<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Ensys AG</title>
		<link>http://www.ensys.de/</link>
		<description>Meldungen</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>Ensys AG</title>
			<url>http://www.ensys.de/</url>
			<link>http://www.ensys.de/</link>
			<width></width>
			<height></height>
			<description>Meldungen</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Thu, 15 Dec 2011 10:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Talente fördern – Verantwortung übernehmen</title>
			<link>http://www.ensys.de/no_cache/presse/meldungen/article/ensys-ag-uebernimmt-fuenf-jahresstipendien-fuer-studierende-an-der-goethe-universitaet.html</link>
			<description>Ensys AG übernimmt fünf Jahresstipendien für Studierende an der Goethe-Universität</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Frankfurt/Main, Dezember 2011. Im Rahmen der Initiative &quot;Aufstieg durch Bildung&quot; des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat die Frankfurter Goethe-Universität ein eigenes langfristiges Stipendienprogramm aufgebaut. Mit dem &quot;Goethe-Stipendium&quot; möchte sie&nbsp; junge Menschen ermutigen, ein Studium zu ergreifen und erfolgreich abzuschließen, um ihre Begabungen ungeachtet ihrer Herkunft entfalten können. Die Hälfte des Stipendiums stammt von Privatpersonen, Unternehmen, Verbänden, Vereinen und Stiftungen, die andere Hälfte zahlt der Bund.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><br />Eines dieser Unternehmen ist seit November 2011 die Ensys AG, Frankfurt/Main. Die Gesellschaft hat sich dazu entschlossen, für fünf Studierende aus unterschiedlichen Fachbereichen jeweils ein Jahresstipendium zu übernehmen, verbunden mit einer persönlichen Partnerschaft. &quot;Als zukunftsorientiertes Unternehmen ist es für die Ensys AG selbstverständlich, den akademischen Nachwuchs zu fördern&quot;, unterstreicht Andreas Hergaß, Chief Operating Officer, diese Maßnahme – mit einer Win-Win-Situation für beide Seiten. &quot;Jungen Talenten werden frühzeitig Perspektiven in der Privatwirtschaft eröffnet. Die Unternehmen selbst profitieren von langfristigen Kontakten zu den Fach- und Führungskräften von morgen&quot;, so Hergaß weiter.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><br />Die Ensys AG zählt mit rund 70 Mitarbeitern zu den bundesweit tätigen mittelständischen Energieunternehmen. Ihren Kunden – Filialisten, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sowie Gewerbe-, Geschäfts- und Industriekunden – bietet die Gesellschaft unternehmensindividuelle Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Beschaffung, Versorgung und Energiemanagement an.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="LINE-HEIGHT: normal"><link fileadmin/content/_temp_/20111214_Presseinfo_%C3%9Cbernahme_Stipendien.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">Hier zum PDF-Download</link></p>
<span style="LINE-HEIGHT: 150%"><b>Weitere Informationen:</b></span>
<ul><li>Simone Bittner-Posavec (Öffentlichkeitsarbeit), <br />Tel. + 49 (0) 69 / 15 30 08 - 4 92, E-Mail: <link pr@ensys.de>pr@ensys.de</link></li><li>Caroline Mattingley-Scott (Leiterin Stabsstelle Fundraising Goethe-Universität), <br />Tel. + 49 (0) 69 / 7 98 - 2 24 71, E-Mail: <link mattingley-scott@pvw.uni-frankfurt.de>mattingley-scott@pvw.uni-frankfurt.de</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 10:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Energiedienstleistungen und Effizienzkonzepte im Fokus</title>
			<link>http://www.ensys.de/no_cache/presse/meldungen/article/energiedienstleistungen-und-effizienzkonzepte-im-fokus.html</link>
			<description>Ensys AG ordnet Leitung der Geschäftsbereiche neu</description>
			<content:encoded><![CDATA[Frankfurt/Main, 15. April 2011. Mit Wirkung zum 1. April 2011 hat die Ensys AG die Leitung ihrer Geschäftsbereiche neu geordnet. Ziel ist es, das Unternehmen als Anbieter maßgeschneiderter Energiedienstleistungen und Effizienzkonzepte rund um Strom und erneuerbare Energien strategisch noch wettbewerbsfähiger auszurichten.
Peter Lorenz Nest (44) und Andreas Hergaß (44) bilden die neue Doppelspitze im Vorstand. Nest verantwortet als Chief Financial Officer die Ressorts Finanzen, Rechnungswesen, Billing, Netzmanagement, Controlling, Risikomanagement, EDV sowie Recht und Vertragswesen. Als Chief Operating Officer ist Hergaß für die Bereiche Vertrieb, Angebots- und Produktmanagement, Kundenbetreuung, Portfoliomanagement, Kommunikation/Marketing und Personal zuständig.
Die Ensys AG zählt mit rund 70 Mitarbeitern zu den bundesweit tätigen mittelständischen Energieunternehmen. Ihren Kunden – Filialisten, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sowie Gewerbe-, Geschäfts- und Industriekunden – bietet die Gesellschaft unternehmensindividuelle Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Beschaffung, Versorgung und Energieeffizienzmanagement an.
<strong>Weitere Informationen:</strong>
<ul><li>Simone Bittner-Posavec (Öffentlichkeitsarbeit), <br />Tel. + 49 (0) 69 / 15 30 08 - 4 92, E-Mail: <link pr@ensys.de>pr@ensys.de</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 12:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ensys AG jetzt mit Doppelspitze</title>
			<link>http://www.ensys.de/no_cache/presse/meldungen/article/ensys-ag-jetzt-mit-doppelspitze.html</link>
			<description>Frankfurter Stromanbieter baut Vorstand um</description>
			<content:encoded><![CDATA[Frankfurt/Main, 14. April 2011. Mit Wirkung zum 31. März 2011 hat Alfred Steiof (49) sein Amt als Vorstandsvorsitzender der Ensys AG niedergelegt. Die Trennung zwischen Steiof und dem Unternehmen erfolgte im gegenseitigen besten Einvernehmen. Alfred Steiof wird in der Gesellschaft weiterhin Aktionärstätigkeiten ausüben. Die neue Doppelspitze im Vorstand bilden Peter Lorenz Nest (44) als Chief Financial Officer und Andreas Hergaß (44), der als Chief Operating Officer die Verantwortung trägt.
Die Ensys AG zählt mit rund 70 Mitarbeitern zu den bundesweit tätigen mittelständischen Energieunternehmen. Ihren Kunden – Filialisten, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sowie Gewerbe-, Geschäfts- und Industriekunden – bietet die Gesellschaft unternehmensindividuelle Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Beschaffung, Versorgung und Energieeffizienzmanagement an.
<strong>Weitere Informationen:</strong>
<ul><li>Simone Bittner-Posavec (Öffentlichkeitsarbeit), <br />Tel. + 49 (0) 69 / 15 30 08 - 4 92, E-Mail: <link pr@ensys.de>pr@ensys.de</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 12:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Facility Management 06/2010</title>
			<link>http://www.ensys.de/no_cache/presse/meldungen/article/facility-management-062010.html</link>
			<description>Ganzheitlich denken - nachhaltig agieren</description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Energiemanagement – dieser Begriff, nicht immer eindeutig definiert, aber zunehmend in aller Munde, deckt ein umfassendes Leistungsspektrum ab. Gemanagt werden Energiedienstleistungen, Energieoptimierung, Verbrauchserfassung und vieles mehr, sowohl für den privaten als auch den industriellen und gewerblichen Anwender. <br /><br /></em>Zunächst einmal gilt: Wenn es um die Entwicklung eines effizienzorientierten Energiemanage­­­ments im Unternehmen geht, ist Europa nicht weit. Bei der EU-Richtlinie "Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen", auch bekannt als Energiedienstleistungsrichtlinie (EDL-RL), aus dem Jahr 2006 laufen alle Fäden zusammen. Ziel der EDL-RL ist es, durch Energiedienstleistungen und -effizienzmaß­nah­men auf der Nachfrageseite Endenergie in allen Verbrauchssektoren einzusparen. <br />Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat Ende März 2010 den Entwurf des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) zur Umsetzung der EDL-RL vorgelegt. Damit ist der Weg für einen gesetzlich verankerten Energiedienstleistungsmarkt in Deutschland geebnet.<br /><br />Im August 2009 trat europaweit die DIN EN 16001 in Kraft. Sie beschreibt die Anforderungen an das Energiemanagement eines Unternehmens. Auf Grundlage der DIN EN 16001 lässt sich ein betriebliches Energiema­nage­ment bereits heute ein- und durchführen – nach der PDCA-Formel: <br /><br /><strong>P</strong>lan&nbsp;- Definieren der energiepolitischen Unternehmensziele<br /><strong>D</strong>o&nbsp;- Einführen von Prozessen<br /><strong>C</strong>heck<strong> - </strong>Überwachen und Messen, um die festgelegten energiepolitischen Ziele in strategischer und operativer Hinsicht zu erreichen und die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen<br /><strong>A</strong>ct<strong>&nbsp;- </strong>Ergreifen von Maßnahmen, damit die Leistung des Energiemanagementsystems kontinuierlich verbessert wird.<br /><br />Durch die Kopplung an ein Energiema­nage­mentsystem sollen Unternehmen in Zukunft mit Begüns­tigungen bei der Energie- und Stromsteuer rechnen können.<br /><br /><strong>Planen und Analysieren<br /><br /></strong>Bevor es darum geht, ein Energiemanagement zu implementieren, ist es notwendig, das Kunden­unter­nehmen zu analysieren. Hierbei nehmen die für das Facility Management Verantwortlichen nicht nur die technische Vor-Ort-Situa­tion im Hinblick auf Netzanschlüsse und Elektroinstallation unter die Lupe, sondern auch das Energieverhalten und -bewusstsein des Unternehmens. Sie müssen sämtliche unternehmenseigenen Energieaspekte ermitteln, z. B.
<ul><li>früherer und aktueller Energieverbrauch auf Basis von Messungen und anderen Daten</li><li>kritische Bereiche mit erheblichem Energieverbrauch </li><li>Prognosen</li><li>organisatorische &quot;Treiber&quot;</li><li>Energieeffizienzpotenziale.</li></ul>
Ziel einer solchen Analyse ist es, Datentransparenz als Grundlage für eine verlässliche Planung zu schaffen. Um ein Energieprogramm auszugestalten, müssen die energiepolitischen Ziele definiert werden. Inhalt des Programms kann das schrittweise Umstellen der Ent­nah­m­e­stel­len des Kunden auf eine Ökostromversorgung sein. Einer der größten Personaldienstleister weltweit, der auch in Deutschland mit rund 400 Standorten vertreten ist, nimmt diese Service­leistung in Anspruch. Eben­­so denkbar ist der Einbau von Referenzmessungen bei sämtlichen Entnahme­stellen des Unternehmens bzw. bei beson­ders energieintensiven Verbrauchern, einschließlich der online abrufbaren Verbräuche.<br /><br />"Wichtig ist, die Unternehmen beim Planen eines Energie­manage­ments zu unterstützen", so Rudolf Laubinger, Geschäftsführer der Ensys Solu­tions GmbH. "Besondere Schwerpunkte unserer Beratung liegen darin, im Rahmen der Analyse ein Energieaudit durchzuführen und die Energiepolitik im Hinblick auf strategische und operative Energieziele zu gestalten."<br /><br /><strong>Umsetzen und betreiben<br /><br /></strong>Um ein Energiemanagementsystem zu betreiben, müssen zunächst die personellen und technischen Ressour­­cen sichergestellt werden. Hierbei ist es von Vorteil, einen Energie­manager im Unternehmen einzusetzen. Ein Energiemanagementsystem zu realisieren bedeutet vor allem eines: Das zum Erreichen der energiepolitischen Unternehmensziele aufgestellte Ener­giepro­gramm konsequent "abzuarbeiten". Geht es darum, das Programm zu realisieren, setzt die Ensys-Gruppe sowohl auf die eigene Expertise als auch auf Partnerunternehmen. <br /><br /><strong>Messen und überwachen <br /><br /></strong>"Energiemanagement im Unternehmen zu betreiben, bedeutet für uns zugleich, die Mit­arbeiter in die Lage versetzen, das Thema 'Energie' unter Effizienzaspekten zu sehen und zu steuern", führt Rudolf Laubinger weiter aus. Gerade hinsichtlich des Erreichens eines solchen Bewusstseins ist das Messen und Überwachen des Energiemanagementsystems ein wichtiger Baustein des Systems selbst. Dabei geht es nicht nur darum, die Verbräuche zu messen, sondern vor allem auch darum, den Grad, inwieweit die energiepolitischen Ziele erreicht worden sind, zu quantifizieren. <br /><br />Hierfür ist wiederum die Dokumentation der online abrufbaren Messergebnisse we­sent­lich. Denn auch mit Hilfe dieser Daten ist es möglich zu überwachen, ob und wie das aus der Energiepolitik des Unternehmens abgeleitete Energiepro­­gramm eingehalten wird und wie es sich auf die Energiekosten auswirkt. Diese Kontrolle ist eine Kernaufgabe des funktionierenden Energiemanagements. Sie enthält zum Beispiel auch die Leistungen, die der Energiedienstleister für ein großes Handelsunternehmen erbringt, das in Deutschland mehr als 1.000 Lieferstellen unterhält. Hier klärt Ensys selbstständig Inkonsistenzen und Unplausibilitäten der vom Netzbetreiber übersandten Daten und prüft zudem den Kosteneffekt bei der Umstellung von Standardlastprofil- auf Lastgangzähler. <br /><br /><strong>Prüfen und weiterentwickeln <br /><br /></strong>"Letztlich lebt ein Energiemanagement von der ständigen Weiterentwicklung", weiß Laubinger aus seiner Praxis. Denn je länger das System eingesetzt wird, desto mehr Lehren können daraus für die Zukunft gezogen werden. Dies bedeutet im Alltag, das Energiemanagementsystem im Hin­blick auf die energetische Gesamtleistung ständig zu überprüfen. Auf Basis dieser Ergebnisse ist das jährliche Energieprogramm zu überarbeiten und zu aktualisieren, was auch zur Neuausrichtung der Energiepolitik des Unternehmens führen kann.<br /><br />"Wir entwickeln mit unseren Kunden ein auf ihr Unternehmen abgestimmtes Energiemanagement auf Basis der DIN EN 16001. Es empfiehlt sich, schon frühzeitig an die Zertifizierungsmöglichkeit beim Einrichten des Energiemanage­ments zu denken", so Laubinger. Bereits mit überschaubarem Aufwand praktizierte Lösungen sind erste Etappen in Richtung eines umfänglichen Energiemanagements, das letzten Endes zwei Ziele hat: Mit den Energieressourcen schonend umzugehen und Energiekosten zu senken.&nbsp;
<strong><link fileadmin/downloads/presseartikel/FM_Energiemanagement_6-2010.pdf>Artikel als PDF</link></strong>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 15:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ew – das magazin für die energie wirtschaft 19/2010</title>
			<link>http://www.ensys.de/no_cache/presse/meldungen/article/ew-das-magazin-fuer-die-energie-wirtschaft-192010.html</link>
			<description>EDL-G: Perspektiven für mittelständische Energieunternehmen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Wenn es um die Entwicklung eines effizienzorientierten Energiemanagements im Unternehmen geht, ist Europa nicht weit. Bei der EU-Richtlinie &quot;Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen&quot;, auch bekannt als Energiedienstleistungsrichtlinie (EDL-RL), aus dem Jahr 2006 laufen alle Fäden zusammen. Ziel der EDL-RL ist es, in allen Verbrauchssektoren Endenergie einzusparen – durch Energiedienstleistungen und Energieeffizienzmaßnahmen auf der Nachfrageseite.</i> 
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) legte am 24. März 2010 den Entwurf des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) zur Umsetzung der EDL-RL vor. Am 8.7.2010 hat der Bundestag den Entwurf des Gesetzes EDL-G beraten und in 2./3. Lesung mit Änderungen verabschiedet. Der Bundesrat muss im Herbst noch zustimmen. Dann ist der Weg für einen gesetzlich verankerten Energie-dienstleistungsmarkt in Deutschland geebnet.
Kernstück des Umsetzungsgesetzes, das auf den zahlreichen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz im Rahmen des Integrierten Energie- und Klimapaketes der Bundesregierung aufbaut, soll ein neues Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen sein. Der dazu erarbeitete Entwurf des federführenden BMWi setzt in erster Linie auf Markttransparenz und verbesserte Information der Endkunden.
Durch das EDL-G sollen die Einsparrichtwerte der EDL-RL mit wirtschaftlichen und angemessenen Maßnahmen erreicht werden. Die Richtlinie legt den Energieunternehmen europaweit nahe, mit den angebotenen Dienstleistungen die Wertschöpfung der Unternehmen enger an die effiziente Endenergienutzung zu koppeln. Um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, sollen für alle Anbieter von Energiedienstleistungen gleiche Voraussetzungen gelten.
Erklärter Wille der Bundesregierung bei diesem Gesetzesvorhaben ist es, die europäischen Vorgaben 1:1 umzusetzen. Die aus dem EDL-G resultierenden Maßnahmen haben ein klares Ziel: die Effizienz der Energienutzung durch Endkunden in Deutschland mit Energiedienstleistungen und anderen Energieeffizienzmaßnahmen kostenwirksam zu steigern. Dazu legt die Regierung Richtwerte fest, die als Energieeinsparziel bis Mai 2017 und als Zwischenziel bis Mai 2011 erreicht werden sollen, sowie eine Strategie zum Erreichen dieser Ziele. Nicht nur in den erneuerbaren Energien und in der Kraft-Wärme-Kopplung, sondern auch in der Steigerung der Energieeffizienz wird der Schlüssel für eine zukunftsorientierte Energie- und Klimaschutzpolitik gesehen.<br /><br /><b>Energieeffizienzmanagement-Lösungen: Kundenindividuell und flexibel</b><br /><br />Insbesondere kleineren und mittleren Unternehmen kommt es entgegen, wenn innerhalb vorgegebener Ermessensspielräume pragmatische Regelungen getroffen werden, die den Verwaltungsaufwand gering halten und die weitere Entwicklung von Energieeffizienzmärkten substanziell unterstützen. Gleiches gilt für mögliche weitere ordnungsrechtliche Maßnahmen aufgrund des im Herbst 2010 geplanten Energieprogramms der Bundesregierung.
Viele Stromunternehmen, vor allem Mittelständler wie die Frankfurter Ensys AG, übernehmen Verantwortung, indem sie Energie nachhaltig, das heißt sicher, preisgünstig und ökologisch verträglich, bereitstellen. Wertschöpfung aus der Energielieferung geht zunehmend in einen Energieeffizienz- und Energiedienstleistungsmarkt über. Die Entwicklung dieses Marktes ist eng mit der Technologieentwicklung verknüpft und geht mit neuen kundenindividuellen Energiemanagementlösungen und flexibel ausgestaltbaren Services einher.
Die Ensys AG, seit der Liberalisierung des Strommarktes 1998 am Markt, beliefert ihre B2B-Kunden nicht nur mit Strom, sondern bietet ihnen auch ein modular aufgebautes, ganz auf ihren Bedarf zugeschnittenes Dienstleistungsportfolio – und das bereits lange vor dem geplanten Inkrafttreten des EDL-G. Dieses erlaubt es größeren wie kleineren Multisitekunden, ihren Stromverbrauch energie- und kosteneffizient zu managen und somit Energieeffizienzpotenziale zu erschließen.
Entsprechend dem im Kabinett verabschiedeten EDL-G haben Energielieferanten künftig ihre Endkunden mindestens einmal jährlich über in ihrer Region verfügbare Anbieter von Energie-dienstleistungen, -audits oder -effizienzmaßnahmen am Sitz der Kunden zu unterrichten. Hier erweist es sich als Wettbewerbsvorteil, wenn flexible und breit aufgestellte Stromversorger und Energiedienstleister ihren Kunden diese Leistungen &quot;aus einer Hand&quot; –&nbsp; und somit auch überregional – anbieten können. 
Eine strategische Partnerschaft, wie sie sich idealerweise zwischen Energiedienstleister und Kunden ergibt, orientiert sich entlang der Wertschöpfungskette, die beim Beschaffen und Versorgen beginnt, über Liefer-, Mess- und Abrechnungsdienstleistungen reicht und schließlich umfangreiche Energieeffizienzmaßnahmen umfasst. Für Bündel- bzw. Handelskunden ist die Zielvorgabe klar formuliert: Die effizient bewirtschaftete Filiale, z. B. mittels eines kompletten Versorgungskonzeptes – und das auf lange Sicht angelegt.
Da die Ensys AG die Energiebeschaffung und -versorgung ganzheitlich versteht, wirken sich die Ergebnisse des Energiemanagements auch direkt auf die laufende Versorgung aus. So hat ein effizienterer Gesamtverbrauch durch einen verbesserten Grundlastanteil direkten Einfluss auf die Beschaffung der benötigten Energie – und kann sich beim nächsten Vertragsangebot preislich günstig bemerkbar machen.
Im August 2009 trat europaweit die DIN EN 16001 in Kraft, welche die Anforderungen an das Energieeffizienzmanagement eines Unternehmens beschreibt. Die Ensys AG entwickelt mit ihren Kunden ein auf ihren Bedarf abgestimmtes Energieeffizienzmanagement auf Basis der DIN EN 16001. Schon mit überschaubarem Aufwand praktizierte Lösungen sind erste Etappen in Richtung eines umfänglichen Konzeptes, das letzten Endes zweierlei bezweckt: mit den Energieressourcen schonend umzugehen und Energiekosten zu senken. So folgt die Ensys AG dem Grundsatz, die neuen Anforderungen in schnell realisierbare Projektziele und Prozesse zu übersetzen, um die Erfolgswirkungen eines Energiemanagements auch schnell für die Unternehmen transparent zu machen. 
<b><i>Alfred Steiof,</i></b> Vorstandsvorsitzender, <br />Ensys AG, Frankfurt (Main).
<link fileadmin/downloads/presseartikel/ew19-10_Ensys%2BEDL-G_Steiof.pdf><b>Artikel als PDF</b></link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 16:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>handelsjournal 07-10</title>
			<link>http://www.ensys.de/no_cache/presse/meldungen/article/handelsjournal-07-10.html</link>
			<description>Der Strom wird grüner</description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Energie verschwenden wird zum unbezahlbaren Luxus. Effizienz-Analysen<br />und Controlling halten auch in diesem Unternehmensbereich Einzug.</em>
Sparen kann so schön sein: Zum Beispiel als Mitglied der Verbundgruppe Electronic Partner. Die Verbundgruppenzentrale hat die Vermarktung von Strom und Gas als neues Geschäftsfeld aktiviert. "Energie zum Mitgliedspreis" gab es bei EP im Juni, wer als Händler nicht nur selbst den Energielieferanten wechselte, sondern zudem noch neue Kunden warb, bekam einen Bonus und nahm außerdem an einem Gewinnspiel teil. Obendrein verkauft EP seinen Mitgliedern und Kunden nicht irgendwelchen Sprit. Die Partner können sich zugleich als sichtbares Zeichen für ihr klimafreundliches Engagement das "Meistro-Umweltzertifikat" an die Ladentür kleben. "Wir fühlen uns verpflichtet, einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Deshalb engagieren wir uns intensiv dafür, unsere Angebote im Bereich Öko-Strom und CO2-neutrale Energien weiter auszubauen“, sagt Jens Groß, verantwortlicher Bereichsleiter für das neue Geschäftsfeld. "Es ist unser erklärtes Ziel, noch mehr Unternehmer für dieses Thema zu gewinnen." 
Energie verwenden statt verschwenden: In vielen Unternehmen hat eine sowohl kostengünstige wie ökologisch orientierte Energiebeschaffung hohe Priorität. Allen voran im Lebensmittelhandel – mit einem Anteil von 60 Prozent und mehr ist elektrische Energie hier der größte Kostenblock beim Energieeinkauf. Große Lebensmittelfilialisten haben daher schon vor ein paar Jahren damit begonnen, entsprechende Strukturen für ein effizienteres Energiemanagement in den eigenen Betrieben zu schaffen. Die EHA Energie-Handels-Gesellschaft, Hamburg, gemeinsame Tochtergesellschaft von Rewe und dem Energiekonzern Vattenfall, liefert den Filialen der verschiedenen Rewe-Konzernbereiche (Lebensmitteleinzelhandel, Bau- und Elektronikfachmärkte, Touristik) sowie den Lagerflächen und Produktionsstätten seit 2008 Grünstrom und Nutzenergie. Neben der Rewe-Gruppe zählen auch Textilfilialist Peek & Cloppenburg sowie die Coop eG in Schleswig-Holstein zu den EHA-Kunden. Edeka hat mit der EVG (Edeka Versorgungsgesellschaft mbH) einen eigenen Energiedienstleister gegründet, auch Metro und Tengelmann setzen seit Jahren auf eigene Gesellschaften.
Es geht immer um eines: Durch preisbewussten Einkauf, klug ausgehandelte Konditionen und Verträge sowie bestimmte technische und organisatorische Maßnahmen, Stromverbrauch und Energiekosten in ihren Unternehmen zu senken. Auch bei anderen Handelsunternehmen stehen Kostensenkungen auf der To-do-Liste ganz oben. Erste Anlaufstelle, um schon beim Energieeinkauf Kosten zu sparen, sind für HDE-Mitglieder verschiedene HDE-Landesverbände. Beispielsweise in Berlin-Brandenburg oder in Nordrhein-Westfalen. Letzterer hat mit dem Energiedienstleister Stadtwerke Düsseldorf einen Rahmenvertrag geschlossen. Mitgliedsunternehmen erhalten im Rahmen dieser Sammelverträge Rabatte auf ihren Energieeinkauf und Beratung hinsichtlich der für sie günstigsten Tarife. Die mögliche Ersparnis beim Tarifwechsel wird dabei in Euro und Cent genau ausgerechnet. Betriebliches Energiemanagement muss jedoch mehr Einsparpotenziale ausloten, um mit den Energieressourcen schonend umzugehen und Energiekosten zu optimieren. Das verlangt auch der Gesetzgeber.
Energiemanagement zu implementieren, bedeutet zunächst, das Handelsunternehmen in seinen Filialen zu analysieren. Die Vor-Ort-Situation im Hinblick auf Netzanschlüsse und Elektroinstallation, Energieverhalten und -bewusstsein, früherer und aktueller Energieverbrauch: All dies muss transparent gemacht werden, kritische Bereiche mit erheblichem Energieverbrauch müssen durchleuchtet und Energieeffizienzpotenziale ermittelt, energiepolitische Ziele definiert werden. Das kann zum Beispiel als erstes das schrittweise Umstellen auf Ökostromversorgung sein. Ebenso ist denkbar, an sämtlichen Entnahmestellen Referenzmessungen vorzunehmen, oder nur an besonders energieintensiven Verbrauchsstellen, je nachdem, welches Ziel definiert wurde. Auch Online-Controlling ist möglich. 
Personelle und technische Ressourcen sind sicherzustellen, um ein Energiemanagementsystem zu betreiben; von Vorteil ist ein eigener Energiemanager im Handelsunternehmen, der konsequent darüber wacht, dass die definierten Ziele auch umgesetzt und eingehalten werden, Diese komplexe Aufgabe ist für viele Unternehmen des Mittelstands allein jedoch kaum zu stemmen. "Bereits mit überschaubarem Aufwand praktizierte Lösungen mit schnell sichtbaren Erfolgen sind erste Etappen in die Richtung eines umfänglichen Energiemanagements", sagt Rudolf Laubinger aus seiner Erfahrung als Geschäftsführer der Ensys Solutions GmbH. Die Ensys-Gruppe entwickelt mit ihren Kunden individuell abgestimmtes Energiemanagement auf Basis der DIN EN 16001. So lassen sich bereits durch die Optimierung der Mess-, Steuer- und Regelungsstrategie vorhandener Energieanlagen Kosten senken. Das Frankfurter Energiedienstleistungsunternehmen unterstützt unter anderem führende Handelsunternehmen aus der Drogerie- und Schuhbranche beispielsweise darin, durch Messungen und permanentes Controlling die gesteckten Ziele umzusetzen.
"Für Einzelhandelsunternehmen mit einer Vielzahl bundesweit verteilter Filialen ist es nahezu unmöglich, einen Überblick über aktuelle Preise, Verbräuche und Abrechnungsmodalitäten zu gewinnen", sagt EHA-Geschäftsführer Dirk Mithöfer. EHA unterstützt Handelsunternehmen durch ein effizientes Energiecontrolling mehrerer Standorte und realisiert nach eigenen Angaben spürbare Einkaufspotenziale durch bessere Einkaufskonditionen und Planungssicherheit. Die EHA Energie-Handels-Gesellschaft ist spezialisiert auf die Versorgung filialisierter Unternehmen mit 100 Prozent Ökostrom und auf Effizienzberatungen. Ansätze zur Kostenreduktion liefert die Gesellschaft dem Handel darüber hinaus durch gezielte Beratung, beispielsweise hinsichtlich der Wahl der Netzanschlussebene, da diese unmittelbar<br />auf die Preise einwirkt.
Kosteneinsparungen, darauf verweisen Energiedienstleister, ergeben sich aber auch durch das Vermeiden teurer Lastspitzen beim Bezug von Energie. Nach Berechnungen der PCC Energie GmbH in Duisburg, die sich als bundesweiter Versorger für den Mittelstand versteht, könnten Handelsunternehmen ihre Stromrechnungen um einen zweistelligen Prozentsatz senken, wenn sie ein sogenanntes "Lastgangmanagement" mit elektronischen Lastverteilern installieren. Dieses schaltet bei Erreichen eines zuvor definierten maximalen Verbrauchswertes einzelne vorab festgelegte Verbraucher ab und reduziert damit kostenintensive Lastspitzen. Zum Dienstleistungspaket der PCC gehören insbesondere Messstellenbetrieb und Messdienstleistungen, aber auf Wunsch auch der Aufbau eines betrieblichen Energiemanagements. Zu den von PCC mit Strom und Energiedienstleistungen versorgten Handelskunden zählt seit dem vergangenen Jahr der Schuhfilialist Görtz mit seinen rund 180 deutschen Standorten.
Das komplette Outsourcen ist für mittelständische und kleinere Handelsunternehmen, die sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren wollen, eine interessante Option. "Im Rahmen des Energie-Contracting überträgt der Händler dem Energiedienstleister als sogenanntem Contractor die Verantwortung für ein professionelles und umfassendes Energiemanagement", erklärt Peter Metz, Geschäftsführer der Techem Energy Contracting GmbH. Bei dieser Lösung profitiert der Handel von den Steuervorteilen, die der Contractor als produzierendes Gewerbeunternehmen in Anspruch nehmen kann, aber auch von Kostenvorteilen, die der Dienstleister als Großabnehmer von Energie verhandelt. Techem leistet diese Aufgabe unter anderem für die Nummer 1 im deutschen Teppichhandel, Teppich-Kibek. 
Ziel war es, die Energiekosten in den insgesamt 14 deutschen Kibek-Niederlassungen mit ca. 140.000 qm zu versorgender Nutzfläche zu senken. "Praxisbeispiele zeigen, dass Energieeinsparungen von bis zu 20 Prozent erreicht werden können, ohne dass investiert werden muss", sagt Peter Metz. Weitere Einsparpotenziale lassen sich durch beständiges Monitoring und Controlling des Energieverbrauchs identifizieren. Neben den geringeren Kosten durch effizienteren Energieeinsatz resultieren daraus auch verminderte CO2-Emissionen und damit ein Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Zudem können im Rahmen des Contracting mit dem Eschborner Dienstleister Schwachstellen alter Energieanlagen hinsichtlich Verbrauch, Störanfälligkeit und Reparaturkosten analysiert sowie effiziente Kälte- und Beleuchtungsanlagen geplant, errichtet und betrieben werden, um die Umsetzung des Energiemanagements zu unterstützen.
Eine weitere Option für Energiesparer im Handel bietet Watt Deutschland, Energielieferant für Mittelstands- und Filialkunden, an. Das Unternehmen organisiert firmen- und branchenübergreifende Interessengemeinschaften mit zehn bis 15 Mitgliedern, um gemeinsam das Thema Energieeffizienz zu erlernen und umzusetzen. "Jede Allianz schafft eine Win-Win-Situation: Verbrauch, Energiekosten und Umweltbilanz werden auf Kundenseite reduziert", meint Otto Klatte, Geschäftsführer von Watt Deutschland. Der Dienstleister vermittelt Fachpartner und Spezialisten und unterstützt die Allianz-Teilnehmer bei der Energieoptimierung im eigenen Haus. Dazu erarbeitet der Anbieter zusammen mit den Unternehmen einen individuellen Drei-Jahres-Plan und begleitet die jährliche Erfolgskontrolle. Die Watt-Effizienz-Allianzen orientieren sich dabei an den Erfahrungen anderer erfolgreicher regionaler Netzwerke (etwa dem EnBW-Netzwerk Energieeffizienz Weser-Ems). Sie starten im Sommer als Pilotprojekt in NRW.
<link fileadmin/downloads/presseartikel/hj_7-10_Energiemanagement_Ensys.pdf><strong>Artikel als PDF</strong></link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 12:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>e.21 – energie für morgen</title>
			<link>http://www.ensys.de/no_cache/presse/meldungen/article/e21-energie-fuer-morgen.html</link>
			<description>DIE EFFIZIENZMANAGER.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Wenn um die Umsetzung klima- und energiepolitischer Ziele geht, kommt der Immobilienwirtschaft eine Schlüsselrolle zu. In den Industrienationen verursachen Gebäude rund 40 Prozent aller CO2-Emissionen. Brüssel und Berlin haben in jüngster Zeit mit mehreren gesetzlichen Initiativen den Druck auf die Immobilienbranche erhöht. Alfred Steiof, Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Ensys AG, beschreibt, wie spezialisierte Energiedienstleister der Immobilienbranche zur Seite treten, um sie bei der Erfüllung dieser Vorgaben zu unterstützen.</em>
Bereits im Jahr 2006 hat die Europäische Union die Richtlinie über Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen verabschiedet. Sie verlangt, dass die EU-Mitgliedsstaaten ihren Energieverbrauch jährlich um ein Prozent senken. Wesentliches Instrument zum Erreichen dieser Vorgabe soll die Steigerung der Energieverbrauchstransparenz sein. Sie soll durch eine nahezu flächendeckende Verbreitung von digitalen Zählern realisiert werden. Bis zum Jahr 2010 sollen 80 Prozent der europäischen Haushalte mit solchen Geräten, sogenannten Smart Metern, ausgestattet sein, so die europäischen Vorgaben. 
Auf nationaler Ebene setzt vor allem das Gesetz zur Öffnung des Messwesens die europäischen Vorgaben um. Seit dem 1. Januar 2010 ist der Einbau von intelligenten Stromzählern im Neubau und bei umfassenden Gebäudesanierungen Pflicht. Ab dem kommenden Jahr sollen lastvariable Tarife zudem einen Anreiz geben, dass Endkunden ihren Verbrauch stärker von Starklastzeiten nach Schwachlastzeiten verschieben. Voraussetzung dafür sind ebenfalls intelligente Zähler, die den Kunden wechselnde Tarife in Echtzeit anzeigen.
Neben der Marktöffnung des Messwesens haben Vorschriften zur Rechnungsstellung und Stromtarifregulierung sowie mit der Stromlieferung einhergehende Informationspflichten Einfluss auf die Energieeffizienz im Immobiliensektor. Hinzu kommt die neue Energieeinsparverordnung (EnEV), die am 1. Oktober 2009 in Kraft trat. Sie fordert von Gebäuden 30 Prozent mehr Wärmeschutz und legt Neubauten und Sanierungsobjekten einen höheren Energiestandard auf. Dadurch soll der Energiebedarf im Gebäudesektor deutlich gesenkt werden.
<strong>Energiedienstleister managen Effizienz und Transparenz</strong>
Bei der Umsetzung der zahlreichen rechtlichen Vorgaben unterstützen spezialisierte Energiedienstleister die Immobilienbranche. Sie verstehen sich als Komplettmanager im Sinne eines zukunftsorientierten Umgangs mit Energie. Der wesentliche Unterschied zur bisherigen analogen Energiewelt ist dabei, dass die Verantwortung der Geschäftspartner nicht mehr vor der Zähler mit dem Abschluss des Stromliefervertrags endet. Interessant wird es seit der Liberalisierung des Messwesens und der wachsenden Bedeutung des Themas Energieeffizienz vor allem hinter der Zähler. Mit neuen Angeboten richten sich die Spezialanbieter aus dem Energiesektor an die Immobilienbranche.
1.&nbsp;BESCHAFFUNGSMANAGEMENT<br />Spezialisierte Dienstleister bieten Immobilienunternehmen die Möglichkeit, Strom zu unterschiedlichen Einkaufszeitpunkten zu beschaffen. Auf Wunsch können die Abnehmer einen möglichst hohen Anteil von erneuerbaren Energien in ihr Portfolio aufnehmen. Sie bestimmen dabei die Qualität und Herkunft des zu liefernden Stroms.
2.&nbsp;VERSORGUNGSMANGEMENT<br />Die Bündelung mehrerer Versorgungsstellen, regional oder bundesweit, birgt für den Energieabnehmer den Vorteil, bundesweit einen einzigen Ansprechpartner rund um das Thema Energie zu haben. Zudem bieten sich Vergleichsmöglichkeiten etwa mit Blick auf den Tarif des lokalen Energielieferanten an. Es ist möglich, sowohl einen einheitlichen Versorgungspreis für alle Entnahmestellen im Netzgebiet auszuhandeln, als auch die Lieferstellen jederzeit problemlos an- und abzumelden.
Die Rechnungsbündelung erlaubt es, trotz Aufschlüsselung nach einzelnen Entnahmestellen, nur ein Dokument über alle Entnahmestellen anzufertigen. Das macht die Abwicklung einfacher, Administration und Controlling lassen sich effizienter abwickeln. Zusatzservices bei der Versorgung sind zum Beispiel eine Plausibilitätskontrolle der Verbrauchszahlen, die Kontaktaufnahme mit Netzbetreibern bei Dateninkonsistenzen, das Leerstandsmanagement oder die Kontrolle der Netzbetreiberabrechnungen.
3.&nbsp;MESSMANAGEMENT<br />Messstellenbetreiber sind durch das Gesetz zur Liberalisierung des Messwesens gehalten, für sämtliche Verbrauchsstellen intelligente Zähler zur Verfügung zu stellen. Ab 2011 müssen die Energieversorger zeitvariable Tarife anbieten, ein viertelstundengenauer Zugriff auf die Verbrauchsdaten inklusive. Dies bedeutet für Immobilienunternehmen mehr Datenqualität und Datentransparenz über den Stromverbrauch der jeweiligen Liegenschaften. Über die gesteigerte Datentransparenz ist es möglich, den Stromverbrauch zu steuern und gegebenenfalls ein Energiemanagementsystem einzuschalten. Dadurch wird auch der Weg zu weiterführenden Contracting-Maßnahmen kürzer.
4.&nbsp;ABRECHNUNGSMANAGEMENT<br />Immobilienunternehmen und Energiedienstleister können gemeinsam eine Datenschnittstelle gestalten. Der Vorteil: Der Energieanbieter rechnet nicht nur Energie und Dienstleistungen in einer Rechnung ab, sondern ermöglicht mit der Verwaltung der Daten im Abrechnungssystem des Kunden auch eine zeitnahe Verwendung für die Nebenkostenabrechnungen. Hoher Arbeitsaufwand durch langwierige Dateneingaben ist passé.
<strong>Ökologie und Ökonomie im Einklang</strong>
Immobilienunternehmen müssen in Energieeffizienz investieren – je früher, desto besser. Spezialisierte Dienstleister können sie dabei unterstützen, Investitionsentscheidungen treffen und zielgerichtete Effizienzlösungen zu entwickeln. Ein Trend der Zukunft heißt Green Building.&nbsp;Dabei gehen Modernisierungsmaßnahmen im Gebäudebestand in energetischer Hinsicht deutlich über das bloße "Facelifting" hinaus. Die oftmals höheren Sanierungskosten amortisieren sich durch geringere Nebenkosten, höhere Mieteinnahmen und einen besseren Marktwert.
Nachhaltigkeit in puncto Bauweise und Bewirtschaftung ist trotz oder gerade wegen der Finanzkrise ein bestimmendes Thema in der Immobilienwirtschaft. Mit fast 40 Prozent Anteil am Gesamtenergieverbrauch sind Gebäude große Energiefresser. Durch intelligentes Energiemanagement und modernisierte Anlagen lässt sich ein erheblicher Teil dieser Kosten einsparen. Energiedienstleister und Immobilienunternehmen sind gemeinsam bestrebt, das technisch Machbare und das aus Kundensicht Mögliche in Einklang zu bringen.&nbsp; <br /><br /><link fileadmin/downloads/presseartikel/e%2021-Auszug_Artikel_Ensys.pdf><strong>Artikel als PDF</strong></link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 08:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Beschaffung aktuell 2/2010</title>
			<link>http://www.ensys.de/no_cache/presse/meldungen/article/beschaffung-aktuell-22010.html</link>
			<description>Marktchancen nutzen – Risiken beherrschen: Portfoliomanagement beim Stromeinkauf</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie im Wertpapierhandel gibt es auch bei der Energiebeschaffung ein so genanntes "Portfoliomanagement". Ziel des Portfoliomanagements ist es, Energie für den Kundenbedarf möglichst günstig zu beschaffen, dabei die Marktchancen optimal zu nutzen und zugleich die damit verbundenen Risiken zu beherrschen.
Portfoliomanagement ist besonders für drei Kundengruppen interessant: größere Unternehmen aus der Industrie, Multisitekunden – Handelsketten mit teilweise mehreren hundert Standorten, welche die Energiebeschaffung zentral organisieren – sowie Stadtwerke. Die Vorteile liegen auf der Hand. Die Kunden haben wie bei der klassischen Vollstromversorgung weitetestgehend Planungs- und Budgetsicherheit. Flexibilität bei der Strombeschaffung ist für Industrie- und Gewerbekunden vor allem in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise ein wichtiges Stichwort. 
Für die oben genannten Kundengruppen und auch Haushaltskunden kannte die Stromrechnung in den vergangenen Monaten nur eine Richtung: aufwärts. Die Zahlen lagen konträr zu der Entwicklung der Preise an der Leipziger Strombörse EEX. Die EEX-Notierungen gelten als Messlatte für den Großhandelsmarkt und direkte Verträge zwischen Stromerzeugern – und mittelbar Stromhändlern – sowie Großabnehmern. An der EEX kostet eine Megawattstunde Strom zur Lieferung im kommenden Jahr zur Zeit fast nur noch halb so viel wie im Sommer 2008. 
Und so funktioniert Portfoliomanagement: Spezialisierte Dienstleister analysieren und strukturieren das Lastprofil der Kunden und schlagen eine auf ihre Bedürfnisse angepasste Beschaffungsstrategie vor. Damit können die Kunden auf Schwankungen ihres Verbrauchsverhaltens flexibel reagieren. Zugleich beobachten die Spezialisten die für den Strommarkt relevanten Märkte und analysieren diese, regelmäßige Beratung und Abgabe von Handelsempfehlungen inklusive.
Portfoliomanagement-Anbieter haben vor allem dann im Wettbewerb die "Nase vorn", wenn sie mit mehreren Faktoren punkten können: Marktnähe, Konzernunabhängigkeit, eigene Analyseabteilung, langjährige Praxiserfahrung im Stromhandel, Transparenz bei der Preisbildung sowie Expertise in der Beschaffung von Ökostrom. Denn trotz Krise geht der Trend dahin, dass Großkunden eine Belieferung mit Grünstrom wünschen.
<link http://www.eex.com/>www.eex.com</link><br /><link http://www.ensys.de/>www.ensys.de</link><br /><link http://www.beschaffung-aktuell.de/>www.beschaffung-aktuell.de</link>
<link fileadmin/downloads/presseartikel/Beschaffung_aktuell_2_2010.pdf><strong>Artikel als PDF</strong></link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 13:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Immobilien Zeitung 45/09</title>
			<link>http://www.ensys.de/no_cache/presse/meldungen/article/immobilien-zeitung-4509.html</link>
			<description>Ensys: Das Wünschenswerte wird zum Machbaren</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Vor zehn Jahren startete der Dienstleister Ensys mit zwei, dann fünf Mitarbeitern. Heute zählt das Team um Alfred Steiof über 60 Köpfe. Energieeffizienz ist ihr Anliegen.</i>
Wo es um Energieverbrauch, Energieeffizienz und Klimaschutz geht, ist die Immobilienwirtschaft, &quot;die Branche, die sich am stärksten herausgefordert sieht&quot;. Ihr komme eine Schlüsselrolle zu, sagt Ensys-Chef Steiof. Das Frankfurter Unternehmen, das als Stromversorger und Energiedienstleister unterwegs ist, zählt bekannte Branchenadressen zu seinen Kunden. Im Bereich Gewerbeimmobilien betreut man bundesweit das Portfolio von Generali Deutschland. Aus der Wohnungswirtschaft ist Gagfah zu nennen. Und im stark vertretenen Segment der Einzelhändler steht Ensys beispielsweise Deichmann, Nordsee oder den dm-Drogeriemärkten zur Seite.
Man sei Spezialist für Multisite-Kunden, unterstreicht Rudolf Laubinger, Geschäftsführer der Tochtergesellschaft Ensys Solutions. Die Immobilienwirtschaft gilt den Frankfurtern als komplexes Multisite-Segment. Gerade bei weitläufig verteilten Portfolios wollen Steiof, Laubinger &amp; Co. ihre Stärke ausspielen: Bündelung bei Einkauf und Bezug sowie Effizienzsteigerung bei Verbrauch und Nutzung. Hinzu kommt die Automatisierung der Mess- und Abrechnungsprozesse. Über allem thront das Transparenz-Gebot. Beim generellen Strompreis selbst gebe es kaum Einsparpotenziale (&quot;Energie wird auf Dauer teurer statt billiger&quot;), und das vermieterseitige bloße Durchreichen höherer Kosten sei &quot;unsinnig&quot;.
Im Ergebnis der Deregulierung, der politisch gewollten Energiesparzwänge und technologischer Neuerungen hätten die Endnutzer &quot;endlich mehr Einfluss auf den Energieverbrauch&quot;. Wie sagt Laubinger: &quot;Der Kunde kann aktiv werden und selbst steuern.&quot; Sein Chef ergänzt: &quot;Wirtschaftlich vernünftige und gleichzeitig nachhaltige Lösungen für den Kunden werden machbar.&quot;
Wir sprechen über Smart Metering, &quot;dumme Zähler&quot;, Contractingmodelle, die Nutzung von Dächern für Solaranlagen, Blockheizkraftwerke usw. usf. Steiof und Laubinger sind keine Hurra-Schreier. Sie verschweigen nicht, dass mit machen Projekten &quot;Unwägbarkeiten und großes Risiko&quot; verbunden sind, oder dass &quot;riesiger interner Aufwand&quot; betrieben werden muss, um den unzähligen Vorgaben und dem dynamischen Marktgeschehen gerecht zu werden. Ihr Credo lautet: &quot;Das Wünschenswerte herunterbrechen auf machbare Lösungen.&quot; Und machbar ist vieles.
Bei Ensys verweist man auf den &quot;gesetzgeberisch aufgezwungenen Optimierungsbedarf&quot;. Vor diesem Hintergrund müsse sich die Immobilienwirtschaft entscheiden: das umfangreiche Know-how selbst aufbauen oder verlässliche Partner engagieren. Wer geht diesbezüglich voran, wer hinkt hinterher? So einfach sei die Zuordnung nicht. Doch der Einzelhandel &quot;ist relativ weit&quot;, kennt sich aus mit Leerstandszeiten, Expansionsvorhaben, Umbaumaßnahmen – und den Konsequenzen für den Bezug und Verbrauch von Energie. In der Wohnungswirtschaft sei dies noch nicht Allgemeingut, wenngleich die Erfassung der Verbräuche und die Kostentransparenz &quot;extrem wichtig&quot; ist. Dass sich in vielen Sektoren der Immobilienwirtschaft etwas tut, hat für Steiof auch die jüngste Expo Real gezeigt.
350 Single- und Multisite-Kunden mit rund 14.000 Abnahmestellen werden von den Frankfurtern betreut. 2007 hatte Ensys 309 Mio. Euro umgesetzt, im vergangenen Jahr waren es 339 Mio. Euro. &quot;Es werden mehr&quot;, glaubt Steiof, ohne eine konkrete Zahl zu nennen. &quot;Das Geschäft hat wieder angezogen.&quot;
<link fileadmin/downloads/presseartikel/Ensys_Sonderdruck_%20IZ_45_09.pdf><b>Artikel als PDF</b></link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 18:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>VIK-Mitteilungen 4/09</title>
			<link>http://www.ensys.de/no_cache/presse/meldungen/article/vik-mitteilungen-409.html</link>
			<description>Energiemanagement – Mit Smart Metering den Stromverbrauch steuern</description>
			<content:encoded><![CDATA[Unbestritten sind der Energiebedarf, der im Industrie- und Gewerbekundenbereich anfällt, und die entstehenden Energiekosten &quot;heiße Eisen&quot;. Zahlreiche Marktakteure wie z. B. neue Energieanbieter unterstützen die Industrie- und Gewerbekunden dabei, ihren Stromverbrauch energie- und kosteneffizient zu managen – Stichwort &quot;Energiemanagement&quot;. Tatsache ist jedoch: Noch immer kennen zahlreiche Unternehmen ihre Energieverbrauchsdaten nicht oder nur unzureichend. Ohne Energiedatenmanagement kann ein Energiemanagement aber nicht funktionieren. 
Oftmals führt die Unkenntnis von Verbrauchsauffälligkeiten, die sich aus Rechnungen weder erkennen noch interpretieren lassen, zu inkorrekten oder zumindest verbesserungswürdigen Bedarfsermittlungen. Schon die mangelnde Kenntnis von Verbrauchsspitzen bedeutet, insbesondere wenn diese prognostizierbar und beeinflussbar sind, einen ineffizienten Energieeinsatz. Längst gibt es aber maßgeschneiderte Konzepte, die es den Kunden ermöglichen, ihre Stromkosten zu senken und zugleich ihre Energieeffizienz zu steigern. Zwar ist der Entwurf des Gesetzes zur Steigerung der Energieeffizienz in der vergangenen Legislaturperiode nicht verabschiedet worden. Jedoch ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis ein solches Gesetz in Deutschland in Kraft tritt. 
Da das Energiemanagement auf einem vorhandenen Energiedatenmanagement aufbaut, ist es für Industrie- und Gewerbekunden zunächst erforderlich, sich über historische Daten und detaillierte Zahlen der einzelnen Abnahmestellen oder Filialen ein Bild zu machen. Die Zusammenstellung kann ein durch den Kunden bevollmächtigter Energiedienstleister übernehmen, der die fehlenden Daten beim jeweiligen Netzbetreiber oder Lieferanten einholt.
<b>Wer den Energieverbrauch steuert, spart Strom</b>
Zudem müssen alle Voraussetzungen geschaffen werden, um über ein Energiedatenmanagement zu verfügen. Der Weg dahin führt über sog. intelligente Zähler (Smart Meters). Zwar sind im Gegensatz zum Haushalts- und KMU-Bereich bei größeren Industriekunden bereits Lastgangszähler vorhanden, die eine ¼-stündliche Lastgangsmessung ermöglichen und einen Lastverlauf genau abbilden können. Jedoch erreichen auch diese Messverfahren noch nicht das mit der Einführung von Smart Metering letztlich verfolgte Ziel: Energiedatentransparenz und -steuerungsmöglichkeiten für den Kunden und damit ein umfängliches Energiedatenmanagement. Gegenwärtig fehlt es im Lastgangszählerbereich häufig noch an der Transparenz der vorhandenen Daten für den Kunden.
Allein über Datentransparenz können bereits hohe Einsparpotenziale beim Stromverbrauch realisiert werden. Gute Dienste leisten spezielle Webportale: Hier lassen sich die Daten, gegliedert nach Stamm-, Verbrauchsstellen- und Messdaten, übersichtlich aufbereiten. So können sich die Unternehmen ihre je nach Abnahmestelle spezifischen Stromverbrauchsdaten anzeigen lassen und diese selbst auswerten: in tatsächlich gemessenen Viertelstunden-Leistungswerten oder nach Tages-, Wochen- oder Monats-zeiträumen, in grafischer oder tabellarischer Form.&nbsp; 
Datencontrolling ist insbesondere für Filialisten mit vielen Verbrauchsstellen heutzutage Pflicht. Denn in diesem Sektor ist Datentransparenz für die Realisierung oftmals hoher Einsparpotenziale beim Stromverbrauch unerlässlich. Aufbauend auf einer Echtzeit-Erfassung der Verbrauchsdaten sind Lastgang-Management-Systeme in der Lage, das Lastverhalten zu optimieren, ohne den Betriebsablauf zu stören. Insbesondere Filialisten mit mehreren Verbrauchsstellen sind an der Weiterentwicklung solcher Tools zu umfassenden Filialdatensystemen interessiert. Sie können bei Bedarf auch zu einem Facility Management tauglichen System ausgebaut werden – mit der Möglichkeit, nicht nur die Verbrauchskennzahlen des Unternehmens, sondern auch die gebäudespezifischen Daten abzubilden. 
<b>Lastspitzen vermeiden – Energiekosten senken</b>
Die Daten geben vor allem Produktionsleitern und Technikern Aufschluss über einen möglichst effizienten Stromverbrauch im Betrieb. Darüber hinaus sensibilisieren sie für ein energieeffizientes Verhalten. Einkäufer profitieren von verlässlichen Verbrauchskennzahlen und erzielen damit bessere Ausschreibungsergebnisse. Den Verantwortlichen im Unternehmen werden die tatsächlichen Verbrauchsdaten buchstäblich vor Augen geführt. Damit wird ihnen ein effektives Controlling- und Steuerinstrument an die Hand gegeben. 
Durch spezielle Webtools erhalten Unternehmen zum einen eine höhere Transparenz über ihre Stromverbrauchsdaten. Zum anderen lassen sich speziell &quot;Ausreißer&quot; – Lastspitzen zu wiederkehrenden Zeiten – schnell und einfach identifizieren und beseitigen und damit die Energiekosten auf Dauer deutlich senken. Auch die Steuerung des Maschinenparks bietet zahlreiche Optionen. Die Möglichkeiten, den Stromverbrauch zu managen, sind vielfältig: Hier gilt es, über verschiedene Standorte hinweg den Einsatz von Klimaanlagen, Kühlaggregaten, Beleuchtungstechnik oder sonstiger technischer Gebäudeausrüstung zu optimieren. 
Für den Kunden bedeutet Smart Metering nicht nur höhere Datentransparenz, sondern er erlangt auch Kenntnis darüber, wann er wo wie viel Energie sparen kann. Im Zusammenspiel mit last- und zeitvariablen Preisen, die jeder Stromversorger ab 2011 anbieten muss, bekommt der Kunde somit einen Anreiz, Energiebedarf und Energiekosten selbst zu steuern. <br /><br /><b>Weitere Informationen:</b><br /><br />Rudolf Laubinger<br />Geschäftsführer der Ensys Solutions GmbH<br />Tel. (069) 25 75 81 - 0<br /><link rudolf.laubinger@ensys-solutions.de>rudolf.laubinger@ensys-solutions.de</link><br /><link http://www.ensys-solutions.de/>www.ensys-solutions.de</link>
<link fileadmin/downloads/presseartikel/VIK-Mitteilungen_Ensys_SmartMetering_RL-Final.pdf><b>Artikel als PDF</b></link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 12:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>platts</title>
			<link>http://www.ensys.de/no_cache/presse/meldungen/article/platts.html</link>
			<description>European Power Daily</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Recession yet to fully hit Germany: Ensys<br /></b><br />The drop in German industrial power demand during the first quarter of 2009 indicates that the recession has not yet fully impacted the country's economy, the CEO of Frankfurt-based energy company Ensys told Platts in an interview Tuesday.
According to CEO Alfred Steiof, there have been significant drops in industrial power demand compared with the same period last year, which German utilities have told Platts they estimated at 20% - 30%.
Steiof said he was &quot;not sure whether the implications of this drop have fully reached Germany’s Mittelstand [medium-sized companies] yet,&quot; adding that &quot;if it hasn’t, then all the talk that the worst of the recession is already over would be wrong and there could still be lots of trouble ahead.&quot;
Oil, equity, coal and also forward power prices have rallied during the past three months with market sources largely citing the return of investment capital to the markets being the biggest price driver.
Up to 15% of all open positions in US commodity markets are currently being held by financial companies, the same level as during early summer 2008 and twice as much as in March, according to sources.
&quot;Although we are also seeing financials reappearing in power markets, a surge in financial investment into American commodity markets does not represent the German economy well, so we feel that the rise in oil markets does not serve as an indicator for German power prices or the state of the German economy,&quot; Ensys' portfolio manager Vedat Akter said. &quot;That is also one of the reasons why German forward power prices have somewhat disconnected from oil and equity in the past few weeks,&quot; he added.
<b>Positive development despite recession</b> 
Despite the economic downturn, Steiof said he was &quot;mildly positive&quot; about the development of Germany's power market.
&quot;Although there is still a lot to improve, there have been positive developments concerning unbundling of power generators and distributors, and improved laws in the energy sector have meant that the last year was actually better than the one before that for Ensys,&quot; he said.
According to Steiof, the European Commission is largely responsible for the liberalization of power markets. &quot;If it hadn’t been for pressure by the European Commission on German politics and the industry, we would not be close to where we are now and Ensys would not exist in this form as company,&quot; he added.
Areas that still need improvement, according to Steiof, are grid transparency and subsidies. &quot;It cannot be that some companies receive massive subsidies while others don’t and that some few companies make the rules of the game they are playing,&quot; he said.
&quot;Market structures still aren't equal for all participants and they favor the traditional big players, but what we need is a market in which customers can see who can deliver electricity in the best manner, and with the current lack of transparency this is not yet the case,&quot; Steiof said.
Beyond transparency, Steiof said it was important that the relationship between power supplier and customer changed. &quot;It is not enough anymore to say that you are cheaper than your competitor but instead we have to establish relationships with customers that are tailored from case to case, and in this area smart meters and standardization in metering across Germany’s four different grids would be very welcome.&quot;
In all these areas, Steiof said that the German general elections scheduled for September this year would be of great importance for the future of its electricity market.
&quot;The upcoming elections will be decisive in pointing the way Germany will go in years to come in energy matters of large importance such as renewable power, nuclear production, grid unbundling, metering, regulation and integration,&quot; he said.
Frankfurt-based Ensys was founded in 1998 and is one of Germany's only independent, non-generating energy companies. Its customers include industrial and multi-site power users.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 11:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>bne kompass 01/09</title>
			<link>http://www.ensys.de/no_cache/presse/meldungen/article/bne-kompass-0109.html</link>
			<description>Energieeffizienz-Produkte – Neue Anbieter als Vorreiter der Entwicklung </description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Sei es im Messwesen, bei der innovativen Gestaltung von Tarifen oder bei der Beleuchtungsoptimierung: Neue Energieanbieter sehen die Energieeffizienz als eines der wesentlichen zukünftigen Geschäftsfelder. Der folgende Artikel gibt anhand konkreter Beispiele einen Überblick über die Vielfältigkeit der Produkte neuer Anbieter und nennt die dringendsten Forderungen der neuen Energiedienstleister an Politik und Regulierer.</em> 
Die Ensys AG (Ensys), ein unabhängiger Stromversorger aus Frankfurt am Main, unterstützt Industrie- und Gewerbekunden dabei, ihren Stromverbrauch energie- und kosteneffizient zu managen – und das bereits seit einigen Jahren, lange bevor die EU ihre Effizienz-Initiativen startete. Dabei hat sich ein Missstand von zentraler Bedeutung heraus kristallisiert: "Noch immer kennen zahlreiche Unternehmen ihre Energieverbrauchsdaten nicht oder nur unzureichend", berichtet der Vorstandsvorsitzende der Ensys, Alfred Steiof. Die Unkenntnis von Verbrauchsauffälligkeiten führe oftmals zu inkorrekten Bedarfsermittlungen. „ Erst die ausreichende Kenntnis von Verbrauchsspitzen, insbesondere wenn diese prognostizier- und beeinflussbar sind, bedinge einen effizienten Energieeinsatz. 
<strong>Ensys AG: Transparenz als wesentliche Voraussetzung</strong>
Dagegen hat die Ensys ein Rezept entwickelt: Mit Hilfe spezieller Tools lassen sich die Daten, gegliedert nach Stamm-, Verbrauchsstellen- und Messdaten, übersichtlich aufbereiten. So könnten sich die Unternehmen ihre je nach Abnahmestelle spezifischen Stromverbrauchsdaten anzeigen lassen und diese selbst auswerten: in tatsächlich gemessenen Viertelstunden-Leistungswerten oder nach Tages-, Wochen- oder Monatszeiträumen, in grafischer oder tabellarischer Form. Zum einen erhielten Kunden dadurch eine höhere Transparenz über ihre Stromverbrauchsdaten. Zum anderen ließen sich "Ausreißer" – das heißt: Lastspitzen zu wiederkehrenden Zeiten – leicht identifizieren, beseitigen und damit die Energiekosten auf Dauer deutlich senken. 
"Mittels Datentransparenz sind oftmals hohe Einsparpotenziale beim Stromverbrauch zu realisieren", so Steiof. Um das Verbrauchsverhalten über eine definierte Zeitspanne vergleichen zu können, bildeten aufbereitete Lastgangdaten eine wesentliche Grundlage. Aufbauend auf einer Echtzeit-Erfassung der Verbrauchsdaten seien Lastgang-Management-Systeme in der Lage, über einen Steuerungsalgorithmus den Betriebsablauf störungsfrei zu lenken. "Sie können bei Bedarf auch zu einem Facility Management tauglichen System ausgebaut werden – mit der Möglichkeit, nicht nur die Verbrauchskennzahlen des Unternehmens, sondern auch die gebäudespezifischen Daten abzubilden", erläutert Steiof.
Auch durch intelligente Messverfahren (Smart Metering) ermöglicht die Ensys ihren Kunden Transparenz. "Ziel des Einsatzes von intelligenten Zählern ist es, Unternehmen durch detaillierte und häufigere Abrechnungen oder regelmäßige Information, zum Beispiel über das Internet, ihren spezifischen Stromverbrauch und die Stromkosten transparenter zu machen – und somit die Energieeffizienz zu fördern", betont Alfred Steiof.&nbsp; 
Für Ensys ist die Energiepolitik gefordert, klare Rahmenbedingungen und damit weitere Anreize auch für Stromunternehmen zu schaffen, langfristig in Energieeffizienzmaßnahmen zu investieren: "Mechanismen wie die freie Vermarktung der EEG-Produktionsmengen, Smart Metering und erleichterter Zugang zu den Verbrauchsdaten können hier einen effizienteren Energieeinsatz fördern."<br /><br /><link fileadmin/downloads/presseartikel/20090507_kompass.pdf _blank><strong>Artikel als PDF</strong></link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 04 May 2009 16:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>IHK WirtschaftsForum 2/2009</title>
			<link>http://www.ensys.de/no_cache/presse/meldungen/article/ihk-wirtschaftsforum-22009.html</link>
			<description>Den Stromverbrauch managen - Energie-Effizienzvorteile durch innovative Messdienstleistungen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Die Energiekosten senken, die Energieeffizienz verbessern: Welcher Unternehmer möchte das angesichts rasant steigender Energiekosten nicht? Wer mittels Controlling seine detaillierten Stromverbrauchsdaten transparent macht und analysiert, wird nicht selten eine angenehme Überraschung erleben: In den meisten Unternehmen schlummern noch unentdeckte und damit ungenutzte Potenziale, um die Stromkosten zu senken.</i>
Zahlreiche Unternehmen kennen ihre Energieverbrauchsdaten nicht oder nur unzureichend. Und bei der jährlichen Ausschreibung zum Beschaffen des Stroms mangelt es an verlässlichen historischen Daten, auf die sie zurückgreifen können. So führt die Unkenntnis von Verbrauchsauffälligkeiten, die sich aus Rechnungen weder erkennen noch interpretieren lassen, oftmals zu inkorrekten Bedarfsermittlungen. Folge sind fehlerhafte Ausschreibungsergebnisse. Zudem bedingt die mangelnde Kenntnis von Verbrauchsspitzen, insbesondere wenn diese eigentlich prognostizierbar und beeinflussbar sind, einen ineffizienten Energieeinsatz. Unnötige, weil vermeidbare Kosten im Energiebereich sind zwangsläufig die Folge. Die Nachlässigkeit vieler Unternehmen ist umso verwunderlicher, da es längst maßgeschneiderte Konzepte gibt – sie ermöglichen es den Kunden, ihre Stromkosten zu senken und gleichzeitig ihre Energieeffizienz zu steigern.
Manchmal liegen den Unternehmen historische Daten oder detaillierte Zahlen über einzelne Abnahmestellen oder Filialen nicht vor. Dies ist meist dann der Fall, wenn ein Unternehmen den Versorger gewechselt hat oder mehrere Abnahmestellen hat, die von unterschiedlichen Energielieferanten versorgt werden. Energiedienstleister können die fehlenden Daten beim jeweiligen Netzbetreiber oder Lieferanten mittels Vollmacht einholen.
Gute Dienste leisten spezielle Webportale: Hier lassen sich die Daten, gegliedert nach Stammdaten, Verbrauchsstellen und Messdaten, übersichtlich aufbereiten. So können sich die Unternehmen ihre je nach Abnahmestelle spezifischen Stromverbrauchsdaten anzeigen lassen und diese selbst auswerten: in tatsächlich gemessenen Viertelstunden-Leistungswerten oder nach Tages-, Wochen- oder Monatszeiträumen, in grafischer oder tabellarischer Form. Aufbereitete Lastgangdaten stellen eine wesentliche Grundlage dar, um das Verbrauchsverhalten über eine definierte Zeitspanne hinweg vergleichen zu können. Dies können versorgereigene Webportale oft nicht leisten. Die Daten geben vor allem Produktionsleitern und Technikern Aufschluss über einen möglichst effizienten Stromverbrauch im Betrieb. Darüber hinaus sensibilisieren sie auch für ein energieeffizientes Verhalten. Einkäufer profitieren von verlässlichen Verbrauchskennzahlen und erzielen damit bessere Ausschreibungsergebnisse. Den Verantwortlichen im Unternehmen werden die tatsächlichen Verbrauchsdaten buchstäblich vor Augen geführt. Damit wird ihnen ein effektives Controlling- und Steuerinstrument an die Hand gegeben. 
Datencontrolling ist insbesondere für Filialisten mit vielen Verbrauchsstellen Pflicht. Denn in diesem Sektor ist Datentransparenz für die Realisierung oftmals hoher Einsparpotenziale beim Stromverbrauch unerlässlich. Aufbauend auf einer Echtzeit-Erfassung der Verbrauchsdaten sind Lastgang-Management-Systeme in der Lage, das Lastverhalten zu optimieren, ohne den Betriebsablauf zu stören. Insbesondere Filialisten mit mehreren Verbrauchsstellen sind an der Weiterentwicklung solcher Tools zu umfassenden Filialdatensystemen interessiert. Sie können bei Bedarf auch zu einem Facility Management tauglichen System ausgebaut werden. Mit der Möglichkeit, nicht nur die Verbrauchskennzahlen des Unternehmens, sondern auch die gebäudespezifischen Daten abzubilden. 
Durch die speziellen Webtools erhalten Kunden zum einen eine höhere Transparenz über ihre Stromverbrauchsdaten. Zum anderen lassen sich speziell Ausreißer – Lastspitzen zu wiederkehrenden Zeiten – schnell und einfach identifizieren und beseitigen und damit die Energiekosten auf Dauer deutlich senken. Auch die Steuerung des Maschinenparks bietet zahlreiche Optionen. Die Möglichkeiten, den Stromverbrauch zu managen, sind vielfältig: Hier gilt es, über verschiedene Standorte hinweg den Einsatz von Klimaanlagen, Kühlaggregaten, Beleuchtungstechnik oder sonstiger technischer Gebäudeausrüstung zu optimieren. Via Datencontrolling und -visualisierung ist Energie- und Kosteneffizienz für Unternehmen kein Buch mit sieben Siegeln mehr.
Alfred Steiof<br />Vorstand der Ensys AG, Frankfurt<br /><br /><link fileadmin/downloads/presseartikel/Messdienstleistungen_IHK-2.09.pdf><b>Artikel als PDF</b></link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 13:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuer Finanzvorstand für die Ensys AG</title>
			<link>http://www.ensys.de/no_cache/presse/meldungen/article/neuer-finanzvorstand-fuer-die-ensys-ag.html</link>
			<description>Frankfurter Stromanbieter jetzt mit erweitertem Vorstand</description>
			<content:encoded><![CDATA[Frankfurt/Main, 7. Januar 2009. Mit Wirkung zum 1. Januar 2009 hat der Aufsichtsrat der Frankfurter Ensys AG Peter Lorenz Nest (41) zum Vorstand bestellt. Als Chief Financial Officer (CFO) wird Nest gemeinsam mit dem Unternehmensgründer und Vorsitzenden des Vorstandes, Alfred Steiof (47), den Vollstromversorger und Energiedienstleister weiter auf Wachstum und Profitabilität ausrichten. Der Diplom-Physiker, der seinen Master of Business Administration in Texas, USA, erwarb, wird für das Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, Personal, Recht sowie für die IT, einschließlich Billing, verantwortlich zeichnen.
Peter Lorenz Nest war zuletzt als Vice President Controlling bei dem Medienkonzern Premiere AG, München, tätig. Hier gehörten unter anderem die kaufmännische Betreuung und Beratung aller Unternehmensbereiche, einschließlich der Konzerntöchter, zu seinen Aufgaben. Vor seiner Tätigkeit bei Premiere arbeitete der Vater zweier Kinder bei dem Telekommunikationsanbieter Arcor AG als Abteilungsleiter Umsatzcontrolling.
Mit rund 60 Mitarbeitern zählt die Ensys AG zu den mittelständischen Energieunternehmen in Deutschland. Die Gesellschaft agiert unabhängig von der Netzseite und dem ortsgebundenen Energieeinkauf. Sie beschafft den Strom sowohl über den Brokermarkt mit verschiedenen Handelsmaklern als auch über Geschäftspartner &quot;over the counter&quot; (OTC) und leitet ihn direkt zu ihren Kunden durch. Ensys beliefert zum einen Multisitekunden aus Industrie und Gewerbe, die sich durch flächendeckende Filialorganisationen und Unternehmen mit einer Vielzahl von Standorten auszeichnen. Zum anderen ist Ensys auf Singlesitekunden mit professionellen Ansprüchen an das Energiemanagement spezialisiert. 
<b>Weitere Informationen:</b>
<ul><li>Simone Bittner-Posavec (Öffentlichkeitsarbeit), <br />Tel. + 49 (0) 69 / 15 30 08 - 4 92, E-Mail: <link pr@ensys.de>pr@ensys.de</link></li></ul>
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 13:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>European Power Daily</title>
			<link>http://www.ensys.de/no_cache/presse/meldungen/article/european-power-daily.html</link>
			<description>German Ensys hires portfolio manager</description>
			<content:encoded><![CDATA[German energy company Ensys has hired Vedat Akter as portfolio manager, the company told Platts Monday. The Frankfurt-based company was founded in 1998 and is one of Germany’s only independent, non-generating energy companies. Its customers include industrial and multisite power users. Akter said he would mainly be responsible for client portfoilios but would also actively trade power. Previously to joining Ensys, Akter was at Trianel in Aachen for nearly six years as a trader and in distribution.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 22:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>F.A.Z.-Verlagsbeilage &quot;Energie&quot;</title>
			<link>http://www.ensys.de/no_cache/presse/meldungen/article/faz-verlagsbeilage-energie.html</link>
			<description>Stromwettbewerb 2.0</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>1998 bis 2008 – was haben zehn Jahre Wettbewerb im deutschen Strommarkt den Akteuren gebracht? Und wie sind die Weichen in Richtung Zukunft gestellt?</i>
Deutschland hat als einer der wenigen EU-Mitgliedstaaten 1998 den monopolistisch geprägten Strommarkt auf einen Schlag zu 100 Prozent geöffnet. An die eingeleitete Liberalisierung – zunächst nur für Industriekunden, 1999 auch für Privatkunden – waren große Erwartungen geknüpft. Nach Jahrzehnten geschlossener Versorgungsgebiete sollte es endlich fairen Wettbewerb und damit einhergehend moderate Strompreise geben.
Ab 1998/99 setzte zunächst ein starker Preiskampf ein. Die Konsequenz: Große Anbieter fusionierten, kleinere Unternehmen vereinbarten Kooperationen und strategische Allianzen, um sich Marktanteile zu sichern. Zudem traten zahlreiche neue Akteure wie Händler und Ökostromanbieter in Erscheinung.
Derzeit sind rund 1.000 Unternehmen aller Versorgungsstufen aktiv, was den deutschen Strommarkt zu einem der vielfältigsten in Europa macht. Rund 90 Prozent des Marktes liegen jedoch in der Hand der &quot;großen Vier&quot;: E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall Europe. Und es herrscht ein massiver Verdrängungswettbewerb, da die Wachstumsmöglichkeiten nur noch begrenzt sind.
Nachdem die Preise anfangs nachweislich gesunken waren, steigen sie seit 2001 kontinuierlich wieder an. Teilweise liegen sie weit über dem Niveau vor der Liberalisierung. Die Gründe hierfür sind vielfältig. So ist seit 1998 der Staatsanteil am Strompreis auf gut vierzig Prozent gewachsen. Weitere Kostenfaktoren sind das Netznutzungsentgelt der Netzbetreiber, das ein Drittel des Strompreises ausmacht, sowie die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung. Preistreibend wirken zudem die zunehmende Rohstoffknappheit, die teure Strombeschaffung, geringe Produktionskapazitäten und nicht zuletzt die Förderung der erneuerbaren Energien.
Die Bereitschaft der privaten Haushalte, den Energieanbieter zu wechseln, war mit einer Quote von rund fünf Prozent lange Zeit sehr gering. Aufgrund der vergangenen sowie der anstehenden Preiserhöhungswellen hat sich dies jedoch spürbar geändert. Bei den Industrie- und Gewerbekunden fiel die Wechselbereitschaft von Beginn an deutlich höher aus, so dass dieses Segment auf Anbieterseite hart umkämpft ist.
<b>Marktmacht des Kunden</b>
Was viele nicht wissen: Der Kunde hat mehr Marktmacht, als er denkt. Denn mit dem Wechsel des Stromanbieters spart er nicht nur Geld, sondern treibt auch den Wettbewerb voran und bestimmt den Energiemix seines Anbieters mit.
Neben Preis und Service wird die umweltverträgliche Stromerzeugung zunehmend zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Der Anteil der erneuerbaren Energien an den Gesamtstromlieferungen der Unternehmen wächst ständig – auch vor dem Hintergrund, dass die EU-Kommission ein ambitioniertes Energie- und Klimaprogramm für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz beschlossen hat. Es sieht vor, den Anteil erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2020 zu verdoppeln und parallel den Emissionshandel im Vergleich zu heute zu verschärfen.
Vor allem mittelständische Energieanbieter setzen über 2008 hinaus auf dauerhaft gesicherten echten Wettbewerb in den leitungsgebundenen Strom- und Gasmärkten, und zwar durch den ungehinderten Zugang Dritter zu den Versorgungsnetzen. Mehr Wettbewerb ist auch durch die Entflechtung des Netzbetriebs, das Unbundling, zu erwarten. Sie wirkt darauf hin, dass in vertikal integrierten Unternehmen Netzbetreiber ihre aus dem Netz erwachsene Monopolstellung nicht dazu missbrauchen können, unternehmensfremde Netznutzer zu behindern.
Die Rahmenbedingungen für fairen Wettbewerb muss die Energiepolitik schaffen – hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit. Eine zentrale Rolle hierbei spielt die Bundesnetzagentur, die nicht nur die Netzentgelte kontrolliert, sondern auch maßgeblich diese Rahmenbedingungen mitgestaltet.<br />&nbsp;<br />Aus Sicht eines unabhängig von der Netzseite und dem ortsgebundenen Energieeinkauf agierenden Unternehmens bleibt zu hoffen, dass die bislang existierenden vier Regelzonen zu einer einzigen Zone verschmelzen – mit dem Ziel vereinfachter Prognosen, geringerer Ausgleichsenergiekosten und einer einzigen Bilanzkreisabrechnung. Die Abwicklung des Umlageverfahrens nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) würde dadurch erheblich transparenter. Außerdem sollten Teile der EEG-Stromerzeugung wieder dem Handel zugeführt werden. Als zusätzlicher Effekt würden bürokratische Hemmnisse bei der EEG-Vermarktung abgebaut. Notwendig sind ferner weitere Anstrengungen in Richtung eines funktionierenden integrierten Strommarktes. Das Ziel heißt: für alle Akteure in Europa vergleichbare Marktvoraussetzungen zu schaffen – ganz im Sinne eines fairen Wettbewerbs.
ALFRED STEIOF, Vorstand der Ensys AG, Frankfurt am Main
<link fileadmin/downloads/presseartikel/FAZ-Energiebeilage_Steiof.pdf _blank><b>Artikel als PDF</b></link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 11:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Perspektive Mittelstand (TaunusSparkasse) 2/2008</title>
			<link>http://www.ensys.de/no_cache/presse/meldungen/article/perspektive-mittelstand-taunussparkasse-22008.html</link>
			<description>Mit Energiebewusstsein zu mehr Effizienz</description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Energieeffizienz ist der "Produktionsfaktor" der Zukunft. Durch geschicktes Energiemanagement werden erfolgreiche Unternehmen künftig ihre Energiekosten in den Griff bekommen und die benötigte Energie effizient einsetzen – angesichts stark steigender Energiekosten ein zunehmend strategischer Wettbewerbsfaktor.</em>
Von Alfred Steiof *
Der rationelle Umgang mit dem Produktionsfaktor Energie ist längst kein Neuland mehr. Mittlerweile ist die langfristig angelegte Zusammenarbeit mit einem Energieversorgungspartner an die Stelle des jährlichen Vergleichs von Angeboten verschiedener Energieanbieter getreten. Somit lassen sich große Potenziale erschließen.
Welche Anforderungen sind an diesen Partner zu stellen? Erstes und wichtigstes Kriterium: Unabhängigkeit – nicht nur von einem der Energiekonzerne. Gemeint ist vielmehr die Unabhängigkeit von den Hauptkostenbestandteilen auf der Energieabrechnung, dem Netz und der Energie.
<strong>Unabhängigkeit des Versorgers birgt Kostenvorteile</strong>
Netzkosten entstehen durch die Inanspruchnahme des öffentlichen Strom- und Gasversorgungsnetzes. Dabei gilt die Faustformel: Je ungleichmäßiger die Nutzung der vorhandenen Netzkapazität, desto teurer die Kosten der Netznutzung. Hieran kann ein Netzbetreiber gut verdienen. Also sollten Unternehmen nicht zwingend ihren Strom bei einem Energieunternehmen kaufen, das auch die Netze betreibt. 
Vergleichbar die Situation bei der Energie. Hier könnte ein Erzeuger eher das Interesse haben, dass seine Kraftwerke zu möglichst hohen Strompreisen ausgelastet werden. Diese fallen immer dann an, wenn ein mittelständischer Abnehmer sogenannte Stromspitzen – "Ausreißer" zu wiederkehrenden, oftmals den teuersten Tageszeiten – hat. Folgerichtig hat ein Erzeuger durchaus ein anderes Interesse als der Kunde. Davon können in mittelständischen Unternehmen viele für den Energieeinkauf verantwortliche Manager ein Lied singen.<br /><br />Es geht auch anders. Und zwar dann, wenn der Versorger unabhängig von Netz und Kraftwerkskapazität ist und den Strom auf dem Markt beschafft. Damit decken sich das Interesse des Kunden und dasjenige dieses Versorgers. Denn beide sind daran interessiert, die benötigten Kapazitäten möglichst preisgünstig einzudecken. 
<strong>Lastspitzen identifizieren – Energiekosten senken</strong>
Optimal kann die Eindeckung nur dann geplant werden, wenn der Strom möglichst gleichmäßig, ohne besondere Lastspitzen, verbraucht wird. Dies bezeichnet eine höhere Energieeffizienz, da die vorhandenen Kapazitäten besser ausgenutzt werden und die Kosten sinken. Natürlich lassen sich messbare Ergebnisse meist nicht zu Beginn der Versorgung und in kurzen Zeiträumen, sondern nur über längere Zeitspanne hinweg erzielen.
Der Versorgungspartner muss in diesem Kontext eine weitere Voraussetzung erfüllen: Transparenz – in einer guten kaufmännischen Beziehung selbstverständlich, in der Energiewirtschaft dagegen nicht immer. Transparenz bezieht nicht nur auf die Abrechnung, sondern mehr und mehr auch auf die Verarbeitung von Messdaten. Mit der zunehmenden Liberalisierung des Messwesens entstehen neue Möglichkeiten, Energieeffizienz gezielt zu erreichen.
Durch eine neue digitale Messtechnik wird der Verbrauch bis zum einzelnen Aggregat gemessen und für den Kunden transparent und zeitnah aufbereitet, z. B. per Internet. Echtzeit-Anwendungen sind keine Zukunftsmusik mehr. Somit können unnötige Mehrverbräuche bzw. Lastspitzen zeitnah identifiziert werden, um die Energiekosten auf Dauer deutlich zu senken. Der Energieverbrauch entsteht nicht zufällig, sondern kontrolliert. Energieversorgung wird zum Regelkreis. Studien in anderen Ländern belegen, dass mit dieser neuen Technik Effizienzsteigerungen von ca. 20 Prozent möglich sind. Ein eindeutiger Wettbewerbsfaktor im Mittelstand.
* Alfred Steiof ist Vorstand der Ensys AG, Frankfurt/Main
<strong><link fileadmin/downloads/Mit_Energiebewusstsein.pdf _blank>Artikel als PDF</link></strong><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 14:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>platts</title>
			<link>http://www.ensys.de/no_cache/presse/meldungen/article/platts-1.html</link>
			<description>European Power Daily</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Ensys CEO Alfred Steiof: The German government and the country's major utilities are causing economic damage through maximizing profits, lack of investment and their resistance to ownership unbundling, the CEO of independent energy company Ensys, Alfred Steiof, told Platts in an interview Friday.</b> 
The Frankfurt-based company was founded in 1998 and is one of Germany's only independent, non-generating energy companies. Its customers include industrial and multisite power users. 
Steiof said the leading German utilities – E.ON, RWE, EnBW and Vattenfall Europe – were too focused on their own company's success and this was to the cost of consumers which, he said, raised moral questions over the interpretation of Germany's energy supply law which states that power must supplied safely and at affordable prices. 
&quot;In this context, it can be held before the big suppliers that they have not invested enough in grid and capacity expansion over the past years while power prices and the companies' profits steadily rose,&quot; he said. &quot;Despite the lack of competition and transparency in France, this is something you cannot accuse the French and EDF of,&quot; he added. 
According to Steiof, the French government and EDF see themselves morally obliged to supply the country with safe and affordable energy. 
Steiof said “the exact opposite is the case in Germany: the big suppliers act to maximize their profits – which is fair and normal – but this comes at a cost to end users and Berlin is doing nothing against this development.&quot; He added that in the end this situation, combined with rising fossil fuel prices, &quot;will damage the German economy as a whole.&quot; 
But Steiof also said that Germany's power market &quot;has improved significantly over the past 10 years&quot; although it still lacked competition due to the oligarchy formed by the country's leading producers. 
&quot;While the improved market is overall positive, it also comes with challenges to companies like Ensys,&quot; Steiof said. 
&quot;We have to act faster, be more flexible and innovative. This means that we need ever faster, slimmer and cheaper procedures in our IT services and we need more people with a high degree of know-how in the energy sector in order to be able to react fast and efficiently to changing market fundamentals.&quot; 
According to Steiof, these fundamentals in the energy sector &quot;are of an economic and political nature and changes mean that Ensys has to be highly specialized in order to fulfill clients' demands.&quot; 
In order to ramp up competition in Germany, Steiof said ownership unbundling was &quot;the most significant&quot; measure. 
&quot;Ensys therefore welcomes that the European Commission [EC] has taken charge of the [unbundling] issue out of Berlin's hands. But I would wish for a bit more EC-like thinking in Berlin on this matter and that the German government had a clearer and more reliable strategy for the energy market,&quot; Steiof said. 
&quot;In the end, however, unbundling will happen,&quot; he said and added that &quot;we are already seeing the dam of resistance break with E.ON's offer to sell its grid, and once German resistance is broken the French will follow suit as well,&quot; he added. 
&quot;I am highly optimistic that an integrated European energy market will develop, and we can already see the first steps being implemented in areas such as interconnectors and market coupling. We see this as highly advantageous as it would diversify the market and bring more participants which means more potential customers.&quot; 
<b>Trading and transparency issues</b> 
Talking about power trading, Steiof said &quot;one has to see that the German oligarchy of the four big producers results in there being preferences in the market.&quot; 
According to Steiof, the big four generators &quot;are putting their own municipal utilities at an advantage, trading according to their interests.&quot; 
Steiof also said there was a lack of transparency concerning capacity. 
These market shortfalls, he said, concerned OTC and exchange trading. &quot;On the EEX there is too much presence of the big producers so they dominate the exchange which means that especially the derivatives market on the EEX is seeing less and less liquidity,&quot; he said and added: &quot;There are subtle ways to influence the market and its prices levels.&quot; 
Steiof said that &quot;in a nutshell this means that trading in the power market is not yet as transparent and fair as it is, for instance, in stock markets and there are still serious obstacles to be overcome.&quot; 
However, Steiof said he remained optimistic that Europe's power markets over time would develop to be markets as mature and transparent as financial markets. 
&quot;The fact that we as a small and independent energy company still exist and are growing steadily after 10 years of a liberalized market shows there is demand for such services in the market,&quot; he said.
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 10:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>VIK Mitteilungen 2/08</title>
			<link>http://www.ensys.de/no_cache/presse/meldungen/article/vik-mitteilungen-208.html</link>
			<description>Zehn Jahre liberalisierter Strommarkt</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zehn Jahre Wettbewerb im deutschen Strommarkt. Was hat diese Dekade von 1998 bis heute den Marktteilnehmern gebracht? Und wo liegen die künftigen Chancen und Herausforderungen? Deutschland setzte die Binnenmarktrichtlinie Elektrizität mit der Energierechtsnovelle in nationales Recht um und öffnete, neben den skandinavischen Ländern, Großbritannien, Österreich und Spanien, im April 1998 den monopolistisch geprägten Strommarkt sofort zu 100 Prozent. An die eingeleitete Liberalisierung – zunächst nur für Industriekunden, ein Jahr später, 1999, auch für Privatkunden – waren große Erwartungen geknüpft. Nach Jahrzehnten geschlossener Versorgungsgebiete mit jeweils nur einem Stromanbieter sollte es endlich fairen Wettbewerb und damit einhergehend moderate Strompreise geben. 
Bis 1998 war die deutsche Stromwirtschaft durch eine dreistufige Versorgungsstruktur geprägt, bestehend aus acht überregionalen Verbundunternehmen, etwa 80 regionalen Versorgern und rund 900 kommunalen Unternehmen. Ab 1998/99 setzte zunächst ein starker Preiskampf ein mit der Folge eines beginnenden Konzentrationsprozesses auf dem deutschen Energiemarkt. Große Anbieter fusionierten, kleinere Unternehmen vereinbarten Kooperationen und strategische Allianzen, um sich Marktanteile zu sichern. Zudem traten neue Akteure wie Händler und Ökostromanbieter sowie zahlreiche Anbieter aus dem Ausland in Erscheinung. Derzeit sind rund 1.000 Unternehmen aller Versorgungsstufen aktiv, was den deutschen Strommarkt zu einem der vielfältigsten in Europa macht. Rund 90 Prozent des Marktes liegen jedoch in der Hand der &quot;vier Großen&quot;, die aus den ehemals acht Verbundunternehmen hervorgegangen sind. Branchenweit herrscht aufgrund begrenzter Wachstumsmöglichkeiten starker Verdrängungswettbewerb. 
<b>Strompreise: Tendenz weiter steigend</b> 
Um ein massives Abwandern ihrer Kunden zu verhindern, waren die etablierten Stromversorger gezwungen, ihnen wettbewerbsfähigere Angebote zu unterbreiten. Neben Preisnachlässen setzen vor allem regionale Anbieter auf höhere Kundenbindung durch besseren Service und zusätzliche Leistungen. Nachdem die Preise anfangs nachweislich gesunken waren, steigen sie seit 2001 wieder kontinuierlich an und liegen teilweise weit über dem Niveau vor der Liberalisierung. Die Gründe hierfür sind mannigfaltig: Kosten für die Stromerzeugung, sukzessive erhöhte Abgaben für die Ökosteuer, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Der Staatsanteil am Strompreis liegt inzwischen bei etwa 40 Prozent. Weiterer Kostenfaktor ist das Netznutzungsentgelt der Netzbetreiber, das ein Drittel des Strompreises ausmacht. 
Stromkunden hoffen auf langfristig sinkende Preise durch das regulative Wirken der Bundesnetzagentur (BNetzA) und der Regulierungsbehörden der Länder, die mit der grundlegenden Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) 2005 eingerichtet wurden. Allein durch deren Aktivitäten im Jahr 2007 legte der Wettbewerb im Strommarkt an Dynamik zu. Mit rund fünf Prozent war die Wechselquote lange Zeit sehr gering. Zwar blieben viele Verbraucher ihrem angestammten Versorger treu, sie wählten jedoch preiswertere Stromtarife. Die Quote legt aber aufgrund der vergangenen Preiserhöhungswellen zu und beträgt inzwischen gut sieben Prozent. Bei den Gewerbe- und Industriekunden fällt die Wechselbereitschaft deutlich höher aus, so dass dieses Segment auf Anbieterseite hart umkämpft ist. 
<b>Produktion von Ökostrom legt deutlich zu</b> 
Was viele nicht wissen: Der Kunde hat mehr Marktmacht, als er denkt: Mit dem Wechsel des Stromanbieters spart er nicht nur bares Geld, sondern treibt auch den Wettbewerb voran und bestimmt über den Energiemix seines Anbieters mit. Neben dem Preis und dem Service wird die umweltverträgliche Stromerzeugung zunehmend zum Wettbewerbsfaktor. So deckten im Jahr 2007 regenerative Energien bereits gut 14 Prozent des gesamten deutschen Stromverbrauchs. Der Anteil der Erneuerbaren an den Gesamtstromlieferungen der Unternehmen wächst ständig – auch vor dem Hintergrund, dass die EU-Kommission ein ambitioniertes Energie- und Klimaprogramm für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz beschlossen hat. Das Programm sieht vor, den Anteil erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2020 zu verdoppeln und den Emissionshandel zu verschärfen. 
<b>Dauerhaften Wettbewerb sicherstellen</b> 
Nach zehn Jahren liberalisiertem Strommarkt sind die Erwartungen, vor allem von Mittelständlern, über 2008 hinaus sehr konkret: Dauerhaft gesicherter &quot;echter&quot; Wettbewerb auf den leitungsgebundenen Strom- und Gasmärkten durch den ungehinderten Zugang Dritter zu den Versorgungsnetzen. Eine weitere Wettbewerbsbelebung ist auf &quot;echtes&quot; Unbundling – die Entflechtung des Netzbetriebs – zurückzuführen. Es wirkt darauf hin, dass in vertikal integrierten Unternehmen Netzbetreiber ihre aus dem Netz erwachsene Monopolstellung nicht dazu missbrauchen können, unternehmensfremde Netznutzer zu behindern. Die Rahmenbedingungen für fairen Wettbewerb muss die Energiepolitik schaffen hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit. Eine zentrale Rolle hierbei spielt die BNetzA. Neben der Kontrolle der Netzentgelte gestaltet sie maßgeblich diese Rahmenbedingungen mit, wozu die Anreizregulierung und die Arbeit auf EU-Ebene zählen. 
Aus Sicht eines unabhängig von der Netzseite und dem ortsgebundenen Energieeinkauf agierenden Unternehmens bleibt zu hoffen, dass die bislang existierenden vier Regelzonen zu einer einzigen Zone verschmelzen – mit dem Ziel vereinfachter Prognosen, geringerer Ausgleichsenergiekosten und einer einzigen Bilanzkreisabrechnung. Die Abwicklung des EEG-Umlageverfahrens würde dadurch erheblich transparenter. Ferner sollten im Sinne der Markttauglichkeit Teile der EEG-Stromerzeugung wieder dem Handel zugeführt werden. Als zusätzlicher Effekt würden bürokratische Hemmnisse bei der EEG-Vermarktung abgebaut. Und es sind weitere Anstrengungen in Richtung eines funktionierenden europäischen Strommarktes nötig, um eine bessere Durchlässigkeit der Grenzen beim Stromhandel zu bewirken. 
<b>Weitere Informationen:</b>
Alfred Steiof<br />Vorstand der Ensys AG<br />Tel. (069) 153008-3<br /><link asteiof@ensys.de>asteiof@ensys.de</link>
<link fileadmin/downloads/presseartikel/VIK-Artikel_Steiof_final.pdf _blank><b>Artikel als PDF</b></link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 10:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ew – das magazin für die energie wirtschaft 3/2008</title>
			<link>http://www.ensys.de/no_cache/presse/meldungen/article/ew-das-magazin-fuer-die-energie-wirtschaft-32008.html</link>
			<description>Hürden und Hemmnisse im Messwesen beseitigen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit der Novellierung des EnWG geht auch die schrittweise Liberalisierung des Messwesens einher. Das eröffnet vor allem mittelständischen Unternehmen neue Geschäftsfelder, so dass sie für ihre Kunden attraktive Dienstleistungspakete schnüren können. 
Zunehmend bestimmt die EU in diesem Marktsegment die Rahmenbedingungen mit. Bis zum Jahr 2010 wird der europäische Strommarkt hoffentlich ganz im Zeichen des Wettbewerbs stehen. In diesem Zeitfenster ist auch mit der vollständigen Integration der jungen osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten in den Kreis der 27 zu rechnen. Neue zusätzliche Leitungsnetzkapazitäten für den Import bzw. Export größerer Strommengen aus den Nachbarländern werden aber bis 2010 nicht zur Verfügung stehen. Es bleibt zu hoffen, dass allen Netznutzern in Deutschland bis zum Ende dieser Dekade ein fairer und diskriminierungsfreier Zugang zum Stromnetz möglich sein wird. 
Natürlich sind die Interessen der einzelnen Akteure ganz unterschiedlicher Natur: Während die Verteilnetzbetreiber den Status quo bewahren möchten, hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) vor allem darauf zu achten, dass das Messwesen auch künftig in geordneten Bahnen verläuft. Die Hersteller von Zählern räumen dem Wachstum in Richtung Massenprodukt und Smart Metering hohe Priorität ein. Das Interesse der Kunden wiederum gilt der transparenten Darstellung ihres Stromverbrauchs. Energie- und spezielle Messdienstleister möchten letztlich ihr Serviceportfolio genau auf den Controlling- und Transparenzbedarf ihrer Kunden zuschneiden. 
Das Mess- und Zählwesen verbleibt zwar grundsätzlich bei den ortsansässigen Netzbetreibern. Nach § 21 b EnWG vom 7. Juli 2005 haben die Kunden jedoch die Möglichkeit, Messeinrichtungen wie Stromzähler von Dritten einbauen und betreiben zu lassen. Wie die Praxis zeigt, sind die Regelungen vielfach halbherziger und widersprüchlicher Natur. Grund: Es gibt keine Standards, die ein einfaches Datenhandling zulassen. Stattdessen sind hochkomplizierte eichrechtliche Bestimmungen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) an der Tagesordnung. Fakt ist, dass sowohl die Hersteller und Anbieter als auch die Verbraucher diese Bestimmungen als hinderlich empfinden. 
Am Markt sind verschiedene Verfahren, Zähler abzulesen und Daten zu übertragen, verbreitet: die Fernablesung über Festnetz oder Funk, aber auch andere Übertragungswege wie die Vernetzung über Computernetzwerk-Technologien. Den Fokus auch auf Haushalts- und Kleinkunden zu richten, hat vor allem ein Ziel: über eine transparente, zeitnahe Verbrauchsdarstellung in diesem Kundensegment verstärkt auf Energiebewusstsein und Energieeffizienz zu setzen – ganz im Sinne des kürzlich beschlossenen Maßnahmenpaketes der Bundesregierung zum Klimaschutz. 
Um den Verwaltungsaufwand zu minimieren, sollten die Regulierungsaufgaben verstärkt von den Landesbehörden auf die BNetzA übertragen werden, die schon seit jeher für größere Unternehmen mit mehr als 100.000 Kunden zuständig ist. Damit läge die Regulierung der Versorgungsnetze zunehmend in einer Hand. Dies wäre grundsätzlich zu begrüßen, bedeutet das neben koordinierten Abläufen und dem Wegfall von Sonderregelungen auf Länderebene vor allem eines – mehr Effizienz.
<link fileadmin/downloads/presseartikel/Meinung_Steiof1.pdf _blank><b>Artikel als PDF</b></link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 10:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
