil der Erneuerbaren an den Gesamtstromlieferungen der Unternehmen wächst ständig – auch vor dem Hintergrund, dass die EU-Kommission ein ambitioniertes Energie- und Klimaprogramm für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz beschlossen hat. Das Programm sieht vor, den Anteil erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2020 zu verdoppeln und den Emissionshandel zu verschärfen. </p>
<p class="bodytext"><strong>Dauerhaften Wettbewerb sicherstellen</strong> </p>
<p class="bodytext">Nach zehn Jahren liberalisiertem Strommarkt sind die Erwartungen, vor allem von Mittelständlern, über 2008 hinaus sehr konkret: Dauerhaft gesicherter &quot;echter&quot; Wettbewerb auf den leitungsgebundenen Strom- und Gasmärkten durch den ungehinderten Zugang Dritter zu den Versorgungsnetzen. Eine weitere Wettbewerbsbelebung ist auf &quot;echtes&quot; Unbundling – die Entflechtung des Netzbetriebs – zurückzuführen. Es wirkt darauf hin, dass in vertikal integrierten Unternehmen Netzbetreiber ihre aus dem Netz erwachsene Monopolstellung nicht dazu missbrauchen können, unternehmensfremde Netznutzer zu behindern. Die Rahmenbedingungen für fairen Wettbewerb muss die Energiepolitik schaffen hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit. Eine zentrale Rolle hierbei spielt die BNetzA. Neben der Kontrolle der Netzentgelte gestaltet sie maßgeblich diese Rahmenbedingungen mit, wozu die Anreizregulierung und die Arbeit auf EU-Ebene zählen. </p>
<p class="bodytext">Aus Sicht eines unabhängig von der Netzseite und dem ortsgebundenen Energieeinkauf agierenden Unternehmens bleibt zu hoffen, dass die bislang existierenden vier Regelzonen zu einer einzigen Zone verschmelzen – mit dem Ziel vereinfachter Prognosen, geringerer Ausgleichsenergiekosten und einer einzigen Bilanzkreisabrechnung. Die Abwicklung des EEG-Umlageverfahrens würde dadurch erheblich transparenter. Ferner sollten im Sinne der Markttauglichkeit Teile der EEG-Stromerzeugung wieder dem Handel zugeführt werden. Als zusätzlicher Effekt würden bürokratische Hemmnisse bei der EEG-Vermarktung abgebaut. Und es sind weitere Anstrengungen in Richtung eines funktionierenden europäischen Strommarktes nötig, um eine bessere Durchlässigkeit der Grenzen beim Stromhandel zu bewirken. </p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p class="bodytext">Alfred Steiof<br />Vorstand der Ensys AG<br />Tel. (069) 153008-3<br /><a href="mailto:asteiof@ensys.de" >asteiof@ensys.de</a></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/downloads/presseartikel/VIK-Artikel_Steiof_final.pdf" target="_blank" ><strong>Artikel als PDF</strong></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Fachartikel der Presse</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 10:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ew – das magazin für die energie wirtschaft 3/2008</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_extern.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=11&#38;cHash=25a3c77641</link>
			<description>Hürden und Hemmnisse im Messwesen beseitigen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Mit der Novellierung des EnWG geht auch die schrittweise Liberalisierung des Messwesens einher. Das eröffnet vor allem mittelständischen Unternehmen neue Geschäftsfelder, so dass sie für ihre Kunden attraktive Dienstleistungspakete schnüren können. </p>
<p class="bodytext">Zunehmend bestimmt die EU in diesem Marktsegment die Rahmenbedingungen mit. Bis zum Jahr 2010 wird der europäische Strommarkt hoffentlich ganz im Zeichen des Wettbewerbs stehen. In diesem Zeitfenster ist auch mit der vollständigen Integration der jungen osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten in den Kreis der 27 zu rechnen. Neue zusätzliche Leitungsnetzkapazitäten für den Import bzw. Export größerer Strommengen aus den Nachbarländern werden aber bis 2010 nicht zur Verfügung stehen. Es bleibt zu hoffen, dass allen Netznutzern in Deutschland bis zum Ende dieser Dekade ein fairer und diskriminierungsfreier Zugang zum Stromnetz möglich sein wird. </p>
<p class="bodytext">Natürlich sind die Interessen der einzelnen Akteure ganz unterschiedlicher Natur: Während die Verteilnetzbetreiber den Status quo bewahren möchten, hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) vor allem darauf zu achten, dass das Messwesen auch künftig in geordneten Bahnen verläuft. Die Hersteller von Zählern räumen dem Wachstum in Richtung Massenprodukt und Smart Metering hohe Priorität ein. Das Interesse der Kunden wiederum gilt der transparenten Darstellung ihres Stromverbrauchs. Energie- und spezielle Messdienstleister möchten letztlich ihr Serviceportfolio genau auf den Controlling- und Transparenzbedarf ihrer Kunden zuschneiden. </p>
<p class="bodytext">Das Mess- und Zählwesen verbleibt zwar grundsätzlich bei den ortsansässigen Netzbetreibern. Nach § 21 b EnWG vom 7. Juli 2005 haben die Kunden jedoch die Möglichkeit, Messeinrichtungen wie Stromzähler von Dritten einbauen und betreiben zu lassen. Wie die Praxis zeigt, sind die Regelungen vielfach halbherziger und widersprüchlicher Natur. Grund: Es gibt keine Standards, die ein einfaches Datenhandling zulassen. Stattdessen sind hochkomplizierte eichrechtliche Bestimmungen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) an der Tagesordnung. Fakt ist, dass sowohl die Hersteller und Anbieter als auch die Verbraucher diese Bestimmungen als hinderlich empfinden. </p>
<p class="bodytext">Am Markt sind verschiedene Verfahren, Zähler abzulesen und Daten zu übertragen, verbreitet: die Fernablesung über Festnetz oder Funk, aber auch andere Übertragungswege wie die Vernetzung über Computernetzwerk-Technologien. Den Fokus auch auf Haushalts- und Kleinkunden zu richten, hat vor allem ein Ziel: über eine transparente, zeitnahe Verbrauchsdarstellung in diesem Kundensegment verstärkt auf Energiebewusstsein und Energieeffizienz zu setzen – ganz im Sinne des kürzlich beschlossenen Maßnahmenpaketes der Bundesregierung zum Klimaschutz. </p>
<p class="bodytext">Um den Verwaltungsaufwand zu minimieren, sollten die Regulierungsaufgaben verstärkt von den Landesbehörden auf die BNetzA übertragen werden, die schon seit jeher für größere Unternehmen mit mehr als 100.000 Kunden zuständig ist. Damit läge die Regulierung der Versorgungsnetze zunehmend in einer Hand. Dies wäre grundsätzlich zu begrüßen, bedeutet das neben koordinierten Abläufen und dem Wegfall von Sonderregelungen auf Länderebene vor allem eines – mehr Effizienz.</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/downloads/presseartikel/Meinung_Steiof1.pdf" target="_blank" ><strong>Artikel als PDF</strong></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Fachartikel der Presse</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 10:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>BERATENDE INGENIEURE, 5-6/2007</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_extern.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=13&#38;cHash=0403dd1fcd</link>
			<description>Ensys Solutions: Durch Objektnetzbetrieb Effizienzvorteile erschließen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&quot;Objektnetze&quot; – vielfach ist dieser Begriff für Facility Manager und Immobilienbetreiber ein Buch mit sieben Siegeln. Zudem sind die Möglichkeiten, mit Objektnetzen Energiekosten zu senken und damit Effizienzpotenziale auszuschöpfen, in dieser Zielgruppe noch weitgehend unbekannt. </p>
<p class="bodytext">Gesetzlich eingeführt wurde das Objektnetz mit der Novellierung des Energiewirtschaftgesetzes (EnWG) im Juli 2005, wobei der Gesetzgeber in § 110 drei Arten von Objektnetzen unterscheidet:</p><ul><li>Unternehmensnetze, die sich in einem räumlich zusammengehörenden Betriebsgebiet befinden, </li><li>räumlich zusammengehörende Netze mit &quot;übergeordnetem Geschäftszweck&quot;, <br />z. B. Shopping Center, Gewerbeparks, Flughäfen, Ärztehäuser etc., </li><li>Eigenversorgungsnetze, die ein räumlich &quot;eng&quot; zusammengehörendes Gebiet voraussetzen und überwiegend der Eigenversorgung dienen.<br /></li></ul><p class="bodytext">Gemäss Rechtslage sind zahlreiche Areale faktisch Objektnetze, die Genehmigung bei der Regulierungsbehörde hat nach herrschender juristischer Lehrmeinung rein deklaratorische Funktion. Dennoch werden die meisten dieser Areale nicht als Objektnetz betrieben, obwohl dies für Eigentümer und Nutzer folgende Vorteile bietet:</p><ul><li>Unabhängigkeit vom örtlichen Netzbetreiber, </li><li>Transparenz im Verbrauch und in der Abrechnung im Areal, </li><li>Mieterzufriedenheit durch bessere Konditionen im Objektnetz.<br /></li></ul><p class="bodytext">Facility Manager oder Immobilienbetreiber verweisen oft darauf, dass der Objektnetzbetrieb bereits bei der Fachplanung hätte berücksichtigt werden müssen, um optimale Voraussetzungen zu schaffen. Diese liegen dann vor, wenn sich Trafo, Niederspannungs-Verteilnetz und Zähler komplett in der Hand des Liegenschaftsbesitzers oder seines Dienstleisters befinden. Trotzdem nutzt meist der vorgelagerte Netzbetreiber diese Infrastruktur unentgeltlich quasi als eigenes Netz, um damit dem Nutzer im Objekt Niederspannungsentgelte in Rechnung zu stellen, die eigentlich dem Liegenschaftsinhaber zustehen würden. </p>
<p class="bodytext">Der § 110 EnWG und der damit von der Politik bewusst initiierte Wettbewerb in den Energienetzen erlauben es aber, das Verteilnetz der Liegenschaft aus dem Netz der Allgemeinen Versorgung herauszulösen und als eigenständiges Objektnetz zu betreiben. Durch den Einsatz eigener Zähler und darauf aufbauender Energiecontrollingsysteme durch den Inhaber oder Energiedienstleister haben die Anschlussnehmer deutliche Transparenzvorteile, da die Erfassung und Bereitstellung von Verbrauchsdaten zeitnah erfolgen können. Somit ist es möglich, den Energieeinsatz zu steuern und auch zu senken. </p>
<p class="bodytext">Hier setzt das innovative Konzept der Ensys Solutions, der Servicemarke der Frankfurter Ensys AG an. Das Angebot, Arealnetze als Objektnetz zu betreiben, umfasst im Einzelnen:</p><ul><li>Zählerverwaltung/Zählerdatenmanagement, </li><li>mittelspannungsseitiger Objektanschluss und niederspannungsseitige Verrechnung und Abwicklung, </li><li>Sicherstellung von Stromversorgung und Netzbetrieb im Objekt,</li><li>Kommunikation und Vertragsabwicklung mit öffentlichen Netzbetreibern, </li><li>Kommunikation und Vertragsabwicklung mit Lieferanten bezüglich der Durchleitung.</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Fachartikel der Presse</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 25 Jun 2007 10:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Handel, 3/2007</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_extern.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=14&#38;cHash=374f1e6886</link>
			<description>Zwerge gegen Riesen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Nachricht klang nach einer Sensation: Der Energiekonzern Eon kündigt Anfang Februar 2007 an, die Strom- und Gaspreise der örtlichen Versorger bundesweit zu unterbieten. &quot;Sie zahlen immer einen Cent pro Kilowattstunde Strom und zwei Cent für jeden Kubikmeter Gas weniger als für den allgemeinen Preis des örtlichen Grundversorgers&quot;, lautet die Kampfansage der neuen Eon-Tochter &quot;E wie einfach&quot; (RWI). Privathaushalte, aber auch Gewerbekunden mit maximal 100.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch will der &quot;Discounter&quot; beliefern.<br />&nbsp;<br />Der Energiegigant Eon beliefert rund zwei Drittel aller Stadtwerke mit Strom und ist einer der größten Gasimporteure in Deutschland - gegen einen Direktvertrieb ihres Lieferanten könnten sich die rund 900 örtlichen Versorger nicht lange behaupten. Ein Aufschrei aus ihren Reihen blieb jedoch aus, denn die Branche weiß: Eon meint die Kriegserklärung gar nicht ernst.</p>
<p class="bodytext"><strong>Nur Ablenkungsmanöver</strong></p>
<p class="bodytext">Schon auf den zweiten Blick ist das Angebot von &quot;E wie einfach&quot; weit weniger verlockend: &quot;Den allgemeinen Tarif zahlt so gut wie kein Kunde&quot;, sagt Rainer Wimmer vom Energiedienstleister Enoplan. Jedes Stadtwerk biete neben dem &quot;allgemeinen Tarif&quot; günstigere Versorgungsverträge an.</p>
<p class="bodytext">Aber auch ein Blick auf die Marketinganstrengungen des neuen Players im Strom- und Gasmarkt erweckt den Eindruck, die Münchener wollten gar keine Kunden anwerben: Bestenfalls halbherzig wirkt etwa der Internetauftritt von &quot;E wie einfach&quot; - auf Print- oder TV-Werbung verzichtet das Unternehmen vollständig. &quot;Unser Ziel ist es, möglich kostengünstig zu sein, teure Kampagnen oder Testimonials wollen wir uns nicht leisten&quot;, erläutert RWI-Sprecher Alexander Land gegenüber Der Handel.</p>
<p class="bodytext"><strong>Keine Impulse</strong></p>
<p class="bodytext">Branchenkenner nennen freilich andere Gründe für das bescheidene Budget der Eon-Tochter: &quot;Im Vorfeld von wichtigen politischen Entscheidungen im Energiesektor starten die großen Verbundunternehmen - Eon, RWE, EnBW und Vattenfall - immer solche Ablenkungsmanöver&quot;, sagt ein Manager aus der Energiewirtschaft, der nicht genannt werden will. &quot;Später kehrt man wieder zur Tagesordnung des Oligopols zurück.&quot; Bei Eon weist man solche Verdächtigungen freilich zurück: &quot;Das neue Angebot richtet sich an die Kunden und nicht an die Politik&quot;, entgegnet ein Unternehmenssprecher. &quot;Natürlich würden wir uns freuen, wenn diese Maßnahme auch zur Imageverbesserung beiträgt.&quot;</p>
<p class="bodytext">Wenige Wochen nachdem Eon das Projekt &quot;E wie einfach&quot; ins Leben rief, entschieden die EU-Staaten über die Trennung von Energieerzeugung und den Strom- und Gasnetzen - ohne die ein wirklicher Wettbewerb nach Überzeugung der EU-Kommission nicht möglich ist. Im Vorfeld der Entscheidung konnten die Energiekonzerne gute Schlagzeilen dringend gebrauchen. Nachdem die europäischen Energieminister sich am 15. Februar 2007 gegen eine Zerschlagung der Unternehmen aussprachen, darf man nun gespannt sein, wie lange Eon das Projekt &quot;E wie einfach&quot; am Leben erhält.</p>
<p class="bodytext"><strong>Markt für Nischen</strong></p>
<p class="bodytext">Von den großen Konzernen wird jedenfalls kein wirklicher Impuls für Wettbewerb auf den Strom- und Gasmärkten ausgehen. Unternehmer, die ihre Energiekosten senken wollen, sind in erster Linie darauf angewiesen, Energie zu sparen oder die Angebote der wenigen Dienstleister und Nischenanbieter zu sondieren, die es in diesem Markt gibt. Für Einzelhändler mit Filialnetzen - im Branchenjargon &quot;Bündelkunden&quot; - sind dies unter anderem Dienstleister wie das Unternehmen Enoplan mit Sitz in Bruchsal. &quot;Es ist nicht so, dass überhaupt kein Wettbewerb unter den Stromlieferanten stattfindet&quot;, erläutert Key Account Manager Rainer Wimmer. &quot;Bei unseren Ausschreibungen können wir durchaus Preisvorteile realisieren, weil mehrere Anbieter um den Zuschlag konkurrieren&quot;. Man müsse die Tricks und Tücken des Marktes jedoch sehr genau kennen, um die Leistungen bedarfsgerecht ausschreiben zu können. Die Enoplan führt das gesamte Energievertragsmanagement unter anderem für Filialunternehmen wie die Praktiker-Baumärkte oder die Textilketten Charles Vögele und H &amp; M durch.</p>
<p class="bodytext">Auch die Ensys AG aus Frankfurt am Main hat sich auf die Versorgung von Bündelkunden spezialisiert. Neben Filialisten wie Deichmann, Dm-drogeriemarkt und Mc Paper vertraut seit Kurzem auch Juwelier Wempe auf die Dienste der Stromeinkäufer aus der Mainmetropole. &quot;Auf lange Sicht werden sich die Preise der Anbieter angleichen&quot;, prognostiziert Alfred Steiof, Vorstand der Ensys AG. &quot;Daher wird die Qualität der Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Stromlieferung - das Abrechnungswesen und das Controlling - immer wichtiger, um sich im Wettbewerb zu behaupten.&quot; Ein Konzept, das offenbar aufgeht: Der Umsatz der Ensys AG im Handelskundensegment hat sich seit 2004 mehr als verdoppelt.</p>
<p class="bodytext">Neben Anbietern wie Enoplan oder Ensys unterhalten die großen Handelsunternehmen Tengelmann, Rewe, Edeka und Metro eigene Gesellschaften, die sich um den Stromeinkauf kümmern. Teilweise bieten die Tochterunternehmen ihre Dienstleistungen auch externen Abnehmern an. Die Fressnapf-Kette bezieht ihren Strom beispielsweise von der Tengelmann Energie GmbH ebenso wie die Fachmarktkette Dänisches Bettenlager. Für die Rewe-Gruppe kümmert sich die Energie-Handels-Gesellschaft (EHA) mit Sitz in Hamburg um die Strom- und Gasversorgung in Deutschland und inzwischen auch Österreich. Rund 1.170 selbstständige Rewe-Händler gehören neben den Liegenschaften der Kölner Zentrale zu den Kunden. Aber etwa auch die Warenhäuser von Kloppenburg beziehen ihren Strom von der gemeinsamen Tochter von Vattenfall und Rewe. &quot;Unser Stromeinkauf war im vergangenen Jahr im Durchschnitt 13 Prozent günstiger als der Referenzindex der Leipziger Strombörse&quot;, bilanziert EHA-Geschäftsführer Dirk Mithöfer zufrieden.</p>
<p class="bodytext">Trotz oligopolistischer Marktstrukturen lässt sich also auch beim Energieeinkauf Geld sparen. Es ist allerdings nicht ganz so &quot;E wie einfach&quot; - im Gegenteil: Eine Menge Know-how oder der richtige Partner sind nötig.<br /><br />&gt; Hanno Bender </p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/downloads/presseartikel/handel_03-07_end.pdf" target="_blank" ><strong>Artikel als PDF</strong></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Fachartikel der Presse</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 20 Mar 2007 10:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dow Jones Energy Weekly</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_archiv1.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=15&#38;cHash=7bf416a90a</link>
			<description>Bundesministerien streiten um „kleine EEG-Novelle“</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der vom Bundesumweltministerium (BMU) vorgelegte Referentenentwurf für das&nbsp; überarbeitete EEG sieht nun eine Kontrolle der Rückwälzungsprozesse der an regenerative Anlagenbetreiber gezahlten Einspeisevergütungen durch die Bundesnetzagentur vor. Deutsche Netzbetreiber legen diese Gelder bislang eigenständig auf alle deutschen Stromabnehmer um. Kritiker bemängeln die Intransparenz dieses Systems. Wie Energy Weekly von mit dem Vorgang vertrauten Personen erfuhr, löst der BMU-Vorschlag aber Irritationen mit dem BMWi aus, denn aus einer Zuständigkeit der Bundesnetzagentur auch für die EEG-Umlage erwüchse eine doppelte Fachaufsicht über die Regulierungsbehörde. Eine Teilung der Fachaufsicht mit dem BMU lehne das Wirtschaftsministerium aber ab. Neben diesem &quot;Kompetenzgerangel&quot; gibt es aber auch andere Stimmen, die der Meinung sind, dass sich die Netzagentur nicht mit diesem &quot;sachfremden Bereich&quot; beschäftigen sollte. Wie zu hören ist, spart der Referentenentwurf das Thema der &quot;Vermiedenen Netznutzungsentgelte&quot; bislang aus. Über diese wird aber zunehmend gestritten. Nach Ansicht unabhängiger Energieanbieter führt die unzureichende Berücksichtigung dieser von der EEG-Umlage abzuziehenden Kostenposition für die Stromverbraucher zu ungerechtfertigten EEG-Belastungen in Höhe von 300 Mio EUR jährlich. Das lässt nach Ansicht von Jürgen Putz, Vorstand beim Bundesverband neuer Energieanbieter (bne), die Ökoenergiebranche in einem schlechteren Licht erscheinen, als es eigentlich angebracht wäre. EEG-Strom werde von den Netzbetreibern &quot;zu teuer gerechnet&quot;, sagte er. </p>
<p class="bodytext"><strong>Höhe der &quot;Vermiedenen Netzentgelte&quot; ist umstritten</strong> </p>
<p class="bodytext">Das könne auch der Grund sein, warum das BMU die Abwicklung dieser Verrechnungsprozesse bei der Regulierungsbehörde angesiedelt sehen will. So genannte Vermiedene Netzentgelte umschreiben den Sachverhalt, dass dezentrale Erzeugungsanlagen bei der Stromeinspeisung keine höheren Spannungsebenen in Anspruch nehmen und entsprechende Netzkosten nicht entstehen. &quot;Das vor eineinhalb Jahren novellierte EEG schreibt vor, dass die Netzbetreiber die Vermiedenen Netzentgelte von der Umlage abzuziehen haben. Das geschieht aber in viel zu geringem Umfang&quot;, erörterte Putz. Stellvertretend für den bne wirft er den deutschen Netzbetreibern vor, nur rund ein Prozent der auf die Stromverbraucher rückgewälzten Einspeisevergütungen als &quot;Vermiedene Netzentgelte&quot; zu deskontieren. &quot;Realistisch wären aber sechs bis zehn Prozent, um die sich die EEG-Belastung für alle Energieabnehmer verringern müsste&quot;, unterstrich Putz. Zudem errechne jeder Netzbetreiber die nicht zustande gekommenen Netzkosten anders, da das EEG hier nur eine &quot;gute fachliche Praxis&quot; vorschreibe. &quot;Diese legt aber jeder Netzbetreiber anders aus, so dass die Vermiedenen Netzentgelte sogar bei strukturell ähnlichen Unternehmen zum Teil um 100% schwanken&quot;, so der Experte. </p>
<p class="bodytext"><strong>bne: Stromkunden über Gebühr belastet</strong> </p>
<p class="bodytext">Unter dem Strich bezahlten die Stromkunden 2004 damit rund 300 Mio EUR zuviel an EEG-Umlage. Diese Summe entspreche übrigens der Abweichung zwischen den monatlichen Abschlägen und der EEG-Jahresendabrechnung für das Jahr 2004, so dass streng genommen nichts nachgezahlt werden müsste, schlussfolgerte Putz. Ohnehin gebe es viel zu große Abweichungen zwischen den laufenden, auf Prognosen beruhenden Abschlagszahlungen und den Endabrechnungen. Diese führt er auf eine &quot;vollkommen ungenügende Transparenz&quot; bei der Datenbereitstellung zurück. Es gebe in Deutschland weder ein Anlagenregister über die dezentralen Erzeuger noch klare Vorgaben für eine regelmäßige Messung des eingespeisten und damit nach dem EEG vergüteten Ökostroms.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Archiv Presseinformationen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 31 Mar 2006 11:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Süddeutsche Zeitung</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_archiv1.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=16&#38;cHash=21905959b3</link>
			<description>Netzwerk Strom</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Für Deutschlands Energieprobleme sind nicht nur alte Kraftwerke und teure Rohstoffe verantwortlich, sondern vor allem das Netz </p>
<p class="bodytext">Es gibt viele Trauerspiele im deutschen Stromnetz. Immerhin geht es um Wettbewerb: zwischen etablierten Stromunternehmen, zwischen alten und neuen Anbietern, zwischen Kraftwerken und Windrädern, zwischen Inländern und Ausländern. Schwierigkeiten mit dem Netz bekommt fast jeder, der in Deutschland den Platzhirschen Konkurrenz machen will - ob als Stromhändler, Windmüller oder Kraftwerks-Bauherr.<br /><br />Seit 1998 gibt es Wettbewerb im deutschen Stromnetz - angeblich. Von den 150 Stromanbietern, die 1998 auf den Markt strebten, sind noch zehn übrig, davon sind einige in Rechtsstreitigkeiten verwickelt. Nach Streit ist auch Jürgen Putz zumute. Putz ist Vorstand des Frankfurter Stromhändlers Ensys und kämpft vor allem um lukrative Industriekunden. Wie jeder, der in diesem Land Strom verkaufen will, muss er auch Ökostrom absetzen, das Gesetz will es so. Im Januar hat Jürgen Putz deshalb Post von den Netzbetreibern bekommen, unangenehme Post. Ensys müsse den vier großen Netzbetreibern für 950 000 Euro zusätzlichen Ökostrom abnehmen - für das vorvergangene Jahr. Nachträglich habe der Verband der Netzbetreiber herausgefunden, dass er die Ökoenergie-Menge unterschätzt habe. &quot;Sehr nachträglich&quot;, ärgert sich Putz. Auf einen Rechtsstreit wegen der Nachforderung würde es kein Händler ankommen lassen. Gutachten hatten ergeben, dass der Gegner nicht ein Netzbetreiber oder ein Verband wäre - sondern alle zusammen. &quot;Das wäre der größte Rechtsstreit überhaupt&quot;, sagt Putz. </p>
<p class="bodytext"><strong>Misstrauen in der Branche</strong> </p>
<p class="bodytext">Hinter den Netzbetreibern stehen im Wesentlichen die vier großen Stromkonzerne. Sie besitzen die wichtigen Fernleitungen, Regionalverteiler, sind an vielen der gut 700 Stadtwerken beteiligt. Lauter Unternehmen, die sich über Leute wie Putz nicht freuen. Eine falsche Prognose, eine hohe Nachforderung, das kann Konkurrenten das Genick brechen. &quot;Ein Schelm, der Böses dabei denkt&quot;, sagt Putz. Matthias Kurth, Chef der zuständigen Bundesnetzagentur, sieht am Markt &quot;ein von Misstrauen geprägtes Klima&quot;.<br /><br />Misstrauen etwa hegen Windmüller und Solarstromer. Naturgemäß liefern sie tagsüber, wenn Strom an der Börse zu Höchstpreisen gehandelt wird, die meiste Energie ins Netz. Doch die Netzbetreiber nehmen den Ökostrom nur zum billigen Standardsatz ab - den teuren Spitzenstrom dagegen verkaufen die verschwisterten Kraftwerke. &quot;Veredelung&quot; nennen das die Netzbetreiber - eine Veredelung allerdings zu Lasten der Verbraucher, denn die müssen den Ökostrom umso mehr subventionieren. Nicht anders läuft es bei den &quot;vermiedenen Netznutzungsentgelten&quot;. Dahinter verbirgt sich Strom, den dezentrale Kraftwerke gleich in der Nähe ihrer Abnehmer erzeigen - so dass er nicht weit transportiert werden muss. Doch was Netze entlastet, entlastet Verbraucher noch lange nicht: Bei der gesetzlich vorgeschriebenen Auszahlung dieser Ersparnis sind die Netzbetreiber knausrig. Zu knausrig, findet Uwe Leprich, Energieexperte an der Hochschule des Saarlandes. &quot;Letztendlich enthalten die Netzbetreiber diese Einnahmen den Haushalten vor&quot;, sagt er. An die 500 Millionen Euro im Jahr könne das ausmachen. Und die &quot;Veredelung&quot; des Ökostroms noch mal so viel. <br /><br />Sicher: Weltweit gibt es kein Stromnetz, das so zuverlässig ist wie das deutsche. Nur 23 Minuten im Jahr, errechnete der Netz-Verband ist ein Haushalt wegen Störungen ohne Strom. Das Netz mag teuer sein, aber es ist auch gut. Nur kommt nicht jeder rein. &quot;Wir erleben eine Schikane nach der anderen&quot;, sagte einer, der in diesem Land ein Gaskraftwerk errichten will. Dafür braucht es eine Stromleitung vom Kraftwerk zum Versorgungsnetz. Doch mehrere Unternehmen haben damit Probleme. Keiner gehört zu einem großen deutschen Energieversorger, keiner will öffentlich darüber reden. &quot;Man hat im deutschen Netz immer den Verdacht, dass Neubauten von Dritten verhindert werden sollen&quot;, sagt auch Energieexperte Leprich. Aber bei allem Klagen über teuren Strom, alternde Kraftwerke und fehlende Energiekonzepte - darüber spricht öffentlich keiner. </p>
<p class="bodytext">Es sind die vielen rechtlichen Spielräume, die das Geschäft mit den Netzen lohnend machen - und den Wettbewerb am Strommarkt so schwierig. Wissenschaftler wie Leprich fordern sogar, das Stromnetz in unabhängige Hände zu legen. Damit droht mittlerweile auch die EU, sollte sich am deutschen Markt durch das wirken der Netzagentur nichts tun - sie arbeitet derzeit an einer Art Wettbewerbs-Imitation, die Verbraucher und Industrie zumindest bei den Netzgebühren entlasten könnte.&nbsp; </p>]]></content:encoded>
			<category>Archiv Presseinformationen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 29 Mar 2006 11:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Tagesspiegel</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_archiv1.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=17&#38;cHash=e6562f825a</link>
			<description>Auf der Sonnenseite der Bilanz</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Stromkonzerne sollen für erneuerbare Energien zu hohe Gebühren verlangen und so Millionen kassieren</strong> </p>
<p class="bodytext">Die Stromwirtschaft missbraucht offenbar die erneuerbaren Energien, um sich selbst Einnahmen in Millionenhöhe zu sichern. Diesen Vorwurf erhebt kein Umweltlobbyist, sondern der Bundesverband neuer Energieanbieter (bne), der unabhängige Strom- und Gashändler vertritt. „Insgesamt geht es um 250 Millionen Euro, die falsch verbucht werden“, sagte bne-Vorstand Jürgen Putz dem Tagesspiegel am Sonntag. In der Windbranche ist sogar die Rede von 500 Millionen Euro, die die etablierten Energieunternehmen zu Unrecht eingestrichen haben sollen. </p>
<p class="bodytext">Bei den Anschuldigungen geht es um die Durchleitungsgebühren, die die Betreiber der Stromnetze von ihren Kunden – also den Energiehändlern – verlangen. Nach Ansicht des bne berücksichtigen sie dabei den Strom aus Wind, Sonne und Wasser in viel zu großem Umfang. Denn dieser Ökostrom wird dezentral in vielen kleinen Anlagen erzeugt. Er muss – anders als Strom aus großen Kraftwerken – nicht über weite Strecken transportiert werden. Das Höchstspannungsnetz bleibt entsprechend ungenutzt. „Häufig reicht Mittelspannung, oft sogar Niedrigspannung“, erklärt Putz, dessen Unternehmen Ensys selbst mit Strom handelt. </p>
<p class="bodytext">Trotzdem berechnen die Netzbetreiber offenbar auch die Nutzungsgebühren für das Höchstspannungsnetz. Das hat eine Untersuchung des bne ergeben. Dabei ist die Gesetzeslage eindeutig: Laut Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) dürfen die Stromunternehmen die wegen der dezentralen Erzeugung vermiedenen Netzentgelte ihren Kunden nicht in Rechnung stellen. Vielmehr müssen diese vom Preis für Ökostrom abgezogen werden. Der Haken dabei ist jedoch, dass die Unternehmen bei der Berechnung des genauen Betrags laut Gesetz „nach guter fachlicher Praxis“ vorgehen sollen. „Das ist so, als ob ich meine Einkommensteuer selbst festlegen dürfte“, sagt Putz. </p>
<p class="bodytext">Insgesamt wurden im Jahr 2004 deutschlandweit 38 Terawattstunden Ökostrom in die deutschen Netze eingespeist. Nach den im EEG festgeschriebenen Vergütungssätzen hatte diese Menge einen Wert von 3,611 Milliarden Euro. „Als vermiedene Netzentgelte sind aber nur 33 Millionen Euro abgezogen worden“, rechnet Putz vor. Das heißt: Die Ersparnis dank der dezentralen Erzeugung hat angeblich nur 0,9 Prozent ausgemacht. „Realistisch wären sechs bis sieben Prozent“, sagt Putz. Für 2005 liegen noch keine Zahlen vor; Putz rechnet aber mit einer ähnlichen Größenordnung. </p>
<p class="bodytext">Bei den etablierten Stromunternehmen weist man die Vorwürfe zurück. „Durch EEG-Strom kann man nur in Einzelfällen Kosten sparen“, sagt eine Sprecherin des Verbands der Elektrizitätswirtschaft (VDEW). Bei Windstrom sei sogar das Gegenteil der Fall: „Wegen des Netzausbaus von der Küste zu den Verbrauchszentren entstehen eher zusätzliche Kosten.“ Allerdings räumt auch die VDEW-Sprecherin ein, dass dezentrale Anlagen zu niedrigeren Netzentgelten führen. Über eigene Zahlen dazu verfüge der Verband aber nicht. „Das wird jeweils in den Unternehmen ermittelt.“ </p>
<p class="bodytext">Genau darüber wundert sich jedoch Putz vom bne. Er hat nämlich festgestellt, dass die regionalen Netzbetreiber äußerst unterschiedlich rechnen. Laut bne variiert die Höhe der durch Ökostrom vermiedenen Netzentgelte erheblich. Während beispielsweise die Stadtwerke Bamberg ihren Kunden 2,2 Prozent der Kosten für Ökostrom erlassen, sind es bei Eon Mitte nur 1,3 und bei N-Energie sogar nur 0,5 Prozent. </p>
<p class="bodytext">Auch kurzfristige Veränderungen bei der Berechnungspraxis hat der bne festgestellt. „Die Netzbetreiber sind offensichtlich dabei, ihre Datenbestände neu zu organisieren“, sagt Putz. Seiner Ansicht nach kann es dafür nur eine Erklärung geben: Die Bundesnetzagentur als zuständige Regulierungsbehörde soll getäuscht werden. „Das ist wie ein Verschiebebahnhof“, erklärt Putz. „Während der EEG- Strom teuer gerechnet wird, hält man die Netzentgelte für den übrigen Strom künstlich niedrig.“ Für die etablierte Energiewirtschaft habe das gleich zwei Vorteile: „Die erneuerbaren Energien stehen als der Bösewicht da, der die Strompreise nach oben treibt“, sagt Putz. „Gleichzeitig wird die Bundesnetzagentur beruhigt, weil die Netzentgelte günstiger erscheinen, als sie tatsächlich sind.“ </p>
<p class="bodytext">Der bne fordert die Behörde daher zu einer genauen Kontrolle auf. „Niemand sonst ist jetzt in der Pflicht“, sagt Verbandsgeschäftsführer Robert Busch. Bei der Netzagentur selbst hält man sich jedoch bedeckt. Das Ganze sei ein „höchst komplexes und kompliziertes Thema“, heißt es lediglich. </p>
<p class="bodytext">Für den Bundesverband neuer Energieanbieter ist diese Haltung nicht akzeptabel. „Wenn die Netzagentur nichts unternimmt, muss eben der Gesetzgeber aktiv werden“, fordert Putz. „Die schwammige Formulierung im EEG bedarf dringend einer Klärung.“</p>]]></content:encoded>
			<category>Archiv Presseinformationen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 26 Feb 2006 11:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hamburger Abendblatt</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_archiv1.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=18&#38;cHash=15d84e062d</link>
			<description>Alsterfontäne abgebaut</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Alsterfontäne sprudelt nicht mehr. Das Wahrzeichen auf der Binnenalster ist jetzt von der Firma Blohm + Voss Repair GmbH kostenlos abgebaut und eingelagert worden. Während der Wintermonate wird sie überholt, um pünktlich zum Beginn des Frühjahrs wieder in Betrieb zu gehen. Betreut wird die Fontäne von der Stiftung Binnenalster, die jährlichen Betriebskosten von 65 000 Euro werden von Firmen gesponsert, darunter der Hauptsponsor Hapag-Lloyd und die Ensys AG.</p>]]></content:encoded>
			<category>Archiv Presseinformationen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 Nov 2005 11:57:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Financial Times Deutschland</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_archiv1.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=19&#38;cHash=f39069fe8e</link>
			<description>Union lehnt Energiegesetz als unzureichend ab</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">CDU und CSU verlangen besseren Schutz der Verbraucher </p>
<p class="bodytext">Die Union wird das neue Energiewirtschaftsgesetz im Bundesrat ablehnen. Das hat der hessische CDU-Wirtschaftsminister Alois Thiel angekündigt. „Das Gesetz ist noch nicht ausreichend verbraucherfreundlich. Es begünstigt die Strom- und Gasnetzbetreiber zu Lasten der Verbraucher“, sagt Rhiel.<br />Am Freitag hatte der Bundestag das Gesetz mit den Stimmen von SPD und Gründen beschlossen. Wichtigste Neuerung ist, dass die bisherige Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) in Bonn künftig auch darüber wacht, dass die Eigentümer von Strom- und Gasnetzen für die Mitnutzung ihrer Leitungen keine überhöhten Entgelte verlangen. Dazu wird nach einjähriger Vorbereitungszeit und einer Probephase eine so genannt Anreizregulierung eingeführt werden. Nach diesem Prinzip können Netzbetreiber ihre Renditen dadurch steigern, dass sie ihre Kosten überdurchschnittlich senken.<br />Experten halten das rot-grüne Gesetz für so kompliziert und auslegungsbedürftig, dass sich seine Auswirkungen nur unzureichend vorhersehen lassen. Entscheidend wird auch sein, wie die Bonner Behörde ihre neuen Kompetenzen nutzt. Wirtschaftsminister Wolfgang Clement dämpfte die Hoffnungen auf deutlich fallende Energiepreise. Niedrige Preise dürften nicht das Risiko von Stromausfällen erhöhen. „Wir wollen keine Blackouts in Deutschland. Klar ist, Sicherheit hat ihren Preis“, sagte Clement. </p>
<p class="bodytext"><strong>Entscheidend für Wettbewerb</strong> </p>
<p class="bodytext">Für die Union kündigte Rhiel an, sie werde die durchgängige Vorab-Prüfung der Netzentgelte, mehr Wettbewerb im Gasnetz, die Liberalisierung des Messwesens und die Beteiligung der Bundesländer an der Regulierung fordern. „Nur durch eine schärfere Regulierung können monopolistische Verhaltensspielräume der Netzbetreiber wirksam ausgeschlossen werden, und nur damit ist die für neue Anbieter eminent wichtige Rechtssicherheit für Konkurrenzangebote überhaupt erreichbar.“<br />Von großen Netzbetreibern wurde am Wochenende kritisiert, dass der Weg bis zum Inkrafttreten der Anreizregulierung zu unklar sei. Vor allem die geplante einjährige Probephase ergibt nach Ansicht vieler Experten keinen Sinn. In einer so kurzen Frist wirkten sich Kostensenkungen nicht positiv auf die Renditen aus. Der Energieversorger EnBW drängte zur Eile: „Ein von einigen Seiten geforderter legislativer Zwischenschritt würde den Wettbewerb weiter verschleppen.“ </p>
<p class="bodytext"><strong>Blockade bei Energiedaten</strong> </p>
<p class="bodytext">Unhabhängige Strom- und Gasanbieter kritisierten, sie würden für weitere vier Jahre ausgebremst. Denn so lange bleibe die Erfassung und Weitergabe von Daten über an Großkunden gelieferte Energie den etablierten Netzbetreibern wie Stadtwerken und Energiekonzernen vorbehalten. „Ein großer Teil des Marktes ist damit dem Wettbewerb verschlossen“, warnte der Bundesverband neuer Energieanbieter.<br />Das Gesetz sieht lediglich die Freigabe von Teilen des Messwesens vor. Fremdfirmen können Einbau, Betrieb und Wartung von Strom- und Gaszählern bei großen Firmenkunden vornehmen. Die eigentliche Verbrauchsmessung bleibt dagegen für vier Jahre dem Netzbetreiber vorbehalten. Die verzögerte und überteuerte Weitergabe der Daten werde von etablierten Versorgern oft genutzt, um neuen Konkurrenten das Geschäft zu erschweren, sagte Alfred Steiof, Vorstandschef der Energiefirma Ensys.<br />„Die zeitnahe und exakte Verarbeitung von Messdaten ist der Kern eines liberalisierten Energiemarkts“, so Steiof. Ohne sie seien weder ein wirtschaftlicher Strom- und Gaseinkauf noch eine optimale Lieferplanung und Abrechnung möglich. Der Verband der Elektrizitätswirtschaft begrüßte die Regelung dagegen. In den Niederlanden werde sogar eine Rücknahme der Liberalisierung des Messwesens nach starken Kostensteigerungen diskutiert.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Archiv Presseinformationen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 18 Apr 2005 11:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Handelsblatt</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_archiv1.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=20&#38;cHash=3eb9c016b9</link>
			<description>Wirtschaft fordert stärkere Kontrolle von Ökostrom</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&quot;Intransparenz hemmt Wettbewerb&quot; – Industrie drängt auf Eingreifen des Regulierers </p>
<p class="bodytext">BERLIN. Bei Energiehändlern und Stromkunden wächst der Unmut über Belastungen durch die gesetzlichen Förderung von Ökostrom. Neben der Gesamthöhe der vom Erneuerbare – Energie - Gesetz (EEG) vorgegebenen Subventionen für Strom aus Windkraft oder Biomasse gerät dabei das Verfahren in die Kritik, nach dem die Förderung zwischen den Betreibern der Leitungsnetze und deren Kunden abgerechnet wird. „Das Verfahren ist intransparent und behindert Wettbewerb“., sagte Jürgen Putz, Vorstandsmitglied des Stromhandelsunternehmens Ensys AG in Frankfurt. Ähnliche Vorbehalte bringt der Verband der industriellen Energiekunden VIK vor. <br />Anlass der Kritik ist eine kürzlich revidierte Prognose des Verbands der Netzbetreiber (VDN) darüber, welche Menge an Ökostrom im laufenden Jahr ins Netz eingespeist wird. Der für 2005 erwartete Anteil an der Gesamtstrommenge hat sich danach von 9,44 auf 10,14 Prozent erhöht. Bereits die Prognose schlägt sich für Händler und deren Firmenkunden kurzfristig in Kostensteigerungen nieder. Sie gibt vor, welche Ökostrommenge sie zwingend zu einem festen Durchschnittspreis abnehmen müssen. „Bezogen auf Endkunden hat sich allein dadurch die EEG-Umlage um zwölf Prozent auf 0,61 Cent pro Kilowattstunde erhöht“, rechnete Putz vor. Das Gesamtvolumen der Ökostromvergütungen belief sich 2004 auf 3,35 Mrd. Euro.<br />Nötig ist das komplizierte Prognoseverfahren, weil nach dem EEG zunächst die einzelnen Netzbetreiber von etwa neun Cent je Kilowattstunde Windstrom an die Windkraftbetreiber zahlen müssen. Im Gegenzug, so das Modell, holen sie sich das Geld auf Basis einer Durchschnittskalkulation in Form der EEG-Umlage von den Stromkunden zurück. Erweisen sich Prognosen als zu hoch, werden die realen Kosten bisher erst mit oft mehrjähriger Verspätung genau abgerechnet. Habe der Kunde seine Bezugsquellen zwischenzeitlich gewechselt, kämen spätere Rückvergütungen gar nicht mehr bei ihm an, kritisierte Putz. Andere Kritiker sprechen hinter vorgehaltener Hand gar von einer Art Zusatzkasse der Netzbetreiber, die sich staatlicher Aufsicht entziehe.<br />Der VDN weist die Kritik zurück. „Wir nehmen eine Aufgabe wahr, die uns durch das Gesetz übertragen ist“, sagte Geschäftsführer Konstantin Staschus. „Unser Ziel ist Transparenz für alle Beteiligten“. Zudem gingen mögliche Prognose-Korrekturen nicht immer zu Lasten der Stromkunden. Beispielsweise habe der VDN im heißen, windarmen Sommer 2003 seine Ökostromprognose kurzfristig deutlich reduziert und damit umgehend für Entlastungen gesorgt.<br />Stromhändlern und –kunden genügt dieser Hinweis freilich nicht. „Der Regulierer muss künftig Licht ins Dunkel der intransparenten und kontrollfreien Verwaltung der EEG-Gelder durch die Netzbetreiber bringen“, forderte VIK-Geschäftsführer Alfred Richmann. In der Tat soll mit dem künftigen Energiewirtschaftsgesetz die Bonner Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) für mehr Wettbewerb auch im Energiemarkt sorgen. Sie sieht indes keine Möglichkeit, auf das Ökostrom-Problem Einfluss zu nehmen. Die geplante Aufsicht beziehe sich auf die Netze und erlaube keinen Zugriff auf die EEG-Umlage, sagte ein Sprecher auf Anfrage.<br />Das neue Energiewirtschaftsgesetz soll nach mehr als einjähriger Vorberatung am Freitag mit rot-grüner Mehrheit im Bundestag beschlossen werden und – so der Zeitplan – zum 1. Juli in Kraft treten. Allerdings ist schon absehbar, dass der unions-dominierte Bundesrat Ende April den Vermittlungsausschuss anruft. Die Länder fordern unter anderem mehr eigene Mitsprache bei der Aufsicht über die Netzbetreiber. Die Bundesregierung erhofft sich von dem Gesetz sinkende Energiepreise und einen Impuls für Investitionen. Nach Branchenabrechnungen geht es dabei allein bis 2010 um je zehn Mrd. Euro für den Ausbau der Netze und die Erneuerung von Kraftwerken. </p>]]></content:encoded>
			<category>Archiv Presseinformationen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 14 Apr 2005 12:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>asphalt 8/2006</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_archiv2.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=21&#38;cHash=219c595cff</link>
			<description>Branchenlösung für Baustellenstrom</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Frankfurter Ensys AG und die Wolff &amp; Müller Energy GmbH (WME) mit Sitz in Stuttgart haben eine Kooperation zur Stromversorgung von Baustellen abgeschlossen. Ziel ist die Energiebelieferung von mittleren und größeren Baustellen in ganz Deutschland. Der deutschen Bauwirtschaft werden somit erhebliche Vorteile geboten. Neben attraktiven Konditionen bietet diese Branchenlösung insbesondere handfeste kostenrelevante Handlingsvorteile im Prozess der Baustromversorgung. Auf Basis eines vertraglich fixierten Preisblattes werden von den teilnehmenden Bauunternehmungen neue Baustellen einfach bei der Ensys AG zur Versorgung angemeldet. Die Baustellenverantwortlichen werden somit von aufwändigen Preisverhandlungen mit dem regionalen Energieversorger entlastet und können sich ganz auf ihre operativen Aufgaben konzentrieren. Auch die Kalkulation sowie die Prüfung der Stromrechnungen vereinfachen sich deutlich, sind doch die Konditionen bundesweit vereinheitlicht und somit jederzeit nachvollziehbar.</p>]]></content:encoded>
			<category>Archiv Fachpresseartikel </category>
			
			
			<pubDate>Fri, 01 Dec 2006 12:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>energiespektrum</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_archiv2.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=22&#38;cHash=f2bff45a42</link>
			<description>STROM FÜR BAUSTELLEN</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">KOOPERATION Die Ensys AG und die Wolff &amp; Müller Energy GmbH haben eine Kooperation zur Stromversorgung von Baustellen abgeschlossen. Ziel ist die Belieferung von mittleren und größeren Baustellen in ganz Deutschland. Auf Basis eines vertraglich fixierten Preisblattes werden von den teilnehmenden Bauunternehmen neue Baustellen bei Ensys zur Versorgung angemeldet. Die Verantwortlichen würden von aufwändigen Preisverhandlungen mit dem regionalen Energieversorger entlastet. Auch Kalkulation sowie Prüfung der Stromrechnungen vereinfachten sich deutlich, betonen die Unternehmen. </p>
<p class="bodytext">(Ausgabe: 11/2006 - Seite 59)</p>]]></content:encoded>
			<category>Archiv Fachpresseartikel </category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 12:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>neue energie</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_archiv2.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=23&#38;cHash=d31710742d</link>
			<description>Netzbetreiber bereichern sich an Erneuerbaren</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Deutsche Stromnetzbetreiber stellen Energieversorgern Netznutzungskosten in Rechnung, die gar nicht angefallen sind. Zu diesem Schluss kommt der Bundesverband Neuer Energieanbieter e.V. (BNE) aus Berlin. Der Vorwurf liegt darin begründet, dass durch den dezentralen Einsatz erneuerbarer Energien die Netznutzung des Übertragungsnetzes real geringer ausfällt. Entsprechend ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgehalten, dass vermiedene Netznutzungsentgelte von den EEG-Vergütungen für Stromanbieter abzuziehen sind. Jürgen Putz, Geschäftsführer des Energieversorgers Ensys AG aus Frankfurt am Main, weist in diesem Zusammenhang auf Ungereimtheiten hin, sowohl die EEG-Abnahmemengen als auch die Vergütung betreffend. Für 38 Terrawattstunden Strom aus erneuerbaren Energien sind im Jahr 2004 vermiedene Netznutzungsentgelte in Höhe von 33,94 Millionen Euro gezahlt worden, also im Durchschnitt 0,2 Cent für die Kilowattstunde. &quot;Wir gehen davon aus, dass dieser Betrag fünf- bis sechsmal zu niedrig ist&quot;, schätzt Putz. Damit wären den Energieversorgern von Netzbetreibern bis zu 170 Millionen Euro zu viel für die EEG-Umlage aus der Tasche gezogen worden. Die Berechnungsgrundlage sei laut Putz abenteuerlich. Im EEG heißt es nur vage: &quot;Nach guter fachlicher Praxis zu ermittelnde vermiedene Netznutzungsentgelte&quot;. Basis der Berechnungen bildet nach Auffassung der Netzbetreiber Anlage 6 der nicht mehr gültigen Verbändevereinbarung (VV2plus), die auch die Berechnung für entfallende Netznutzungsentgelte bei der Kraftwärmekopplung enthält. Die Vorgaben werden jedoch mangelhaft angewandt. Das Ergebnis: Jeder Netzbetreiber berechnet unterschiedliche Entgelte. Um in Zukunft eine korrekte Handhabung zu gewährleisten, fordert der BNE nun, dass die Bundesnetzagentur die Kontrolle der Netzbetreiber in diesem Bereich übernimmt.</p>]]></content:encoded>
			<category>Archiv Fachpresseartikel </category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Mar 2006 12:06:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>VIK-Mitteilungen</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_archiv2.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=24&#38;cHash=2383e8aca9</link>
			<description>Möglichkeiten unabhängiger Energieanbieter nach der EnWG-Novelle</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Seit dem 13. Juli diesen Jahres hat der deutsche Energiemarkt eine neue Verfassung. Mit der Einführung des neuen Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) scheinen die Signale doch noch in Richtung Wettbewerb gestellt worden zu sein. Geändert hat sich viel, vor allem auch der Umfang des Gesetzes. Statt wie bisher 19 Paragraphen, sollen nunmehr 118 Paragraphen sicherstellen, dass der Energiemarkt in Deutschland weiter entwickelt wird. </p>
<p class="bodytext">Die „unabhängigen“ Energieanbieter, also die, die im liberalisierten Energiemarkt entstanden sind und nicht von den Konzernen oder Netzbetreibern abhängig sind, sollten von dem neuen Gesetz profitieren. Ebenso wie alle Endkunden. Bei genauerer Betrachtung kann aber schnell festgestellt werden, dass es nur noch eine geringe Zahl von sogenannten unabhängigen Energieunternehmen gibt. Darunter an vorgerückter Position die Ensys AG. Schließlich haben die Taktiken und Versäumnisse der letzten Jahre nicht mehr viel übrig gelassen vom freien Wettbewerb auf den Energiemärkten. </p>
<p class="bodytext">Fraglich also, wem das neue Gesetz dienen soll. Vordringlich wären hier ja die Endkunden zu nennen – vom einzelnen Privathaushalt bis hin zum großen Industriestandort. Doch dann&nbsp; müssten die Wirkungen des Gesetzes sehr schnell einsetzen, damit der Wettbewerb auch beim Kunden ankommt. De facto wurden aber zentrale Regelungen des Gesetzes zum Gegenstand von nachfolgenden Rechtsverordnungen gemacht. Diese werden aber frühestens in 2006 in Kraft treten und möglicherweise erst in 2007 vollständig wirksam werden. </p>
<p class="bodytext">Aus Sicht der Energiekunden und des Wettbewerbs, könnte das neue Gesetz erst dann greifen, wenn es zu spät ist. Wieder einmal. Denn schon längst ist der deutsche Energiemarkt und die derzeitige Situation ein zentraler Faktor der Industrie- und Standortpolitik geworden. In Zeiten, in denen Deutschland die mit Abstand höchsten Energie- und Netzkosten im europäischen Vergleich hat, gilt umso dringlicher der politische Auftrag, die Energieversorgung wettbewerbsfähig zu gestalten. Erste Produzenten haben&nbsp; aufgrund zu hoher Energiekosten ihren deutschen Standort bereits aufgegeben, wie jüngst der Fall der Finkenwerder Aluminiumwerke zeigt. Und dies scheint nur die Spitze des Eisbergs zu kennzeichnen. </p>
<p class="bodytext">Und die Politik, die für die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen verantwortlich zeichnet? Keine Reaktion, noch nicht einmal eine Kenntnisnahme der Situation. Stattdessen stehen in allen politischen Lagern unausgegorene Vorstellungen der energiepolitischen Zukunft ganz oben in den Programmen. </p>
<p class="bodytext">Politische Mühlen mahlen langsam. Selbst der umfassende Regulierungsauftrag an die Bundesnetzagentur, die per Genehmigung und Aufsicht zu sinkenden Netzentgelten beitragen soll, wird voraussichtlich nicht zu einem kurzfristigen Erfolg führen. Dazu sind die neuen Wächter des freien Wettbewerbs mit zu vielen Verwaltungsaufgaben beschäftigt. Bestes Beispiel ist hier die Gestaltung eines Verfahrens der Anreizregulierung. Sicherlich ein Weg in die richtige Richtung, allerdings ein langer. Und zwischenzeitlich fehlen die Signale, die eine Senkung der Netzkosten heute und in Kürze verbindlich machen. Es wäre zu wünschen, dass die Bundesnetzagentur hier Flagge zeigt und ihre Möglichkeiten konsequent und zeitnah ausschöpft. </p>
<p class="bodytext">Das neue EnWG - ein Flop? Keineswegs. Allerdings das Gesetz alleine reicht nicht aus, um den Wettbewerb auf den Energiemärkten in Gang zu bringen. Ein erhebliches Maß an Initiative wird gerade von den Kunden gefordert werden. Wettbewerb bei Strom- und Erdgaslieferungen ist nicht nur ein „Bring“-Privileg für die Kunden, sondern auch eine „Hol“-Pflicht. Und hier unterscheidet sich der Energiemarkt noch nicht einmal von anderen komplex organisierten Märkten. </p>
<p class="bodytext">Der Finanzchef eines Unternehmens würde niemals auf die Idee kommen, seine Anlagepolitik so zu gestalten, dass er die gewünschten Aktien direkt bei dem Emittenten kauft. Er würde zu einer Bank seiner Wahl gehen, die die Aktien dann an der Börse oder über den OTC-Markt beschafft. Denn sie garantiert eine unabhängige Beratung und verspricht kundenorientierte Leistungen. </p>
<p class="bodytext">Und auch hier würde er nicht zum nächst gelegenen örtlichen Institut gehen, sondern vielleicht zu einem Anbieter, dessen Sitz fernab in einer anderen Stadt ist. Und vor der Auswahl seines Finanzpartners würde er sehr genaue Informationen einholen und die Bonität, Leistungsbreite, Unabhängigkeit und Kundennähe bewerten. Und seine Entscheidung würde er nicht ausschließlich nach dem Preis der Aktie richten. Zudem scheinen auch gerade bei Bankinstituten das Image, die Sympathiewirkung und Verlässlichkeit eine große Rolle zu spielen. Zumindest, wenn man der Werbung Glauben schenken darf. </p>
<p class="bodytext">All dies scheint für den Energiemarkt kaum oder wenig zu gelten. Dabei ist das Beschaffungsgut „Energieversorgung“ mehr als die bloße Strom- oder Gaslieferung. Gerade in Zeiten unruhiger Energiepreise sowie nach wie vor unregulierter Märkte entscheidet die richtige „Anlagestrategie“ über die künftigen Energiekosten. </p>
<p class="bodytext">Und hier bieten gerade die unabhängigen Energieunternehmen ideale Voraussetzungen. Denn sie sind in doppelter Form unabhängig. Einmal, weil keine wirtschaftliche Verflechtung die Strategie der Unabhängigen beeinflussen kann. Und zum anderen, weil sie eine objektive Stellung gegenüber den Hauptkostentreibern einer Energiebeschaffung – den Netzkosten und den Energiekosten – haben. </p>
<p class="bodytext">Unabhängige Unternehmen sind in derselben Situation wie ihre Kunden. Sie müssen die zu liefernde Energie beschaffen – an den Börsen, auf dem OTC-Markt oder direkt bei einem Produzenten. Gleichzeitig müssen sie auch die Netzkapazitäten „beschaffen“, um die Energie zu ihren Kunden zu transportieren. Aber sie haben ihren Endkunden und natürlich anderen Anbietern vieles voraus. </p>
<p class="bodytext">Erstens – Sie disponieren ein wesentlich größeres Nachfragevolumen als ihre Kunden. Und dies für mehrere tausende Abnahmestellen im gesamten Bundesgebiet. Das damit einhergehende Knowhow bietet Effizienzvorteile, die ein Einzelner alleine nicht erreichen kann. Und selten ist dies bei den traditionellen Anbietern, wie zum Beispiel den Stadtwerken, gegeben. Zudem bietet ein großes Nachfrageportfolio erhebliche Synergieeffekte, von denen alle Kunden dieses Portfolios profitieren. </p>
<p class="bodytext">Zweitens – Sie sind Spezialisten. Das Kerngeschäftsfeld eines unabhängigen Energieversorgers ist eben die Lieferung von Strom bzw. Erdgas an Endkunden. Tagtäglich. Damit einher geht natürlich ein erheblicher Informationsvorsprung, der bei professioneller Anwendung auch zu wirtschaftlichen Vorteilen führt. </p>
<p class="bodytext">Auch im Vergleich zu den traditionellen Anbietern, bis hin zu den Großkonzernen, ergeben sich Wettbewerbsvorteile. Denn diese Anbieter betreiben i.d.R. auch Netze oder Kraftwerke. Das heißt aber nichts anderes, als dass der Spezialisierungsgrad geringer ist. Das Kerngeschäftsfeld eines Netzbetreibers ist ja offensichtlich nicht die Versorgung der Kunden. </p>
<p class="bodytext">Die Wirkungen sind ebenso offensichtlich wie spürbar. Denn gerade die nach wie vor marktbeherrschende Stellung der ehemaligen Monopolbetriebe hat in den vergangenen Jahren zu ständig steigenden Netz- und Energiekosten geführt und die Gewinne der traditionellen Unternehmen außergewöhnlich stark ansteigen lassen. Die Kosten der Endkunden jedoch haben sich ständig erhöht. Kundenorientierung? Wohl eher nicht. </p>
<p class="bodytext">Drittens – neue Anbieter sind flexibel. Im Unterschied zu den traditionellen Anbietern, die ihre Energie meist im Rahmen starrer Abnahmeverhältnisse direkt oder indirekt beim vorgelagerten Großkonzern beschaffen, sind neue Anbieter darauf angewiesen, ständig neue Beschaffungsquellen zu entdecken und die Marktchancen effizient zu nutzen. Davon profitieren auch die Kunden. </p>
<p class="bodytext">Viertens – unabhängige Anbieter sind nahe beim Kunden. Gerade im Bereich der Netzkosten steht ein unabhängiger Anbieter auf Seiten des Kunden. Beide gemeinsam haben Interesse an möglichst geringen Netzkosten. Dies unterscheidet unabhängige Anbieter von den anderen traditionellen Anbietern, den Netzbetreibern. Die Vielzahl der Gerichtsverfahren und Eingaben an das Kartellamt, die fast ausschließlich von unabhängigen Anbietern in den letzten Jahren&nbsp; mit dem Ziel sinkender Netzkosten durchgeführt wurden, sind Beispiel für diese kundenorientierte Einstellung. </p>
<p class="bodytext">Es ist müßig, zu fragen, ob ein Netzbetreiber sich mit einem anderen Netzbetreiber oder gar mit einem Großkonzern, der zugleich Vorlieferant des Netzbetreibers ist, im Sinne des Kunden auseinandersetzen würde. </p>
<p class="bodytext">Fünftens – unabhängige Anbieter bieten eine breiteres Leistungsprogramm. Alleine die Notwendigkeit eines unabhängigen Anbieters, Netzanschluss und -nutzung des Kunden zu prüfen und zu optimieren, führt zu einer Vielzahl von „versteckten“ Zusatzleistungen, deren Kostensenkungs-Potenziale von den Kunden meist unterschätzt werden. </p>
<p class="bodytext">So hat die Ensys AG bereits vielzähligen Kunden über die kritische Prüfung der Netzverhältnisse zu verbesserten Netzkosten verholfen. Diese Potentiale können allerdings erst während einer Lieferung gehoben werden. Daher wird meist der Dienstleistungsanteil bei der Einholung von Angeboten oder der Bewertung einer Ausschreibung deutlich unterschätzt. </p>
<p class="bodytext">Amerikanische Kunden, so die Erfahrung, bewerten daher ihren Energielieferanten oftmals nach dem sogenannten „Cost- and Service-Differential“.&nbsp; Dies besagt nichts anderes, als dass die Auswahl eines Energieversorgers nicht nur aufgrund des angebotenen Preises erfolgt, sondern auch aufgrund seines Beitrags zur Verbesserung der Kosten für die Netznutzung und für die Administration der Energiebeschaffung. Gerade letzteres ist besonders den Kunden bekannt, die viele Abnahmestellen im Bundesgebiet ausschreiben und die Vorteile einer netzübergreifenden, unabhängigen Energieversorgung kennen gelernt haben. </p>
<p class="bodytext">Der Servicegrad endet dabei nicht bei den Netzen und den Systemdienstleistungen. Gerade im Bereich der Energiebeschaffung bieten sich viele Ansätze. Und hier sind ebenfalls die unabhängigen Anbieter vorne. </p>
<p class="bodytext">Der Einkauf von Strom erfolgt heute immer weniger direkt beim Netzbetreiber vor Ort. Dies zeigen die anziehenden Quoten der Industrieunternehmen, die ihren Stromlieferanten wechseln. Die Beschaffung an den Strombörsen, in Deutschland die EEX in Leipzig, sowie über den internationalen OTC-Markt gewinnen zunehmend an Bedeutung. Der Gründe für einen gewandelten, modernen Stromeinkauf sind einleuchtend: </p>
<p class="bodytext">breitere Preisinformation sowie die Gesetzmäßigkeiten des Marktes ermöglichen eine verbesserte Einschätzung der richtigen Einkaufspreis-Basis. </p>
<p class="bodytext">Die Verfügbarkeit standardisierter Produkte – Stunden-, Tages-, Wochen-, Quartals- oder Jahresprodukte getrennt nach Grundlast oder Spitzenlast – ermöglicht eine exaktere Planung des Strombedarfs. </p>
<p class="bodytext">Der Kunde kann seinen Fokus auf die Absicherung der Einkaufspreise richten. Und nicht nur für das nächste Lieferjahr, sondern prinzipiell für mehrere Jahre. </p>
<p class="bodytext">Insgesamt bieten die neuen Marktplätze und Beschaffungskanäle den Kunden erheblich mehr Handlungsspielraum, um die Preisrisiken der Energiebeschaffung über einen langfristigen Planungshorizont zu bewerten und geeignete Maßnahmen zur Vermeidung dieser Risiken zu planen. </p>
<p class="bodytext">Hier besteht ein deutlicher Unterschied zum bisher üblichen Vollstrom-Beschaffungsmodell der Ausschreibung für ein oder&nbsp; maximal zwei Lieferjahre.&nbsp; Denn dies, so die Erfahrung, hat den Kunden bisher stabile und kalkulierbare Preise nur jeweils für die Lieferperiode gewährt, nicht aber für die Perioden danach. Insgesamt jedoch sind die Preise seit dem Jahr 2000 konstant gestiegen. </p>
<p class="bodytext">In einem modernen preisorientierten Energieeinkauf wird der Energieversorger ebenso zu einem Berater und Partner des Kunden. Diese neue Rolle setzt wiederum voraus, dass das Energieversorgungsunternehmen eine Position zum Markt einnimmt, die sich nahezu vollständig mit den Erwartungen des Kunden deckt. Er muss also frei sein von direkten oder indirekten, intransparenten Interessen in den für den Kunden wichtigen Kostenpositionen. </p>
<p class="bodytext">Dies heißt aber nichts anderes., als das eine Unabhängigkeit von Netz und Energieerzeugung auch hier zentrale und unerlässliche Voraussetzungen sind, um die neue Rolle des Partners in der Energieversorgung der Kunden optimal auszufüllen. Auch hier haben unabhängige Energieunternehmen die Nase eindeutig vorn. </p>
<p class="bodytext"><strong>Fazit </strong></p>
<p class="bodytext">Die Energiemärkte in Deutschland und Europa stehen in einem unfassenden Veränderungsprozess. Der zunehmende Wettbewerb findet dabei nicht nur um die Preise statt, sondern auch um Dienstleistungen und nicht zuletzt die Rollen der Energieunternehmen in ihrer Stellung im Markt und zu den Kunden. </p>
<p class="bodytext">Für Endkunden und hier gerade für die großen und größeren Industrieunternehmen besteht damit umso mehr die Chance und zugleich Aufgabe, die Wettbewerbsmöglichkeiten zu analysieren und bestmöglich zu nutzen. Dabei bieten unabhängige Energieversorgungsunternehmen wie die Ensys AG optimale Voraussetzungen, um im Rahmen einer Beschaffungspartnerschaft optimale Strategien gemeinsam zu entwickeln und im Tagesgeschäft zuverlässig umzusetzen. </p>
<p class="bodytext"><br /><strong>Checkliste: Neue Fragen der Energiebeschaffung </strong></p>
<p class="bodytext"><strong>für Industrieunternehmen und Unternehmen mit mehreren Standorten</strong></p><ol><li>Ist der Anbieter gesellschaftsrechtlich verflochten mit anderen Energieunternehmen? (z.B. mit einem Großerzeuger) </li><li>Betreibt der&nbsp; Anbieter ein Netz und hat somit ein kommunal oder regional eingegrenztes Kerngeschäft?</li><li>Betreibt der Anbieter eigene Erzeugungsanlagen? Wenn ja, welche Nachteile könnten hieraus resultieren?</li><li>Wo beschafft der Anbieter seine Energiemengen (nur bei ein oder zwei Anbietern, mehreren oder auf den institutionellen Märkten)</li><li>Wie stark ist der Vertriebsanteil beim Anbieter im Vergleich zu seinem Netzbetrieb oder seiner Erzeugung (gemessen an Umsatz oder Mitarbeitern)</li><li>Wie transparent sind die Angebote? (Angaben zum Unternehmen, Offenlegung der&nbsp; Preiskomponenten Netz, Energie, Steuern und Abgaben)</li><li>Welches Servicekonzept wird angeboten?</li><li>Kann der Anbieter innovative Beschaffungsprodukte anbieten, z.B. strukturierten Einkauf, Kommissionshandel an der Börse, OTC- oder Intraday-Handel?</li><li>Über welche Netzabdeckung bzw. Erfahrung verfügt der Anbieter im bundesweiten Energieversorgungsgeschäft? (Anzahl der aktuell belieferten Verteilnetze, Kunden- Referenzen etc.).</li><li>Kann der Anbieter Projekte nachweisen, in denen über einen hohen Servicegrad Kostensenkungen für Kunden erzielt werden konnten? Zum Beispiel durch konkrete Verfahren im Bereich Netzentgelte.</li><li>Welche Stromprodukte kann der Anbieter neben einer klassischen Vollstromversorgung&nbsp; noch anbieten?</li></ol>]]></content:encoded>
			<category>Archiv Fachpresseartikel </category>
			
			
			<pubDate>Sat, 15 Oct 2005 12:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Handwerk Magazin</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_archiv2.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=25&#38;cHash=84713011c4</link>
			<description>Gemeinsam billigeren Strom einkaufen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Energiepreise steigen weiter. Die Stromeinkaufsgemeinschaften des Handwerks setzen große Hoffnung in die Neufassung des Energiewirtschaftsgesetz. Auf Dauer sollen durch die Regulierung die Kosten für Strom, aber auf für Gas wieder sinken. </p>
<p class="bodytext">Als Unternehmer hat man zu wenig Zeit, sich selbst nach dem billigsten Strom umzusehen“, sagt Werkzeugmachermeister Michael Kreidler. Doch der Geschäftsführer der Kreidler GmbH im baden-württembergischen Eutingen, die sich auf Innenschleiftechnik spezialisiert hat, hat es dennoch in Angriff genommen, sich nach dem günstigsten Energielieferanten umzusehen. Besser gesagt: Er hat umsehen lassen. Möglich gemacht hat das die Energie-Einkaufsgemeinschaft des Handwerks Baden-Württemberg, die mit der Ampere AG in Berlin zusammenarbeitet. Ampere ist ein „Energie-Broker“, der Großkunden oder Energieeinkaufs-gemeinschaften betreut, um mit dem möglichst günstigsten Energiekonzern Verträge mit einer Laufzeit von ein bis zwei Jahren auszuhandeln und dabei 20 Prozent des realisierten Gewinns verdient. Im Falle Kreidlers, dessen Betrieb für Innenschleiftechnik 45 Mitarbeitern hat, kam bei fast 835 000 Kilowattstunden im Jahr 2003 eine Ersparnis von etwa 20 000 Euro heraus. Die 4000 Euro, die Ampere von ihm bekommt, zahlt er gerne: “Ich bin auf jeden Fall zufrieden, Ampere erledigt alles und Fragen werden prompt beantwortet. Auch die Anmeldung über das Handwerk Baden –Württemberg fand er problemlos.“<br />Energieeinkaufsgemeinschaften im Handwerk auf Innungs- oder Kammerebene gibt es inzwischen zahlreiche, zum Beispiel betreut allein der Broker Ampere außer dem Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT) noch die Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern in Rostock, die Kreishandwerkerschaft Rhein-Berg/Leverkusen in Bergisch Gladbach und die Vestische Handwerker Service GmbH in Recklinghausen. </p>
<p class="bodytext"><strong>Billigeres Gas</strong> </p>
<p class="bodytext">„Wir haben jede Woche 20 bis 30 neue Handwerksunternehmen, die unserer Energieeinkaufsgemeinschaft beitreten“, freut sich Richter. „Die Regulierungsbehörde wird nach einer gewissen Anlaufszeit nach Inkfrafttreten des Gesetzes dafür sorgen, dass die Ersparnis für den einzelnen Handwerker wieder steigen wird“. Dann wird auch Gas für Energieeinkaufsgemeinschaften billiger zu haben sein. Neben den fast 10 000 Stromkunden sind schon 2000 Gaskunden in der Energieeinkaufsgemeinschaft. Auch hier arbeitet der BWHT mit Ampere zusammen. Ampere –Chef Arndt Rottenbacher: „ Wir mussten in den letzten Jahren seit der Liberalisierung ein gewisses Einschlafen des Wettbewerbs von Energieanbietern feststellen.“ Doch in letzter Zeit sei wieder ein deutliches Interesse von verschiedensten Anbietern festzustellen.<br />Auch Rottenbacher glaubt, dass das Energiewirtschaftsgesetz zu Einsparungen für den einzelnen Kunden führen kann. Sollte bei Gas für Baden-Württembergs Handwerker ein guter Preis gelingen, will auch Michael Kreidler wieder dabei sein.<br />Natürlich reicht es nicht aus, einen günstigen Stromanbieter zu finden, wenn man effektiv seine Energiekosten senken will. Wenn aber nur einmal im Jahr die Zähler abgelesen werden und dann eine Jahresrechnung vom Energielieferanten kommt, fällt es schwer, den Verbrauch zu optimieren und anfallende Lastspitzen zu vermeiden. Besser sei da eine monatliche Zählerablesung, rät Alfred Steiof, Vorstandsvorsitzender der Ensys AG, eines unabhängigen Energieversorgers ohne eigenes Netz. Dann könne man den Stromverbrauch besser analysieren und Sparmaßnahmen einleiten. Beim Wechsel zu einem anderen Stromlieferanten sollte es nicht allein um den billigeren Kilowattstundenpreis gehen, vielmehr sollte es „ein Energiemanager sein, der sich zuverlässig rund um die Energieversorgung kümmert“, rät Alfred Steiof. </p>
<p class="bodytext"><strong>Angst vor Ausfall</strong> </p>
<p class="bodytext">Noch immer ist die Wechselbereitschaft bei Strom in Deutschland eher niedrig. Bei vielen Kunden überwiegt die Sorge, plötzlich ohne Strom dazustehen, wenn beispielsweise der Versorger Pleite geht. Was völlig unbegründet sei, so Steiof, denn auch bei einem Ausfall des Versorgers würde der Strom weiterfließen. Auf dem deutschen Strommarkt sind Verbraucher gesetzlich geschützt, denn es gibt eine Versorgungspflicht von Seiten der Energiedienstleister. </p>
<p class="bodytext"><br />Energiewirtschaftsgesetz<br /><strong>Regulierung auch für Gas</strong> </p>
<p class="bodytext">Das zweite Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrecht (Energiewirtschaft-Gesetz) soll einen funktionierenden Wettbewerb auf dem Strom- und Gasmarkt gewährleisten. Auch soll die hohe Anzahl bürokratischer Regeln, die insbesondere kleine und mittlere Unternehmen stark belasten, reduziert werden. Einer Überarbeitung bedarf das Gesetz nach Meinung des Bundesrates jedoch insbesondere in folgenden Themenbereichen:</p><ul><li>Entgeltgenehmigung „ex ante“ (im vorhinein) </li><li>Ausgestaltung der Anreizregulierung, </li><li>Netzentgeltbildung und Kalkulationskriterien, </li><li>Entflechtungsregeln (inklusive steuerlicher Aspekte), </li><li>Netzzugang, </li><li>Berichtspflichten, Stromkennzeichnungspflicht, </li><li>Finanzierung der Regulierungskosten, </li><li>Liberalisierung des Zähl- und Messwesens, </li><li>Systemverantwortung der Netzbetreiber, </li><li>Beteiligung der Länder an der Regulierung (einschließlich der Regelung der Gebühren), </li><li>Erhalt des Aufkommens der Konzessionsabgaben.</li></ul><p class="bodytext">Ensys AG<br /><strong>Wichtig beim Wechsel</strong> </p>
<p class="bodytext">Alfred Steiof, Vorstandsvorsitzender der Ensys AG, will mit einfachen Tarifstrukturen Gewerbekunden gewinnen. </p>
<p class="bodytext">Wer wie der Fleischerbetrieb Ernst Dehning GmbH in Schneverdingen jährlich knapp über eine Million Kilowattstunden Strom verbraucht, tut gut daran, Energie möglichst preiswert einzukaufen. Der Betrieb, mit 20 Filialen in Norddeutschland und insgesamt über 200 Mitarbeitern ein Großer im Fleischerhandwerk, beauftragte deshalb das BFE Institut für Energie und Umwelt (Hamburg), den Energieeinkauf zu optimieren.<br />Heraus kam ein Mix von unterschiedlichen Stromlieferanten für das Stammgeschäft und die Filialen. „Die neuen Verträge brachten uns Einsparungen von zehn bis 15 Prozent“ hat Carmen Huster, bei Dehning für das Controlling zuständig, nachgerechnet. Zu den neuen Stromlieferanten des Fleischereibetriebes zählt auch die Ensys AG (Frankfurt), eines der größten unabhängigen Energieversorgungs-unternehmen mit Schwerpunkt Gewerbekunden. Ensys-Vorstandvorsitzender&nbsp; Alfred Steiof gibt hier Tipps, was Handwerker beachten müssen, wenn sie einen preiswerten Stromlieferanten suchen: </p>
<p class="bodytext"><strong>Preise vergleichen:</strong> Tarifübersichten finden sich im Internet, am besten mehrere ansehen<br />&nbsp; <a href="http://www.verivox.de" target="_blank" >www.verivox.de</a>, <a href="http://www.stromtip.de" target="_blank" >www.stromtip.de</a>, <a href="http://www.stromseite.de" target="_blank" >www.stromseite.de</a><br />&nbsp; <a href="http://www.strominformation.de" target="_blank" >www.strominformation.de</a>, <a href="http://www.stromauskunft.de" target="_blank" >www.stromauskunft.de</a><br />&nbsp;<br /><strong>Partner finden:</strong>&nbsp; Vertrauen und Verlässlichkeit ist entscheidend. Betreiber ohne eigenes Netz wie Ensys sind natrülich bestrebt, die Neztkosten zu senken. Der Stromlieferant muss bestrebt sein, die Energiekosten des Kunden zu optimieren. Die Tarifstruktur muss einfach und für den Kunden nachvollziehbar sein. </p>
<p class="bodytext"><strong>Wechsel durchführen:</strong> Es darf für den Kunden keinen Aufwand bedeuten, der Stromlieferant sollte die Fromalitäten erledigen. </p>
<p class="bodytext"><strong>Rahmenverträge abschließen:</strong> Es muss genau geprüft werden, ob es wirklich günstig ist. Häufig haben bei solchen Verträgen Kunden mit einem guten Verbrauchsprofil Vorteile, andere sind dagegen im Nachteil.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Archiv Fachpresseartikel </category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Jun 2005 12:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Handel</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_archiv2.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=26&#38;cHash=6ff9b31814</link>
			<description>Energiemarkt – Die Spannung steigt</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Wettbewerb im Strom- und Gasmarkt kommt nicht in Schwung, die Preise steigen weiter. Doch wo sich wenige Große den Markt teilen, ist auch Raum für Nischenanbieter. Viele Einzelhändler wechseln zu Spezialisten, die sich auf die Versorgung von Filialunternehmen konzentrieren. </p>
<p class="bodytext">Alternative Anbieter<br />&quot;Wir erhoffen uns von der Regulierungsbehörde mehr Transparenz und Objektivität beim Netzzugang und bei den Netznutzungsentgelten&quot;, sagt Alfred Steiof, Vorstand der Ensys AG, im Gespräch mit Der Handel. Das Unternehmen aus Frankfurt am Main hat sich als unabhängiger Stromanbieter auf die Versorgung von so genannten Bündelkunden spezialisiert. Zu den Abnehmern der Ensys AG gehören aus Deichmann, Hornbach, Pro Markt und Mc Paper. Auch die deutschen Woolworth-Niederlassungen werden inzwischen bundesweit von Ensys versorgt.<br />Zwar bilden die Aufwendungen für Strom in der Gesamtkostenrechnung von Handelsunternehmen nur einen vergleichsweise kleinen Posten – doch mit steigenden Energiepreisen rückt auch dieser Kostenblock verstärkt in den Fokus. Das Interesse an alternativen Versorgern wächst was sich im Fall der Ensys AG in den Zahlen widerspiegelt: 2003 setze der Versorger erst 35 Millionen Euro um, 2004 waren es bereits 76 Millionen und im laufenden Jahr sollen sich die Umsätze auf 150 Millionen Euro summieren.<br />Rund 12.000 Abnahmestellen versorgt die Ensys AG. Ein Volumen von insgesamt 1,3 Milliarden Kilowattstunden kaufen die Frankfurter im Großhandelsmarkt oder auf dem Spotmarkt der Leipziger Strombörse EEX ein.<br />Die Strukturen des Stromeinkaufs wandelten sich deutlich. “Eine Ausschreibung der Strombelieferung anhand der historischen Verbrauchsdaten führt im heutigen Markt nicht mehr zu attraktiven Preisen“, erläutert Steiof. „Heute entwickelt der Versorger gemeinsam mit dem Kunden Strategien zum Verbrauch und lässt ihn an Risiken und Chancen der Marktpreisentwicklung partizipieren.“<br />Im Energiemarkt der Zukunft werde der Preis allein kein Wettbewerbsargument mehr sein. „Entscheidend sind künftig die Dienstleistungen rund um die Stromlieferung.“ So nimmt etwa die Ensys AG die Lastprofile ihrer Kunden genau unter die Lupe und sucht nach Optimierungsmöglichkeiten. „Verbrauchsspitzen sind erhebliche Kostentreiber“, weiß der Manager. „Da kann oft mit wenigen Mitteln viel gespart werden.“</p>]]></content:encoded>
			<category>Archiv Fachpresseartikel </category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 Feb 2005 12:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Perspektive Mittelstand (TaunusSparkasse) 2/2008</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_medien.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=27&#38;cHash=fcd0b85d6b</link>
			<description>Mit Energiebewusstsein zu mehr Effizienz</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><em>Energieeffizienz ist der &quot;Produktionsfaktor&quot; der Zukunft. Durch geschicktes Energiemanagement werden erfolgreiche Unternehmen künftig ihre Energiekosten in den Griff bekommen und die benötigte Energie effizient einsetzen – angesichts stark steigender Energiekosten ein zunehmend strategischer Wettbewerbsfaktor.</em></p>
<p class="bodytext">Von Alfred Steiof *</p>
<p class="bodytext">Der rationelle Umgang mit dem Produktionsfaktor Energie ist längst kein Neuland mehr. Mittlerweile ist die langfristig angelegte Zusammenarbeit mit einem Energieversorgungspartner an die Stelle des jährlichen Vergleichs von Angeboten verschiedener Energieanbieter getreten. Somit lassen sich große Potenziale erschließen.</p>
<p class="bodytext">Welche Anforderungen sind an diesen Partner zu stellen? Erstes und wichtigstes Kriterium: Unabhängigkeit – nicht nur von einem der Energiekonzerne. Gemeint ist vielmehr die Unabhängigkeit von den Hauptkostenbestandteilen auf der Energieabrechnung, dem Netz und der Energie.</p>
<p class="bodytext"><strong>Unabhängigkeit des Versorgers birgt Kostenvorteile</strong></p>
<p class="bodytext">Netzkosten entstehen durch die Inanspruchnahme des öffentlichen Strom- und Gasversorgungsnetzes. Dabei gilt die Faustformel: Je ungleichmäßiger die Nutzung der vorhandenen Netzkapazität, desto teurer die Kosten der Netznutzung. Hieran kann ein Netzbetreiber gut verdienen. Also sollten Unternehmen nicht zwingend ihren Strom bei einem Energieunternehmen kaufen, das auch die Netze betreibt. </p>
<p class="bodytext">Vergleichbar die Situation bei der Energie. Hier könnte ein Erzeuger eher das Interesse haben, dass seine Kraftwerke zu möglichst hohen Strompreisen ausgelastet werden. Diese fallen immer dann an, wenn ein mittelständischer Abnehmer sogenannte Stromspitzen – &quot;Ausreißer&quot; zu wiederkehrenden, oftmals den teuersten Tageszeiten – hat. Folgerichtig hat ein Erzeuger durchaus ein anderes Interesse als der Kunde. Davon können in mittelständischen Unternehmen viele für den Energieeinkauf verantwortliche Manager ein Lied singen.<br /><br />Es geht auch anders. Und zwar dann, wenn der Versorger unabhängig von Netz und Kraftwerkskapazität ist und den Strom auf dem Markt beschafft. Damit decken sich das Interesse des Kunden und dasjenige dieses Versorgers. Denn beide sind daran interessiert, die benötigten Kapazitäten möglichst preisgünstig einzudecken. </p>
<p class="bodytext"><strong>Lastspitzen identifizieren – Energiekosten senken</strong></p>
<p class="bodytext">Optimal kann die Eindeckung nur dann geplant werden, wenn der Strom möglichst gleichmäßig, ohne besondere Lastspitzen, verbraucht wird. Dies bezeichnet eine höhere Energieeffizienz, da die vorhandenen Kapazitäten besser ausgenutzt werden und die Kosten sinken. Natürlich lassen sich messbare Ergebnisse meist nicht zu Beginn der Versorgung und in kurzen Zeiträumen, sondern nur über längere Zeitspanne hinweg erzielen.</p>
<p class="bodytext">Der Versorgungspartner muss in diesem Kontext eine weitere Voraussetzung erfüllen: Transparenz – in einer guten kaufmännischen Beziehung selbstverständlich, in der Energiewirtschaft dagegen nicht immer. Transparenz bezieht nicht nur auf die Abrechnung, sondern mehr und mehr auch auf die Verarbeitung von Messdaten. Mit der zunehmenden Liberalisierung des Messwesens entstehen neue Möglichkeiten, Energieeffizienz gezielt zu erreichen.</p>
<p class="bodytext">Durch eine neue digitale Messtechnik wird der Verbrauch bis zum einzelnen Aggregat gemessen und für den Kunden transparent und zeitnah aufbereitet, z. B. per Internet. Echtzeit-Anwendungen sind keine Zukunftsmusik mehr. Somit können unnötige Mehrverbräuche bzw. Lastspitzen zeitnah identifiziert werden, um die Energiekosten auf Dauer deutlich zu senken. Der Energieverbrauch entsteht nicht zufällig, sondern kontrolliert. Energieversorgung wird zum Regelkreis. Studien in anderen Ländern belegen, dass mit dieser neuen Technik Effizienzsteigerungen von ca. 20 Prozent möglich sind. Ein eindeutiger Wettbewerbsfaktor im Mittelstand.</p>
<p class="bodytext">* Alfred Steiof ist Vorstand der Ensys AG, Frankfurt/Main</p>
<p class="bodytext"><strong><a href="fileadmin/downloads/Mit_Energiebewusstsein.pdf" target="_blank" >Artikel als PDF</a></strong><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Medien der Geschäftspartner</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 14:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>F.A.Z.-Verlagsbeilage &quot;Energie&quot;</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_extern.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=28&#38;cHash=7ee4d60cd2</link>
			<description>Stromwettbewerb 2.0</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><em>1998 bis 2008 – was haben zehn Jahre Wettbewerb im deutschen Strommarkt den Akteuren gebracht? Und wie sind die Weichen in Richtung Zukunft gestellt?</em></p>
<p class="bodytext">Deutschland hat als einer der wenigen EU-Mitgliedstaaten 1998 den monopolistisch geprägten Strommarkt auf einen Schlag zu 100 Prozent geöffnet. An die eingeleitete Liberalisierung – zunächst nur für Industriekunden, 1999 auch für Privatkunden – waren große Erwartungen geknüpft. Nach Jahrzehnten geschlossener Versorgungsgebiete sollte es endlich fairen Wettbewerb und damit einhergehend moderate Strompreise geben.</p>
<p class="bodytext">Ab 1998/99 setzte zunächst ein starker Preiskampf ein. Die Konsequenz: Große Anbieter fusionierten, kleinere Unternehmen vereinbarten Kooperationen und strategische Allianzen, um sich Marktanteile zu sichern. Zudem traten zahlreiche neue Akteure wie Händler und Ökostromanbieter in Erscheinung.</p>
<p class="bodytext">Derzeit sind rund 1.000 Unternehmen aller Versorgungsstufen aktiv, was den deutschen Strommarkt zu einem der vielfältigsten in Europa macht. Rund 90 Prozent des Marktes liegen jedoch in der Hand der &quot;großen Vier&quot;: E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall Europe. Und es herrscht ein massiver Verdrängungswettbewerb, da die Wachstumsmöglichkeiten nur noch begrenzt sind.</p>
<p class="bodytext">Nachdem die Preise anfangs nachweislich gesunken waren, steigen sie seit 2001 kontinuierlich wieder an. Teilweise liegen sie weit über dem Niveau vor der Liberalisierung. Die Gründe hierfür sind vielfältig. So ist seit 1998 der Staatsanteil am Strompreis auf gut vierzig Prozent gewachsen. Weitere Kostenfaktoren sind das Netznutzungsentgelt der Netzbetreiber, das ein Drittel des Strompreises ausmacht, sowie die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung. Preistreibend wirken zudem die zunehmende Rohstoffknappheit, die teure Strombeschaffung, geringe Produktionskapazitäten und nicht zuletzt die Förderung der erneuerbaren Energien.</p>
<p class="bodytext">Die Bereitschaft der privaten Haushalte, den Energieanbieter zu wechseln, war mit einer Quote von rund fünf Prozent lange Zeit sehr gering. Aufgrund der vergangenen sowie der anstehenden Preiserhöhungswellen hat sich dies jedoch spürbar geändert. Bei den Industrie- und Gewerbekunden fiel die Wechselbereitschaft von Beginn an deutlich höher aus, so dass dieses Segment auf Anbieterseite hart umkämpft ist.</p>
<p class="bodytext"><strong>Marktmacht des Kunden</strong></p>
<p class="bodytext">Was viele nicht wissen: Der Kunde hat mehr Marktmacht, als er denkt. Denn mit dem Wechsel des Stromanbieters spart er nicht nur Geld, sondern treibt auch den Wettbewerb voran und bestimmt den Energiemix seines Anbieters mit.</p>
<p class="bodytext">Neben Preis und Service wird die umweltverträgliche Stromerzeugung zunehmend zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Der Anteil der erneuerbaren Energien an den Gesamtstromlieferungen der Unternehmen wächst ständig – auch vor dem Hintergrund, dass die EU-Kommission ein ambitioniertes Energie- und Klimaprogramm für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz beschlossen hat. Es sieht vor, den Anteil erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2020 zu verdoppeln und parallel den Emissionshandel im Vergleich zu heute zu verschärfen.</p>
<p class="bodytext">Vor allem mittelständische Energieanbieter setzen über 2008 hinaus auf dauerhaft gesicherten echten Wettbewerb in den leitungsgebundenen Strom- und Gasmärkten, und zwar durch den ungehinderten Zugang Dritter zu den Versorgungsnetzen. Mehr Wettbewerb ist auch durch die Entflechtung des Netzbetriebs, das Unbundling, zu erwarten. Sie wirkt darauf hin, dass in vertikal integrierten Unternehmen Netzbetreiber ihre aus dem Netz erwachsene Monopolstellung nicht dazu missbrauchen können, unternehmensfremde Netznutzer zu behindern.</p>
<p class="bodytext">Die Rahmenbedingungen für fairen Wettbewerb muss die Energiepolitik schaffen – hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit. Eine zentrale Rolle hierbei spielt die Bundesnetzagentur, die nicht nur die Netzentgelte kontrolliert, sondern auch maßgeblich diese Rahmenbedingungen mitgestaltet.<br />&nbsp;<br />Aus Sicht eines unabhängig von der Netzseite und dem ortsgebundenen Energieeinkauf agierenden Unternehmens bleibt zu hoffen, dass die bislang existierenden vier Regelzonen zu einer einzigen Zone verschmelzen – mit dem Ziel vereinfachter Prognosen, geringerer Ausgleichsenergiekosten und einer einzigen Bilanzkreisabrechnung. Die Abwicklung des Umlageverfahrens nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) würde dadurch erheblich transparenter. Außerdem sollten Teile der EEG-Stromerzeugung wieder dem Handel zugeführt werden. Als zusätzlicher Effekt würden bürokratische Hemmnisse bei der EEG-Vermarktung abgebaut. Notwendig sind ferner weitere Anstrengungen in Richtung eines funktionierenden integrierten Strommarktes. Das Ziel heißt: für alle Akteure in Europa vergleichbare Marktvoraussetzungen zu schaffen – ganz im Sinne eines fairen Wettbewerbs.</p>
<p class="bodytext">ALFRED STEIOF, Vorstand der Ensys AG, Frankfurt am Main</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/downloads/presseartikel/FAZ-Energiebeilage_Steiof.pdf" target="_blank" ><strong>Artikel als PDF</strong></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Fachartikel der Presse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 11:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>European Power Daily</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_extern.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=29&#38;cHash=8a9e3adbd0</link>
			<description>German Ensys hires portfolio manager</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">German energy company Ensys has hired Vedat Akter as portfolio manager, the company told Platts Monday. The Frankfurt-based company was founded in 1998 and is one of Germany’s only independent, non-generating energy companies. Its customers include industrial and multisite power users. Akter said he would mainly be responsible for client portfoilios but would also actively trade power. Previously to joining Ensys, Akter was at Trianel in Aachen for nearly six years as a trader and in distribution.</p>]]></content:encoded>
			<category>Fachartikel der Presse</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 22:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Frankfurter Stromanbieter jetzt mit Doppelspitze</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_intern.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=30&#38;cHash=78ea48b5fd</link>
			<description>Neuer Finanzvorstand für die Ensys AG</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Mit Wirkung zum 1. Januar 2009 hat der Aufsichtsrat der Frankfurter Ensys AG Peter Lorenz Nest (41) zum Vorstand bestellt. Als Chief Financial Officer (CFO) wird Nest gemeinsam mit dem Unternehmensgründer und Vorsitzenden des Vorstandes, Alfred Steiof (47), den Vollstromversorger und Energiedienstleister weiter auf Wachstum und Profitabilität ausrichten. Der Diplom-Physiker, der seinen Master of Business Administration in Texas, USA, erwarb, wird für das Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, Personal, Recht sowie für die IT, einschließlich Billing, verantwortlich zeichnen.</p>
<p class="bodytext">Peter Lorenz Nest war zuletzt als Vice President Controlling bei dem Medienkonzern Premiere AG, München, tätig. Hier gehörten unter anderem die kaufmännische Betreuung und Beratung aller Unternehmensbereiche, einschließlich der Konzerntöchter, zu seinen Aufgaben. Vor seiner Tätigkeit bei Premiere arbeitete der Vater zweier Kinder bei dem Telekommunikationsanbieter Arcor AG als Abteilungsleiter Umsatzcontrolling.</p>
<p class="bodytext">Mit rund 60 Mitarbeitern zählt die Ensys AG zu den mittelständischen Energieunternehmen in Deutschland. Die Gesellschaft agiert unabhängig von der Netzseite und dem ortsgebundenen Energieeinkauf. Sie beschafft den Strom sowohl über den Brokermarkt mit verschiedenen Handelsmaklern als auch über Geschäftspartner &quot;over the counter&quot; (OTC) und leitet ihn direkt zu ihren Kunden durch. Ensys beliefert zum einen Multisitekunden aus Industrie und Gewerbe, die sich durch flächendeckende Filialorganisationen und Unternehmen mit einer Vielzahl von Standorten auszeichnen. Zum anderen ist Ensys auf Singlesitekunden mit professionellen Ansprüchen an das Energiemanagement spezialisiert. </p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen:</strong></p><ul><li>Simone Bittner-Posavec (Öffentlichkeitsarbeit), <br />Tel. + 49 (0) 69 / 15 30 08 - 4 92, E-Mail: <a href="mailto:pr@ensys.de" >pr@ensys.de</a></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Informationen für die Presse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 00:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>IHK WirtschaftsForum 2/2009</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_extern.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=31&#38;cHash=bf605043c5</link>
			<description>Den Stromverbrauch managen - Energie-Effizienzvorteile durch innovative Messdienstleistungen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><em>Die Energiekosten senken, die Energieeffizienz verbessern: Welcher Unternehmer möchte das angesichts rasant steigender Energiekosten nicht? Wer mittels Controlling seine detaillierten Stromverbrauchsdaten transparent macht und analysiert, wird nicht selten eine angenehme Überraschung erleben: In den meisten Unternehmen schlummern noch unentdeckte und damit ungenutzte Potenziale, um die Stromkosten zu senken.</em></p>
<p class="bodytext">Zahlreiche Unternehmen kennen ihre Energieverbrauchsdaten nicht oder nur unzureichend. Und bei der jährlichen Ausschreibung zum Beschaffen des Stroms mangelt es an verlässlichen historischen Daten, auf die sie zurückgreifen können. So führt die Unkenntnis von Verbrauchsauffälligkeiten, die sich aus Rechnungen weder erkennen noch interpretieren lassen, oftmals zu inkorrekten Bedarfsermittlungen. Folge sind fehlerhafte Ausschreibungsergebnisse. Zudem bedingt die mangelnde Kenntnis von Verbrauchsspitzen, insbesondere wenn diese eigentlich prognostizierbar und beeinflussbar sind, einen ineffizienten Energieeinsatz. Unnötige, weil vermeidbare Kosten im Energiebereich sind zwangsläufig die Folge. Die Nachlässigkeit vieler Unternehmen ist umso verwunderlicher, da es längst maßgeschneiderte Konzepte gibt – sie ermöglichen es den Kunden, ihre Stromkosten zu senken und gleichzeitig ihre Energieeffizienz zu steigern.</p>
<p class="bodytext">Manchmal liegen den Unternehmen historische Daten oder detaillierte Zahlen über einzelne Abnahmestellen oder Filialen nicht vor. Dies ist meist dann der Fall, wenn ein Unternehmen den Versorger gewechselt hat oder mehrere Abnahmestellen hat, die von unterschiedlichen Energielieferanten versorgt werden. Energiedienstleister können die fehlenden Daten beim jeweiligen Netzbetreiber oder Lieferanten mittels Vollmacht einholen.</p>
<p class="bodytext">Gute Dienste leisten spezielle Webportale: Hier lassen sich die Daten, gegliedert nach Stammdaten, Verbrauchsstellen und Messdaten, übersichtlich aufbereiten. So können sich die Unternehmen ihre je nach Abnahmestelle spezifischen Stromverbrauchsdaten anzeigen lassen und diese selbst auswerten: in tatsächlich gemessenen Viertelstunden-Leistungswerten oder nach Tages-, Wochen- oder Monatszeiträumen, in grafischer oder tabellarischer Form. Aufbereitete Lastgangdaten stellen eine wesentliche Grundlage dar, um das Verbrauchsverhalten über eine definierte Zeitspanne hinweg vergleichen zu können. Dies können versorgereigene Webportale oft nicht leisten. Die Daten geben vor allem Produktionsleitern und Technikern Aufschluss über einen möglichst effizienten Stromverbrauch im Betrieb. Darüber hinaus sensibilisieren sie auch für ein energieeffizientes Verhalten. Einkäufer profitieren von verlässlichen Verbrauchskennzahlen und erzielen damit bessere Ausschreibungsergebnisse. Den Verantwortlichen im Unternehmen werden die tatsächlichen Verbrauchsdaten buchstäblich vor Augen geführt. Damit wird ihnen ein effektives Controlling- und Steuerinstrument an die Hand gegeben. </p>
<p class="bodytext">Datencontrolling ist insbesondere für Filialisten mit vielen Verbrauchsstellen Pflicht. Denn in diesem Sektor ist Datentransparenz für die Realisierung oftmals hoher Einsparpotenziale beim Stromverbrauch unerlässlich. Aufbauend auf einer Echtzeit-Erfassung der Verbrauchsdaten sind Lastgang-Management-Systeme in der Lage, das Lastverhalten zu optimieren, ohne den Betriebsablauf zu stören. Insbesondere Filialisten mit mehreren Verbrauchsstellen sind an der Weiterentwicklung solcher Tools zu umfassenden Filialdatensystemen interessiert. Sie können bei Bedarf auch zu einem Facility Management tauglichen System ausgebaut werden. Mit der Möglichkeit, nicht nur die Verbrauchskennzahlen des Unternehmens, sondern auch die gebäudespezifischen Daten abzubilden. </p>
<p class="bodytext">Durch die speziellen Webtools erhalten Kunden zum einen eine höhere Transparenz über ihre Stromverbrauchsdaten. Zum anderen lassen sich speziell Ausreißer – Lastspitzen zu wiederkehrenden Zeiten – schnell und einfach identifizieren und beseitigen und damit die Energiekosten auf Dauer deutlich senken. Auch die Steuerung des Maschinenparks bietet zahlreiche Optionen. Die Möglichkeiten, den Stromverbrauch zu managen, sind vielfältig: Hier gilt es, über verschiedene Standorte hinweg den Einsatz von Klimaanlagen, Kühlaggregaten, Beleuchtungstechnik oder sonstiger technischer Gebäudeausrüstung zu optimieren. Via Datencontrolling und -visualisierung ist Energie- und Kosteneffizienz für Unternehmen kein Buch mit sieben Siegeln mehr.</p>
<p class="bodytext">Alfred Steiof<br />Vorstand der Ensys AG, Frankfurt<br /><br /><a href="fileadmin/downloads/presseartikel/Messdienstleistungen_IHK-2.09.pdf" target="_self" ><strong>Artikel als PDF</strong></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Fachartikel der Presse</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 13:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>bne kompass 01/09</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_medien.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=32&#38;cHash=b24c906144</link>
			<description>Energieeffizienz-Produkte – Neue Anbieter als Vorreiter der Entwicklung </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><em>Sei es im Messwesen, bei der innovativen Gestaltung von Tarifen oder bei der Beleuchtungsoptimierung: Neue Energieanbieter sehen die Energieeffizienz als eines der wesentlichen zukünftigen Geschäftsfelder. Der folgende Artikel gibt anhand konkreter Beispiele einen Überblick über die Vielfältigkeit der Produkte neuer Anbieter und nennt die dringendsten Forderungen der neuen Energiedienstleister an Politik und Regulierer.</em> </p>
<p class="bodytext">Die Ensys AG (Ensys), ein unabhängiger Stromversorger aus Frankfurt am Main, unterstützt Industrie- und Gewerbekunden dabei, ihren Stromverbrauch energie- und kosteneffizient zu managen – und das bereits seit einigen Jahren, lange bevor die EU ihre Effizienz-Initiativen startete. Dabei hat sich ein Missstand von zentraler Bedeutung heraus kristallisiert: &quot;Noch immer kennen zahlreiche Unternehmen ihre Energieverbrauchsdaten nicht oder nur unzureichend&quot;, berichtet der Vorstandsvorsitzende der Ensys, Alfred Steiof. Die Unkenntnis von Verbrauchsauffälligkeiten führe oftmals zu inkorrekten Bedarfsermittlungen. „ Erst die ausreichende Kenntnis von Verbrauchsspitzen, insbesondere wenn diese prognostizier- und beeinflussbar sind, bedinge einen effizienten Energieeinsatz. </p>
<p class="bodytext"><strong>Ensys AG: Transparenz als wesentliche Voraussetzung</strong></p>
<p class="bodytext">Dagegen hat die Ensys ein Rezept entwickelt: Mit Hilfe spezieller Tools lassen sich die Daten, gegliedert nach Stamm-, Verbrauchsstellen- und Messdaten, übersichtlich aufbereiten. So könnten sich die Unternehmen ihre je nach Abnahmestelle spezifischen Stromverbrauchsdaten anzeigen lassen und diese selbst auswerten: in tatsächlich gemessenen Viertelstunden-Leistungswerten oder nach Tages-, Wochen- oder Monatszeiträumen, in grafischer oder tabellarischer Form. Zum einen erhielten Kunden dadurch eine höhere Transparenz über ihre Stromverbrauchsdaten. Zum anderen ließen sich &quot;Ausreißer&quot; – das heißt: Lastspitzen zu wiederkehrenden Zeiten – leicht identifizieren, beseitigen und damit die Energiekosten auf Dauer deutlich senken. </p>
<p class="bodytext">&quot;Mittels Datentransparenz sind oftmals hohe Einsparpotenziale beim Stromverbrauch zu realisieren&quot;, so Steiof. Um das Verbrauchsverhalten über eine definierte Zeitspanne vergleichen zu können, bildeten aufbereitete Lastgangdaten eine wesentliche Grundlage. Aufbauend auf einer Echtzeit-Erfassung der Verbrauchsdaten seien Lastgang-Management-Systeme in der Lage, über einen Steuerungsalgorithmus den Betriebsablauf störungsfrei zu lenken. &quot;Sie können bei Bedarf auch zu einem Facility Management tauglichen System ausgebaut werden – mit der Möglichkeit, nicht nur die Verbrauchskennzahlen des Unternehmens, sondern auch die gebäudespezifischen Daten abzubilden&quot;, erläutert Steiof.</p>
<p class="bodytext">Auch durch intelligente Messverfahren (Smart Metering) ermöglicht die Ensys ihren Kunden Transparenz. &quot;Ziel des Einsatzes von intelligenten Zählern ist es, Unternehmen durch detaillierte und häufigere Abrechnungen oder regelmäßige Information, zum Beispiel über das Internet, ihren spezifischen Stromverbrauch und die Stromkosten transparenter zu machen – und somit die Energieeffizienz zu fördern&quot;, betont Alfred Steiof.&nbsp; </p>
<p class="bodytext">Für Ensys ist die Energiepolitik gefordert, klare Rahmenbedingungen und damit weitere Anreize auch für Stromunternehmen zu schaffen, langfristig in Energieeffizienzmaßnahmen zu investieren: &quot;Mechanismen wie die freie Vermarktung der EEG-Produktionsmengen, Smart Metering und erleichterter Zugang zu den Verbrauchsdaten können hier einen effizienteren Energieeinsatz fördern.&quot;<br /><br /><a href="fileadmin/downloads/presseartikel/20090507_kompass.pdf" target="_blank" ><strong>Artikel als PDF</strong></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Medien der Geschäftspartner</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 04 May 2009 16:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>platts</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_extern.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=33&#38;cHash=b30661518a</link>
			<description>European Power Daily</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Recession yet to fully hit Germany: Ensys<br /></strong><br />The drop in German industrial power demand during the first quarter of 2009 indicates that the recession has not yet fully impacted the country's economy, the CEO of Frankfurt-based energy company Ensys told Platts in an interview Tuesday.</p>
<p class="bodytext">According to CEO Alfred Steiof, there have been significant drops in industrial power demand compared with the same period last year, which German utilities have told Platts they estimated at 20% - 30%.</p>
<p class="bodytext">Steiof said he was &quot;not sure whether the implications of this drop have fully reached Germany’s Mittelstand [medium-sized companies] yet,&quot; adding that &quot;if it hasn’t, then all the talk that the worst of the recession is already over would be wrong and there could still be lots of trouble ahead.&quot;</p>
<p class="bodytext">Oil, equity, coal and also forward power prices have rallied during the past three months with market sources largely citing the return of investment capital to the markets being the biggest price driver.</p>
<p class="bodytext">Up to 15% of all open positions in US commodity markets are currently being held by financial companies, the same level as during early summer 2008 and twice as much as in March, according to sources.</p>
<p class="bodytext">&quot;Although we are also seeing financials reappearing in power markets, a surge in financial investment into American commodity markets does not represent the German economy well, so we feel that the rise in oil markets does not serve as an indicator for German power prices or the state of the German economy,&quot; Ensys' portfolio manager Vedat Akter said. &quot;That is also one of the reasons why German forward power prices have somewhat disconnected from oil and equity in the past few weeks,&quot; he added.</p>
<p class="bodytext"><strong>Positive development despite recession</strong> </p>
<p class="bodytext">Despite the economic downturn, Steiof said he was &quot;mildly positive&quot; about the development of Germany's power market.</p>
<p class="bodytext">&quot;Although there is still a lot to improve, there have been positive developments concerning unbundling of power generators and distributors, and improved laws in the energy sector have meant that the last year was actually better than the one before that for Ensys,&quot; he said.</p>
<p class="bodytext">According to Steiof, the European Commission is largely responsible for the liberalization of power markets. &quot;If it hadn’t been for pressure by the European Commission on German politics and the industry, we would not be close to where we are now and Ensys would not exist in this form as company,&quot; he added.</p>
<p class="bodytext">Areas that still need improvement, according to Steiof, are grid transparency and subsidies. &quot;It cannot be that some companies receive massive subsidies while others don’t and that some few companies make the rules of the game they are playing,&quot; he said.</p>
<p class="bodytext">&quot;Market structures still aren't equal for all participants and they favor the traditional big players, but what we need is a market in which customers can see who can deliver electricity in the best manner, and with the current lack of transparency this is not yet the case,&quot; Steiof said.</p>
<p class="bodytext">Beyond transparency, Steiof said it was important that the relationship between power supplier and customer changed. &quot;It is not enough anymore to say that you are cheaper than your competitor but instead we have to establish relationships with customers that are tailored from case to case, and in this area smart meters and standardization in metering across Germany’s four different grids would be very welcome.&quot;</p>
<p class="bodytext">In all these areas, Steiof said that the German general elections scheduled for September this year would be of great importance for the future of its electricity market.</p>
<p class="bodytext">&quot;The upcoming elections will be decisive in pointing the way Germany will go in years to come in energy matters of large importance such as renewable power, nuclear production, grid unbundling, metering, regulation and integration,&quot; he said.</p>
<p class="bodytext">Frankfurt-based Ensys was founded in 1998 and is one of Germany's only independent, non-generating energy companies. Its customers include industrial and multi-site power users.</p>]]></content:encoded>
			<category>Fachartikel der Presse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 11:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>VIK-Mitteilungen 4/09</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_extern.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=34&#38;cHash=05b90bf3d2</link>
			<description>Energiemanagement – Mit Smart Metering den Stromverbrauch steuern</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Unbestritten sind der Energiebedarf, der im Industrie- und Gewerbekundenbereich anfällt, und die entstehenden Energiekosten &quot;heiße Eisen&quot;. Zahlreiche Marktakteure wie z. B. neue Energieanbieter unterstützen die Industrie- und Gewerbekunden dabei, ihren Stromverbrauch energie- und kosteneffizient zu managen – Stichwort &quot;Energiemanagement&quot;. Tatsache ist jedoch: Noch immer kennen zahlreiche Unternehmen ihre Energieverbrauchsdaten nicht oder nur unzureichend. Ohne Energiedatenmanagement kann ein Energiemanagement aber nicht funktionieren. </p>
<p class="bodytext">Oftmals führt die Unkenntnis von Verbrauchsauffälligkeiten, die sich aus Rechnungen weder erkennen noch interpretieren lassen, zu inkorrekten oder zumindest verbesserungswürdigen Bedarfsermittlungen. Schon die mangelnde Kenntnis von Verbrauchsspitzen bedeutet, insbesondere wenn diese prognostizierbar und beeinflussbar sind, einen ineffizienten Energieeinsatz. Längst gibt es aber maßgeschneiderte Konzepte, die es den Kunden ermöglichen, ihre Stromkosten zu senken und zugleich ihre Energieeffizienz zu steigern. Zwar ist der Entwurf des Gesetzes zur Steigerung der Energieeffizienz in der vergangenen Legislaturperiode nicht verabschiedet worden. Jedoch ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis ein solches Gesetz in Deutschland in Kraft tritt. </p>
<p class="bodytext">Da das Energiemanagement auf einem vorhandenen Energiedatenmanagement aufbaut, ist es für Industrie- und Gewerbekunden zunächst erforderlich, sich über historische Daten und detaillierte Zahlen der einzelnen Abnahmestellen oder Filialen ein Bild zu machen. Die Zusammenstellung kann ein durch den Kunden bevollmächtigter Energiedienstleister übernehmen, der die fehlenden Daten beim jeweiligen Netzbetreiber oder Lieferanten einholt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Wer den Energieverbrauch steuert, spart Strom</strong></p>
<p class="bodytext">Zudem müssen alle Voraussetzungen geschaffen werden, um über ein Energiedatenmanagement zu verfügen. Der Weg dahin führt über sog. intelligente Zähler (Smart Meters). Zwar sind im Gegensatz zum Haushalts- und KMU-Bereich bei größeren Industriekunden bereits Lastgangszähler vorhanden, die eine ¼-stündliche Lastgangsmessung ermöglichen und einen Lastverlauf genau abbilden können. Jedoch erreichen auch diese Messverfahren noch nicht das mit der Einführung von Smart Metering letztlich verfolgte Ziel: Energiedatentransparenz und -steuerungsmöglichkeiten für den Kunden und damit ein umfängliches Energiedatenmanagement. Gegenwärtig fehlt es im Lastgangszählerbereich häufig noch an der Transparenz der vorhandenen Daten für den Kunden.</p>
<p class="bodytext">Allein über Datentransparenz können bereits hohe Einsparpotenziale beim Stromverbrauch realisiert werden. Gute Dienste leisten spezielle Webportale: Hier lassen sich die Daten, gegliedert nach Stamm-, Verbrauchsstellen- und Messdaten, übersichtlich aufbereiten. So können sich die Unternehmen ihre je nach Abnahmestelle spezifischen Stromverbrauchsdaten anzeigen lassen und diese selbst auswerten: in tatsächlich gemessenen Viertelstunden-Leistungswerten oder nach Tages-, Wochen- oder Monats-zeiträumen, in grafischer oder tabellarischer Form.&nbsp; </p>
<p class="bodytext">Datencontrolling ist insbesondere für Filialisten mit vielen Verbrauchsstellen heutzutage Pflicht. Denn in diesem Sektor ist Datentransparenz für die Realisierung oftmals hoher Einsparpotenziale beim Stromverbrauch unerlässlich. Aufbauend auf einer Echtzeit-Erfassung der Verbrauchsdaten sind Lastgang-Management-Systeme in der Lage, das Lastverhalten zu optimieren, ohne den Betriebsablauf zu stören. Insbesondere Filialisten mit mehreren Verbrauchsstellen sind an der Weiterentwicklung solcher Tools zu umfassenden Filialdatensystemen interessiert. Sie können bei Bedarf auch zu einem Facility Management tauglichen System ausgebaut werden – mit der Möglichkeit, nicht nur die Verbrauchskennzahlen des Unternehmens, sondern auch die gebäudespezifischen Daten abzubilden. </p>
<p class="bodytext"><strong>Lastspitzen vermeiden – Energiekosten senken</strong></p>
<p class="bodytext">Die Daten geben vor allem Produktionsleitern und Technikern Aufschluss über einen möglichst effizienten Stromverbrauch im Betrieb. Darüber hinaus sensibilisieren sie für ein energieeffizientes Verhalten. Einkäufer profitieren von verlässlichen Verbrauchskennzahlen und erzielen damit bessere Ausschreibungsergebnisse. Den Verantwortlichen im Unternehmen werden die tatsächlichen Verbrauchsdaten buchstäblich vor Augen geführt. Damit wird ihnen ein effektives Controlling- und Steuerinstrument an die Hand gegeben. </p>
<p class="bodytext">Durch spezielle Webtools erhalten Unternehmen zum einen eine höhere Transparenz über ihre Stromverbrauchsdaten. Zum anderen lassen sich speziell &quot;Ausreißer&quot; – Lastspitzen zu wiederkehrenden Zeiten – schnell und einfach identifizieren und beseitigen und damit die Energiekosten auf Dauer deutlich senken. Auch die Steuerung des Maschinenparks bietet zahlreiche Optionen. Die Möglichkeiten, den Stromverbrauch zu managen, sind vielfältig: Hier gilt es, über verschiedene Standorte hinweg den Einsatz von Klimaanlagen, Kühlaggregaten, Beleuchtungstechnik oder sonstiger technischer Gebäudeausrüstung zu optimieren. </p>
<p class="bodytext">Für den Kunden bedeutet Smart Metering nicht nur höhere Datentransparenz, sondern er erlangt auch Kenntnis darüber, wann er wo wie viel Energie sparen kann. Im Zusammenspiel mit last- und zeitvariablen Preisen, die jeder Stromversorger ab 2011 anbieten muss, bekommt der Kunde somit einen Anreiz, Energiebedarf und Energiekosten selbst zu steuern. <br /><br /><strong>Weitere Informationen:</strong><br /><br />Rudolf Laubinger<br />Geschäftsführer der Ensys Solutions GmbH<br />Tel. (069) 25 75 81 - 0<br /><a href="mailto:rudolf.laubinger@ensys-solutions.de" >rudolf.laubinger@ensys-solutions.de</a><br /><a href="http://www.ensys-solutions.de/" target="_blank" >www.ensys-solutions.de</a></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/downloads/presseartikel/VIK-Mitteilungen_Ensys_SmartMetering_RL-Final.pdf" target="_self" ><strong>Artikel als PDF</strong></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Fachartikel der Presse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 12:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Immobilien Zeitung 45/09</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_extern.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=36&#38;cHash=0940343b03</link>
			<description>Ensys: Das Wünschenswerte wird zum Machbaren</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><em>Vor zehn Jahren startete der Dienstleister Ensys mit zwei, dann fünf Mitarbeitern. Heute zählt das Team um Alfred Steiof über 60 Köpfe. Energieeffizienz ist ihr Anliegen.</em></p>
<p class="bodytext">Wo es um Energieverbrauch, Energieeffizienz und Klimaschutz geht, ist die Immobilienwirtschaft, &quot;die Branche, die sich am stärksten herausgefordert sieht&quot;. Ihr komme eine Schlüsselrolle zu, sagt Ensys-Chef Steiof. Das Frankfurter Unternehmen, das als Stromversorger und Energiedienstleister unterwegs ist, zählt bekannte Branchenadressen zu seinen Kunden. Im Bereich Gewerbeimmobilien betreut man bundesweit das Portfolio von Generali Deutschland. Aus der Wohnungswirtschaft ist Gagfah zu nennen. Und im stark vertretenen Segment der Einzelhändler steht Ensys beispielsweise Deichmann, Nordsee oder den dm-Drogeriemärkten zur Seite.</p>
<p class="bodytext">Man sei Spezialist für Multisite-Kunden, unterstreicht Rudolf Laubinger, Geschäftsführer der Tochtergesellschaft Ensys Solutions. Die Immobilienwirtschaft gilt den Frankfurtern als komplexes Multisite-Segment. Gerade bei weitläufig verteilten Portfolios wollen Steiof, Laubinger &amp; Co. ihre Stärke ausspielen: Bündelung bei Einkauf und Bezug sowie Effizienzsteigerung bei Verbrauch und Nutzung. Hinzu kommt die Automatisierung der Mess- und Abrechnungsprozesse. Über allem thront das Transparenz-Gebot. Beim generellen Strompreis selbst gebe es kaum Einsparpotenziale (&quot;Energie wird auf Dauer teurer statt billiger&quot;), und das vermieterseitige bloße Durchreichen höherer Kosten sei &quot;unsinnig&quot;.</p>
<p class="bodytext">Im Ergebnis der Deregulierung, der politisch gewollten Energiesparzwänge und technologischer Neuerungen hätten die Endnutzer &quot;endlich mehr Einfluss auf den Energieverbrauch&quot;. Wie sagt Laubinger: &quot;Der Kunde kann aktiv werden und selbst steuern.&quot; Sein Chef ergänzt: &quot;Wirtschaftlich vernünftige und gleichzeitig nachhaltige Lösungen für den Kunden werden machbar.&quot;</p>
<p class="bodytext">Wir sprechen über Smart Metering, &quot;dumme Zähler&quot;, Contractingmodelle, die Nutzung von Dächern für Solaranlagen, Blockheizkraftwerke usw. usf. Steiof und Laubinger sind keine Hurra-Schreier. Sie verschweigen nicht, dass mit machen Projekten &quot;Unwägbarkeiten und großes Risiko&quot; verbunden sind, oder dass &quot;riesiger interner Aufwand&quot; betrieben werden muss, um den unzähligen Vorgaben und dem dynamischen Marktgeschehen gerecht zu werden. Ihr Credo lautet: &quot;Das Wünschenswerte herunterbrechen auf machbare Lösungen.&quot; Und machbar ist vieles.</p>
<p class="bodytext">Bei Ensys verweist man auf den &quot;gesetzgeberisch aufgezwungenen Optimierungsbedarf&quot;. Vor diesem Hintergrund müsse sich die Immobilienwirtschaft entscheiden: das umfangreiche Know-how selbst aufbauen oder verlässliche Partner engagieren. Wer geht diesbezüglich voran, wer hinkt hinterher? So einfach sei die Zuordnung nicht. Doch der Einzelhandel &quot;ist relativ weit&quot;, kennt sich aus mit Leerstandszeiten, Expansionsvorhaben, Umbaumaßnahmen – und den Konsequenzen für den Bezug und Verbrauch von Energie. In der Wohnungswirtschaft sei dies noch nicht Allgemeingut, wenngleich die Erfassung der Verbräuche und die Kostentransparenz &quot;extrem wichtig&quot; ist. Dass sich in vielen Sektoren der Immobilienwirtschaft etwas tut, hat für Steiof auch die jüngste Expo Real gezeigt.</p>
<p class="bodytext">350 Single- und Multisite-Kunden mit rund 14.000 Abnahmestellen werden von den Frankfurtern betreut. 2007 hatte Ensys 309 Mio. Euro umgesetzt, im vergangenen Jahr waren es 339 Mio. Euro. &quot;Es werden mehr&quot;, glaubt Steiof, ohne eine konkrete Zahl zu nennen. &quot;Das Geschäft hat wieder angezogen.&quot;</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/downloads/presseartikel/Ensys_Sonderdruck_%20IZ_45_09.pdf" target="_self" ><strong>Artikel als PDF</strong></a><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Fachartikel der Presse</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 18:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Beschaffung aktuell 2/2010</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_extern.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=37&#38;cHash=450f14e4ce</link>
			<description>Marktchancen nutzen – Risiken beherrschen: Portfoliomanagement beim Stromeinkauf</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wie im Wertpapierhandel gibt es auch bei der Energiebeschaffung ein so genanntes &quot;Portfoliomanagement&quot;. Ziel des Portfoliomanagements ist es, Energie für den Kundenbedarf möglichst günstig zu beschaffen, dabei die Marktchancen optimal zu nutzen und zugleich die damit verbundenen Risiken zu beherrschen.</p>
<p class="bodytext">Portfoliomanagement ist besonders für drei Kundengruppen interessant: größere Unternehmen aus der Industrie, Multisitekunden – Handelsketten mit teilweise mehreren hundert Standorten, welche die Energiebeschaffung zentral organisieren – sowie Stadtwerke. Die Vorteile liegen auf der Hand. Die Kunden haben wie bei der klassischen Vollstromversorgung weitetestgehend Planungs- und Budgetsicherheit. Flexibilität bei der Strombeschaffung ist für Industrie- und Gewerbekunden vor allem in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise ein wichtiges Stichwort. </p>
<p class="bodytext">Für die oben genannten Kundengruppen und auch Haushaltskunden kannte die Stromrechnung in den vergangenen Monaten nur eine Richtung: aufwärts. Die Zahlen lagen konträr zu der Entwicklung der Preise an der Leipziger Strombörse EEX. Die EEX-Notierungen gelten als Messlatte für den Großhandelsmarkt und direkte Verträge zwischen Stromerzeugern – und mittelbar Stromhändlern – sowie Großabnehmern. An der EEX kostet eine Megawattstunde Strom zur Lieferung im kommenden Jahr zur Zeit fast nur noch halb so viel wie im Sommer 2008. </p>
<p class="bodytext">Und so funktioniert Portfoliomanagement: Spezialisierte Dienstleister analysieren und strukturieren das Lastprofil der Kunden und schlagen eine auf ihre Bedürfnisse angepasste Beschaffungsstrategie vor. Damit können die Kunden auf Schwankungen ihres Verbrauchsverhaltens flexibel reagieren. Zugleich beobachten die Spezialisten die für den Strommarkt relevanten Märkte und analysieren diese, regelmäßige Beratung und Abgabe von Handelsempfehlungen inklusive.</p>
<p class="bodytext">Portfoliomanagement-Anbieter haben vor allem dann im Wettbewerb die &quot;Nase vorn&quot;, wenn sie mit mehreren Faktoren punkten können: Marktnähe, Konzernunabhängigkeit, eigene Analyseabteilung, langjährige Praxiserfahrung im Stromhandel, Transparenz bei der Preisbildung sowie Expertise in der Beschaffung von Ökostrom. Denn trotz Krise geht der Trend dahin, dass Großkunden eine Belieferung mit Grünstrom wünschen.</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.eex.com/" target="_blank" >www.eex.com</a><br /><a href="http://www.ensys.de/" target="_blank" >www.ensys.de</a><br /><a href="http://www.beschaffung-aktuell.de/" target="_blank" >www.beschaffung-aktuell.de</a></p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/downloads/presseartikel/Beschaffung_aktuell_2_2010.pdf" target="_self" ><strong>Artikel als PDF</strong></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Fachartikel der Presse</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 13:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>e.21 – energie für morgen</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_extern.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=38&#38;cHash=f61d0ecbb0</link>
			<description>DIE EFFIZIENZMANAGER.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><em>Wenn um die Umsetzung klima- und energiepolitischer Ziele geht, kommt der Immobilienwirtschaft eine Schlüsselrolle zu. In den Industrienationen verursachen Gebäude rund 40 Prozent aller CO2-Emissionen. Brüssel und Berlin haben in jüngster Zeit mit mehreren gesetzlichen Initiativen den Druck auf die Immobilienbranche erhöht. Alfred Steiof, Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Ensys AG, beschreibt, wie spezialisierte Energiedienstleister der Immobilienbranche zur Seite treten, um sie bei der Erfüllung dieser Vorgaben zu unterstützen.</em></p>
<p class="bodytext">Bereits im Jahr 2006 hat die Europäische Union die Richtlinie über Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen verabschiedet. Sie verlangt, dass die EU-Mitgliedsstaaten ihren Energieverbrauch jährlich um ein Prozent senken. Wesentliches Instrument zum Erreichen dieser Vorgabe soll die Steigerung der Energieverbrauchstransparenz sein. Sie soll durch eine nahezu flächendeckende Verbreitung von digitalen Zählern realisiert werden. Bis zum Jahr 2010 sollen 80 Prozent der europäischen Haushalte mit solchen Geräten, sogenannten Smart Metern, ausgestattet sein, so die europäischen Vorgaben. </p>
<p class="bodytext">Auf nationaler Ebene setzt vor allem das Gesetz zur Öffnung des Messwesens die europäischen Vorgaben um. Seit dem 1. Januar 2010 ist der Einbau von intelligenten Stromzählern im Neubau und bei umfassenden Gebäudesanierungen Pflicht. Ab dem kommenden Jahr sollen lastvariable Tarife zudem einen Anreiz geben, dass Endkunden ihren Verbrauch stärker von Starklastzeiten nach Schwachlastzeiten verschieben. Voraussetzung dafür sind ebenfalls intelligente Zähler, die den Kunden wechselnde Tarife in Echtzeit anzeigen.</p>
<p class="bodytext">Neben der Marktöffnung des Messwesens haben Vorschriften zur Rechnungsstellung und Stromtarifregulierung sowie mit der Stromlieferung einhergehende Informationspflichten Einfluss auf die Energieeffizienz im Immobiliensektor. Hinzu kommt die neue Energieeinsparverordnung (EnEV), die am 1. Oktober 2009 in Kraft trat. Sie fordert von Gebäuden 30 Prozent mehr Wärmeschutz und legt Neubauten und Sanierungsobjekten einen höheren Energiestandard auf. Dadurch soll der Energiebedarf im Gebäudesektor deutlich gesenkt werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Energiedienstleister managen Effizienz und Transparenz</strong></p>
<p class="bodytext">Bei der Umsetzung der zahlreichen rechtlichen Vorgaben unterstützen spezialisierte Energiedienstleister die Immobilienbranche. Sie verstehen sich als Komplettmanager im Sinne eines zukunftsorientierten Umgangs mit Energie. Der wesentliche Unterschied zur bisherigen analogen Energiewelt ist dabei, dass die Verantwortung der Geschäftspartner nicht mehr vor der Zähler mit dem Abschluss des Stromliefervertrags endet. Interessant wird es seit der Liberalisierung des Messwesens und der wachsenden Bedeutung des Themas Energieeffizienz vor allem hinter der Zähler. Mit neuen Angeboten richten sich die Spezialanbieter aus dem Energiesektor an die Immobilienbranche.</p>
<p class="bodytext">1.&nbsp;BESCHAFFUNGSMANAGEMENT<br />Spezialisierte Dienstleister bieten Immobilienunternehmen die Möglichkeit, Strom zu unterschiedlichen Einkaufszeitpunkten zu beschaffen. Auf Wunsch können die Abnehmer einen möglichst hohen Anteil von erneuerbaren Energien in ihr Portfolio aufnehmen. Sie bestimmen dabei die Qualität und Herkunft des zu liefernden Stroms.</p>
<p class="bodytext">2.&nbsp;VERSORGUNGSMANGEMENT<br />Die Bündelung mehrerer Versorgungsstellen, regional oder bundesweit, birgt für den Energieabnehmer den Vorteil, bundesweit einen einzigen Ansprechpartner rund um das Thema Energie zu haben. Zudem bieten sich Vergleichsmöglichkeiten etwa mit Blick auf den Tarif des lokalen Energielieferanten an. Es ist möglich, sowohl einen einheitlichen Versorgungspreis für alle Entnahmestellen im Netzgebiet auszuhandeln, als auch die Lieferstellen jederzeit problemlos an- und abzumelden.</p>
<p class="bodytext">Die Rechnungsbündelung erlaubt es, trotz Aufschlüsselung nach einzelnen Entnahmestellen, nur ein Dokument über alle Entnahmestellen anzufertigen. Das macht die Abwicklung einfacher, Administration und Controlling lassen sich effizienter abwickeln. Zusatzservices bei der Versorgung sind zum Beispiel eine Plausibilitätskontrolle der Verbrauchszahlen, die Kontaktaufnahme mit Netzbetreibern bei Dateninkonsistenzen, das Leerstandsmanagement oder die Kontrolle der Netzbetreiberabrechnungen.</p>
<p class="bodytext">3.&nbsp;MESSMANAGEMENT<br />Messstellenbetreiber sind durch das Gesetz zur Liberalisierung des Messwesens gehalten, für sämtliche Verbrauchsstellen intelligente Zähler zur Verfügung zu stellen. Ab 2011 müssen die Energieversorger zeitvariable Tarife anbieten, ein viertelstundengenauer Zugriff auf die Verbrauchsdaten inklusive. Dies bedeutet für Immobilienunternehmen mehr Datenqualität und Datentransparenz über den Stromverbrauch der jeweiligen Liegenschaften. Über die gesteigerte Datentransparenz ist es möglich, den Stromverbrauch zu steuern und gegebenenfalls ein Energiemanagementsystem einzuschalten. Dadurch wird auch der Weg zu weiterführenden Contracting-Maßnahmen kürzer.</p>
<p class="bodytext">4.&nbsp;ABRECHNUNGSMANAGEMENT<br />Immobilienunternehmen und Energiedienstleister können gemeinsam eine Datenschnittstelle gestalten. Der Vorteil: Der Energieanbieter rechnet nicht nur Energie und Dienstleistungen in einer Rechnung ab, sondern ermöglicht mit der Verwaltung der Daten im Abrechnungssystem des Kunden auch eine zeitnahe Verwendung für die Nebenkostenabrechnungen. Hoher Arbeitsaufwand durch langwierige Dateneingaben ist passé.</p>
<p class="bodytext"><strong>Ökologie und Ökonomie im Einklang</strong></p>
<p class="bodytext">Immobilienunternehmen müssen in Energieeffizienz investieren – je früher, desto besser. Spezialisierte Dienstleister können sie dabei unterstützen, Investitionsentscheidungen treffen und zielgerichtete Effizienzlösungen zu entwickeln. Ein Trend der Zukunft heißt Green Building.&nbsp;Dabei gehen Modernisierungsmaßnahmen im Gebäudebestand in energetischer Hinsicht deutlich über das bloße &quot;Facelifting&quot; hinaus. Die oftmals höheren Sanierungskosten amortisieren sich durch geringere Nebenkosten, höhere Mieteinnahmen und einen besseren Marktwert.</p>
<p class="bodytext">Nachhaltigkeit in puncto Bauweise und Bewirtschaftung ist trotz oder gerade wegen der Finanzkrise ein bestimmendes Thema in der Immobilienwirtschaft. Mit fast 40 Prozent Anteil am Gesamtenergieverbrauch sind Gebäude große Energiefresser. Durch intelligentes Energiemanagement und modernisierte Anlagen lässt sich ein erheblicher Teil dieser Kosten einsparen. Energiedienstleister und Immobilienunternehmen sind gemeinsam bestrebt, das technisch Machbare und das aus Kundensicht Mögliche in Einklang zu bringen.&nbsp; <br /><br /><a href="fileadmin/downloads/presseartikel/e%2021-Auszug_Artikel_Ensys.pdf" target="_self" ><strong>Artikel als PDF</strong></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Fachartikel der Presse</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 08:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>handelsjournal 07-10</title>
			<link>http://www.ensys.de/presse_details_extern.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=39&#38;cHash=5fa0471636</link>
			<description>Der Strom wird grüner</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><em>Energie verschwenden wird zum unbezahlbaren Luxus. Effizienz-Analysen<br />und Controlling halten auch in diesem Unternehmensbereich Einzug.</em></p>
<p class="bodytext">Sparen kann so schön sein: Zum Beispiel als Mitglied der Verbundgruppe Electronic Partner. Die Verbundgruppenzentrale hat die Vermarktung von Strom und Gas als neues Geschäftsfeld aktiviert. &quot;Energie zum Mitgliedspreis&quot; gab es bei EP im Juni, wer als Händler nicht nur selbst den Energielieferanten wechselte, sondern zudem noch neue Kunden warb, bekam einen Bonus und nahm außerdem an einem Gewinnspiel teil. Obendrein verkauft EP seinen Mitgliedern und Kunden nicht irgendwelchen Sprit. Die Partner können sich zugleich als sichtbares Zeichen für ihr klimafreundliches Engagement das &quot;Meistro-Umweltzertifikat&quot; an die Ladentür kleben. &quot;Wir fühlen uns verpflichtet, einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Deshalb engagieren wir uns intensiv dafür, unsere Angebote im Bereich Öko-Strom und CO2-neutrale Energien weiter auszubauen“, sagt Jens Groß, verantwortlicher Bereichsleiter für das neue Geschäftsfeld. &quot;Es ist unser erklärtes Ziel, noch mehr Unternehmer für dieses Thema zu gewinnen.&quot; </p>
<p class="bodytext">Energie verwenden statt verschwenden: In vielen Unternehmen hat eine sowohl kostengünstige wie ökologisch orientierte Energiebeschaffung hohe Priorität. Allen voran im Lebensmittelhandel – mit einem Anteil von 60 Prozent und mehr ist elektrische Energie hier der größte Kostenblock beim Energieeinkauf. Große Lebensmittelfilialisten haben daher schon vor ein paar Jahren damit begonnen, entsprechende Strukturen für ein effizienteres Energiemanagement in den eigenen Betrieben zu schaffen. Die EHA Energie-Handels-Gesellschaft, Hamburg, gemeinsame Tochtergesellschaft von Rewe und dem Energiekonzern Vattenfall, liefert den Filialen der verschiedenen Rewe-Konzernbereiche (Lebensmitteleinzelhandel, Bau- und Elektronikfachmärkte, Touristik) sowie den Lagerflächen und Produktionsstätten seit 2008 Grünstrom und Nutzenergie. Neben der Rewe-Gruppe zählen auch Textilfilialist Peek &amp; Cloppenburg sowie die Coop eG in Schleswig-Holstein zu den EHA-Kunden. Edeka hat mit der EVG (Edeka Versorgungsgesellschaft mbH) einen eigenen Energiedienstleister gegründet, auch Metro und Tengelmann setzen seit Jahren auf eigene Gesellschaften.</p>
<p class="bodytext">Es geht immer um eines: Durch preisbewussten Einkauf, klug ausgehandelte Konditionen und Verträge sowie bestimmte technische und organisatorische Maßnahmen, Stromverbrauch und Energiekosten in ihren Unternehmen zu senken. Auch bei anderen Handelsunternehmen stehen Kostensenkungen auf der To-do-Liste ganz oben. Erste Anlaufstelle, um schon beim Energieeinkauf Kosten zu sparen, sind für HDE-Mitglieder verschiedene HDE-Landesverbände. Beispielsweise in Berlin-Brandenburg oder in Nordrhein-Westfalen. Letzterer hat mit dem Energiedienstleister Stadtwerke Düsseldorf einen Rahmenvertrag geschlossen. Mitgliedsunternehmen erhalten im Rahmen dieser Sammelverträge Rabatte auf ihren Energieeinkauf und Beratung hinsichtlich der für sie günstigsten Tarife. Die mögliche Ersparnis beim Tarifwechsel wird dabei in Euro und Cent genau ausgerechnet. Betriebliches Energiemanagement muss jedoch mehr Einsparpotenziale ausloten, um mit den Energieressourcen schonend umzugehen und Energiekosten zu optimieren. Das verlangt auch der Gesetzgeber.</p>
<p class="bodytext">Energiemanagement zu implementieren, bedeutet zunächst, das Handelsunternehmen in seinen Filialen zu analysieren. Die Vor-Ort-Situation im Hinblick auf Netzanschlüsse und Elektroinstallation, Energieverhalten und -bewusstsein, früherer und aktueller Energieverbrauch: All dies muss transparent gemacht werden, kritische Bereiche mit erheblichem Energieverbrauch müssen durchleuchtet und Energieeffizienzpotenziale ermittelt, energiepolitische Ziele definiert werden. Das kann zum Beispiel als erstes das schrittweise Umstellen auf Ökostromversorgung sein. Ebenso ist denkbar, an sämtlichen Entnahmestellen Referenzmessungen vorzunehmen, oder nur an besonders energieintensiven Verbrauchsstellen, je nachdem, welches Ziel definiert wurde. Auch Online-Controlling ist möglich. </p>
<p class="bodytext">Personelle und technische Ressourcen sind sicherzustellen, um ein Energiemanagementsystem zu betreiben; von Vorteil ist ein eigener Energiemanager im Handelsunternehmen, der konsequent darüber wacht, dass die definierten Ziele auch umgesetzt und eingehalten werden, Diese komplexe Aufgabe ist für viele Unternehmen des Mittelstands allein jedoch kaum zu stemmen. &quot;Bereits mit überschaubarem Aufwand praktizierte Lösungen mit schnell sichtbaren Erfolgen sind erste Etappen in die Richtung eines umfänglichen Energiemanagements&quot;, sagt Rudolf Laubinger aus seiner Erfahrung als Geschäftsführer der Ensys Solutions GmbH. Die Ensys-Gruppe entwickelt mit ihren Kunden individuell abgestimmtes Energiemanagement auf Basis der DIN EN 16001. So lassen sich bereits durch die Optimierung der Mess-, Steuer- und Regelungsstrategie vorhandener Energieanlagen Kosten senken. Das Frankfurter Energiedienstleistungsunternehmen unterstützt unter anderem führende Handelsunternehmen aus der Drogerie- und Schuhbranche beispielsweise darin, durch Messungen und permanentes Controlling die gesteckten Ziele umzusetzen.</p>
<p class="bodytext">&quot;Für Einzelhandelsunternehmen mit einer Vielzahl bundesweit verteilter Filialen ist es nahezu unmöglich, einen Überblick über aktuelle Preise, Verbräuche und Abrechnungsmodalitäten zu gewinnen&quot;, sagt EHA-Geschäftsführer Dirk Mithöfer. EHA unterstützt Handelsunternehmen durch ein effizientes Energiecontrolling mehrerer Standorte und realisiert nach eigenen Angaben spürbare Einkaufspotenziale durch bessere Einkaufskonditionen und Planungssicherheit. Die EHA Energie-Handels-Gesellschaft ist spezialisiert auf die Versorgung filialisierter Unternehmen mit 100 Prozent Ökostrom und auf Effizienzberatungen. Ansätze zur Kostenreduktion liefert die Gesellschaft dem Handel darüber hinaus durch gezielte Beratung, beispielsweise hinsichtlich der Wahl der Netzanschlussebene, da diese unmittelbar<br />auf die Preise einwirkt.</p>
<p class="bodytext">Kosteneinsparungen, darauf verweisen Energiedienstleister, ergeben sich aber auch durch das Vermeiden teurer Lastspitzen beim Bezug von Energie. Nach Berechnungen der PCC Energie GmbH in Duisburg, die sich als bundesweiter Versorger für den Mittelstand versteht, könnten Handelsunternehmen ihre Stromrechnungen um einen zweistelligen Prozentsatz senken, wenn sie ein sogenanntes &quot;Lastgangmanagement&quot; mit elektronischen Lastverteilern installieren. Dieses schaltet bei Erreichen eines zuvor definierten maximalen Verbrauchswertes einzelne vorab festgelegte Verbraucher ab und reduziert damit kostenintensive Lastspitzen. Zum Dienstleistungspaket der PCC gehören insbesondere Messstellenbetrieb und Messdienstleistungen, aber auf Wunsch auch der Aufbau eines betrieblichen Energiemanagements. Zu den von PCC mit Strom und Energiedienstleistungen versorgten Handelskunden zählt seit dem vergangenen Jahr der Schuhfilialist Görtz mit seinen rund 180 deutschen Standorten.</p>
<p class="bodytext">Das komplette Outsourcen ist für mittelständische und kleinere Handelsunternehmen, die sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren wollen, eine interessante Option. &quot;Im Rahmen des Energie-Contracting überträgt der Händler dem Energiedienstleister als sogenanntem Contractor die Verantwortung für ein professionelles und umfassendes Energiemanagement&quot;, erklärt Peter Metz, Geschäftsführer der Techem Energy Contracting GmbH. Bei dieser Lösung profitiert der Handel von den Steuervorteilen, die der Contractor als produzierendes Gewerbeunternehmen in Anspruch nehmen kann, aber auch von Kostenvorteilen, die der Dienstleister als Großabnehmer von Energie verhandelt. Techem leistet diese Aufgabe unter anderem für die Nummer 1 im deutschen Teppichhandel, Teppich-Kibek. </p>
<p class="bodytext">Ziel war es, die Energiekosten in den insgesamt 14 deutschen Kibek-Niederlassungen mit ca. 140.000 qm zu versorgender Nutzfläche zu senken. &quot;Praxisbeispiele zeigen, dass Energieeinsparungen von bis zu 20 Prozent erreicht werden können, ohne dass investiert werden muss&quot;, sagt Peter Metz. Weitere Einsparpotenziale lassen sich durch beständiges Monitoring und Controlling des Energieverbrauchs identifizieren. Neben den geringeren Kosten durch effizienteren Energieeinsatz resultieren daraus auch verminderte CO2-Emissionen und damit ein Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Zudem können im Rahmen des Contracting mit dem Eschborner Dienstleister Schwachstellen alter Energieanlagen hinsichtlich Verbrauch, Störanfälligkeit und Reparaturkosten analysiert sowie effiziente Kälte- und Beleuchtungsanlagen geplant, errichtet und betrieben werden, um die Umsetzung des Energiemanagements zu unterstützen.</p>
<p class="bodytext">Eine weitere Option für Energiesparer im Handel bietet Watt Deutschland, Energielieferant für Mittelstands- und Filialkunden, an. Das Unternehmen organisiert firmen- und branchenübergreifende Interessengemeinschaften mit zehn bis 15 Mitgliedern, um gemeinsam das Thema Energieeffizienz zu erlernen und umzusetzen. &quot;Jede Allianz schafft eine Win-Win-Situation: Verbrauch, Energiekosten und Umweltbilanz werden auf Kundenseite reduziert&quot;, meint Otto Klatte, Geschäftsführer von Watt Deutschland. Der Dienstleister vermittelt Fachpartner und Spezialisten und unterstützt die Allianz-Teilnehmer bei der Energieoptimierung im eigenen Haus. Dazu erarbeitet der Anbieter zusammen mit den Unternehmen einen individuellen Drei-Jahres-Plan und begleitet die jährliche Erfolgskontrolle. Die Watt-Effizienz-Allianzen orientieren sich dabei an den Erfahrungen anderer erfolgreicher regionaler Netzwerke (etwa dem EnBW-Netzwerk Energieeffizienz Weser-Ems). Sie starten im Sommer als Pilotprojekt in NRW.</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/downloads/presseartikel/hj_7-10_Energiemanagement_Ensys.pdf" target="_self" ><strong>Artikel als PDF</strong></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Fachartikel der Presse</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 12:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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